WSBK 2023: Dominique Aegerter erhält von Yamaha eine Werksmaschine

Zum Start der neuen Saison in der Superbike-WM soll Rookie Dominique Aegerter das gleiche Material erhalten wie Yamaha-Werkspilot Toprak Razgatlioglu

WSBK 2023: Dominique Aegerter erhält von Yamaha eine Werksmaschine
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Dominique Aegerter startet in der kommenden WSBK-Saison für das GRT-Yamaha-Team. Nach zwei Jahren in der Supersport-WM erhält der Schweizer die Chance, sein Können in der Superbike-WM zu demonstrieren. Yamaha hat Aegerter für seine Rookiesaison Werksmaterial versprochen.

"Ich werde mit 32 Jahren noch einmal ein Rookie sein. Es wird eine große Herausforderung, aber ich weiß, wie ich große Motorräder fahren muss. Ich trainierte das bereits Zuhause, fuhr aber auch schon bei den 8 Stunden von Suzuka mit einem Superbike. Zudem testete ich bereits ein MotoGP-Bike", kommentiert Aegerter.

Bisher konnte sich Aegerter immer sehr gut auf neue Motorräder einstellen. In der Moto2-WM, der Supersport-WM und im MotoE-Weltcup gewann er mit sehr unterschiedlichen Motorrädern Rennen. Und auch beim Test der MotoGP-Maschine war Aegerter trotz der fehlenden Vorbereitung erstaunlich schnell.

Wie gut harmoniert die Yamaha R1 mit Dominique Aegerters Fahrstil?

"Es wird sich herausstellen, wie die Yamaha R1 zu meinem Fahrstil passt. Der erste Wintertests wird sehr wichtig sein", bemerkt er. "Mitte Dezember werden wir den ersten Test absolvieren. Ende Januar geht es dann weiter. Ich hoffe, dass ich meinen Fahrstil schnell an das Motorrad anpassen kann."

"Sicher werden viele Dinge neu sein, wie die Elektronik. Traktionskontrolle, Anti-Wheelie und die für jede Kurve individuell einstellbare Motorbremse werden mich vor Herausforderungen stellen. Auch an die Reifen und an die Leistung muss ich mich sicher gewöhnen", ist sich Aegerter bewusst.

Keine Kompromisse in Sachen Material

Beim Material muss Aegerter keine Kompromisse machen. "Ich habe einen direkten Vertrag mit Yamaha. Zu Saisonbeginn erhalte ich das gleiche Motorrad wie die Werkspiloten", erklärt er. "Derjenige, der in der Meisterschaft am besten platziert ist, erhält zuerst die neuen Teile."

"Die Neuerungen werden laut Yamaha aber sehr schnell verbreitet. Wir werden neue Teile spätestens am folgenden Wochenende auch bekommen. Wichtig ist, dass ich mit einer offiziellen Werksmaschine beginnen kann", betont Aegerter.

"Ich hoffe auf eine gute Saisonvorbereitung, damit ich gut gerüstet zu den ersten Rennen reisen kann", schaut er auf seine Debütsaison bei den Superbikes. "Ich danke allen, die bei der Realisierung geholfen haben. Ich werde auch in der Superbike-WM mein Bestes geben", verspricht er.

Mit Bildmaterial von Yamaha Motor.

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