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WSBK-Kalender: Hersteller wünschen sich Rennen in Japan, USA und Deutschland

Nach der Coronavirus-Pandemie kehrt die Superbike-WM zum gewohnten Kalender zurück: Für die Zukunft gibt es seitens der Hersteller einige Wünsche

WSBK-Kalender: Hersteller wünschen sich Rennen in Japan, USA und Deutschland

In den drei zurückliegenden Jahren musste der Kalender der Superbike-WM auf Grund der Coronavirus-Pandemie teilweise stark modifiziert werden. Ab diesem Jahr herrscht wieder Normalität. Die Saison begann wie vor der Pandemie Ende Februar in Australien und endet im Oktober mit dem Überseerennen in Argentinien. Zumindest ist das der Plan. Die Durchführung des Saisonfinales im argentinischen San Juan steht momentan auf wackligen Beinen.

Für die Zukunft gibt es seitens der Hersteller und Teams einige Wünsche, was die Austragungsorte angeht. Mit BMW ist seit 2019 ein deutscher Hersteller werksseitig vertreten. Die Münchner würden gern vor den heimischen Fans fahren. Oschersleben war für 2020 im Gespräch, fiel durch die Pandemie aber aus dem Kalender.

"Natürlich wäre es toll, ein Heimrennen zu haben", kommentiert BMW-Motorradsport-Direktor Marc Bongers im Gespräch mit 'Motorsport.com'. "Der Wunsch nach einem Rennen in Deutschland besteht auch seitens der Dorna. Doch da einige andere Strecken ihre Verträge verlängert haben, ist das vorerst vom Tisch."

 

"Das WSBK-Event in Oschersleben ist nicht zustande gekommen, weil der Veranstalter keinen Umsatz machen konnte, wenn keine Fans kommen. Damals gab es gewisse Vorgaben seitens der Regierung", erinnert der BMW-Motorradsport-Direktor an die Auflagen in der Pandemie.

Marc Bongers

Marc Bongers: BMW wünscht sich Rennen in Deutschland und den USA

Foto: BMW Motorrad

"Die Dorna muss auch schauen, wo sie bleiben. Wenn sie Verträge mit neuen Rennstrecken macht, dann über mehrere Jahre. Es muss eine gewisse Planungssicherheit geben", zeigt Marc Bongers Verständnis für die Arbeit von Rechteinhaber Dorna.

Kurzer Winter 2022/2023 eine Herausforderung für die Teams

In diesem Jahr fiel die Winterpause extrem kurz aus, denn der WSBK-Kalender 2022 war ein Kompromiss. Die Überseerennen wurden ans Ende der Saison gepackt, um eine bessere Planungssicherheit zu haben. Das finale Rennen wurde am 20. November gestartet. Nach nur drei Monaten Pause ging es weiter.

WSBK Start

Australien war Saisonfinale 2022 und Saisonauftakt 2023

Foto: Yamaha

"Natürlich hat es den Fahrern und Teams nicht gefallen, nach einer nur dreimonatigen Pause wieder in Australien und Indonesien zu sein. Das war auch für die Entwicklung sehr schwierig, weil wir lediglich vier Wochen Zuhause waren. Zudem besteht das Problem, dass man im Winter nicht besonders gut in Europa testen kann", kommentiert BMW-Motorradsport-Direktor Marc Bongers.

"Jetzt sind wir wieder im normalen Rhythmus mit Australien im Februar", erklärt der BMW-Manager. "Logistisch und aus Sicht der Nachhaltigkeit ist es natürlich besser, wenn nicht alle zurück nach Europa kommen und dann wieder nach Indonesien reisen. Es ist schon sinnvoll, diese beiden Stationen zu kombinieren", begrüßt Marc Bongers die Entscheidung der Dorna.

Abgesehen von Deutschland, wo würde BMW gern WSBK-Rennen sehen? "Natürlich würden wir als Hersteller gern wieder in die USA kommen. Die USA sind für uns ein großer Markt, auch für die Marke M", bemerkt Marc Bongers. Laguna Seca war 2019 zum bisher letzten Mal ein Teil des WSBK-Kalenders.

Japan fehlt seit vielen Jahren im Kalender der Superbike-WM

Mit Kawasaki, Yamaha und Honda sind aktuell drei japanische Hersteller vertreten. Japan fehlte aber in den zurückliegenden Jahren im WSBK-Kalender. Für den WSBK-Promoter ist es nicht einfach, einen geeigneten Austragungsort in Japan zu finden.

Jonathan Rea

Kawasaki-Teammanager Guim Roda mit Rekord-Weltmeister Jonathan Rea

Foto: Kawasaki

"Die japanischen Hersteller wären sicher sehr happy, wenn wir ein Event in Japan haben. Doch es ist schwierig, einen Promoter und eine passende Strecke zu finden. Es ist keine einfach Aufgabe für die Dorna, neue Promoter zu finden", bemerkt Kawasaki-Teammanager Guim Roda im Gespräch mit 'Motorsport-Total.com'.

Frachtflugzeug

Teure Fracht: Die Kosten für Überseerennen sind deutlich höher als für Events in Europa

Foto: Motorsport Images

Die Kosten für Überseerennen sind für die Teams eine Herausforderung. "Aus finanzieller Sicht sind mehr Überseerennen vor allem wegen der Fracht ein Problem. Je mehr Frachtkosten die Teams selbst bezahlen müssen, desto schwieriger ist es", schildert der Kawasaki-Teammanager.

Guim Roda begrüßt die Rückkehr zum alten Kalender-Format: "Es ist gut, dass wir wieder im Februar in Australien loslegen. Doch die Winterpause sollte nicht so kurz sein. Es wäre schön, wenn wir Ende September oder Anfang Oktober das letzte Event haben, um dann vier Monate Pause zu haben. Das wäre sehr gut. Kritisch ist, wenn man im Februar beginnt und dann bis Ende November unterwegs ist."

Mit Bildmaterial von Ducati.

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