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WSBK Donington: Disqualifikation laut Tom Sykes "ein absoluter Witz"

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WSBK Donington: Disqualifikation laut Tom Sykes "ein absoluter Witz"
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Tom Sykes wird disqualifiziert, weil er in der Auslaufrunde auf einer Ölspur ausrutscht: Der BMW-Pilot kritisiert die Regeln und das Verhalten der Streckenposten

BMW-Pilot Tom Sykes wurde beim WSBK-Rennwochenende in Donington das Opfer einer fragwürdigen Regel. Im Sprintrennen (zum Rennbericht) am Sonntagvormittag stürzte der Brite auf dem Öl von Teamkollege Peter Hickman. Zuvor wurde das Rennen bereits abgebrochen. Sykes lag beim Abbruch auf Position zwei und steuerte nach dem Sturz ohne seine beschädigte BMW die Reise zum Parc Ferme an.

Doch die Regelverantwortlichen schickten Sykes weg. Weil er sein Motorrad nicht innerhalb von fünf Minuten zurückbrachte, wurde er aus der Wertung genommen. Wir haben den Pechvogel nach dem zweiten Hauptrennen getroffen, um ihn zum kontroversen Zwischenfall zu befragen.

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Tom Sykes, BMW Motorrad WorldSBK Team

Tom Sykes, BMW Motorrad WorldSBK Team
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Foto: Gold and Goose / Motorsport Images

Tom Sykes, BMW Motorrad WorldSBK Team

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Tom Sykes, BMW Motorrad WorldSBK Team

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"Vermutlich wäre es am besten, wenn ich nichts dazu sage", beginnt Sykes. "Ich verstehe die Regeln, doch ich ging davon aus, dass das Rennen beendet war. Wir hatten mehr als zwei Drittel absolviert. Die Leute können sagen, was sie wollen. Es gab viel Verwirrung. Es war ein verrückter Unfall."

Viel Verwirrung an der Unfallstelle

"Es waren viele Streckenposten und zudem auch noch ein Auto neben der Fahrbahn. Ich frage mich, warum die Streckenposten nicht auf der Kuppe dafür sorgten, dass die Fahrer auf die Innenbahn der Strecke steuern", kritisiert Sykes. "Als ich mit niedriger Geschwindigkeit über die Kuppe kam, schenkte ich dem parkenden Auto, dem Ölrauch und den Maschinen im Kiesbett meine Aufmerksamkeit."

Dass er nachträglich disqualifiziert wurde, stößt auf wenig Verständnis: "Das Rennen war ohnehin beendet. Deshalb dachte ich nicht daran, auf mein Motorrad zu steigen und innerhalb der fünf Minuten zurückzukehren. Zudem hätte das Motorrad weiteres Öl auf der Strecke verteilen können. Mein Motorrad war aber ohnehin nicht mehr fahrbar."

Kamen die Ölflaggen zu spät zum Einsatz?

Beim Abbruch wurden überall rote Flaggen geschwenkt. Die WSBK-Piloten waren sich aber einig, dass die Ölflaggen viel zu spät gezeigt wurden. "In der Schikane wurden keine Flaggen geschwenkt. Wir sahen sie erst, als wir über die Kuppe kamen. Doch zu diesem Zeitpunkt stand dieses Auto am Rand der Strecke und überall waren Motorräder und Streckenposten", schildert Sykes im Gespräch mit 'Motorsport.com'.

Tom Sykes

Tom Sykes hatte keine Chance, als er mit seinem Vorderrad auf die Ölspur kam

Foto: LAT

"Ich kam aufs Öl. Es war richtig viel Öl. Jonathan (Rea) kam beinahe zu Sturz. Ich stürzte. Toprak (Razgatlioglu) kam ebenfalls beinahe zu Sturz. Ich war nicht weit vom Auto entfernt. Mein Motorrad erwischte beinahe einen Streckenposten. Es ist ein absoluter Witz", schimpft der Weltmeister der Saison 2013.

Sykes trauert dem zweiten Platz im Sprintrennen hinterher: "Ich finde, es ist eine harte Regel. Im Falle eines Neustarts hätte ich es verstanden. Doch das war nicht der Fall. Das Ergebnis stand fest. Es hätte noch mehr Fahrer erwischen können. Ich war leider einer der Gestürzten."

Zusätzliche Strafe: Startplatz zehn für Lauf zwei

"Es hat die Dynamik des kompletten Tags geändert", ärgert sich der BMW-Pilot, der das zweite Hauptrennen von der zehnten Position in Angriff nehmen musste. "Wir hatten das Tempo für das Podium. Vielleicht wäre noch mehr drin gewesen."

"Wir wurden um ein Podium beraubt", ärgert sich Sykes. "Es ist enttäuschen und ich frage mich, ob wir dieses Ergebnis verdient haben." In der laufenden Saison hatte der ehemalige Kawasaki-Pilot schon einige Male großes Pech. Diverse Technikdefekte verhinderten in Imola und Misano weitere Podestplätze.

Mit Bildmaterial von LAT.

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Artikel-Info

Rennserie Superbike-WM
Event Donington
Fahrer Tom Sykes
Urheber Sebastian Fränzschky