WSBK Laguna Seca: Jonathan Rea trotz Sturz Schnellster

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WSBK Laguna Seca: Jonathan Rea trotz Sturz Schnellster
Autor: Gerald Dirnbeck
23.06.2018, 00:30

Jonathan Rea fährt in Laguna Seca im Training in seiner eigenen Liga, aber er beendet den Freitag mit einem Sturz. Michael van der Mark nicht direkt für Superpole 2 qualifiziert.

Superbike-Weltmeister Jonathan Rea dominierte den ersten Trainingstag in Laguna Seca (USA) und stellte in allen drei Freien Trainings die Bestzeit auf. In der zweiten Session markierte der Kawasaki-Pilot mit 1:23.104 Minuten die schnellste Zeit des Tages. Bei einem weiteren Angriff in FP3 stürzte der Nordire allerdings in Kurve 5. Seine Ninja überschlug sich mehrfach im Kiesbett, Rea blieb unverletzt. Trotz dieses Ausrutschers drückte er der Konkurrenz auch auf diesem 3,6 Kilometer langen Kurs den Stempel auf.

Erster Verfolger von Rea war am Freitag Ducati-Werksfahrer Marco Melandri. Aber auch für den Routinier verlief nicht alles reibungslos. Im zweiten Trainings stürzte der Italiener beim Anbremsen der berühmten Corkscrew und rutschte dann am Boden liegend den steilen Hügel hinab. Aber auch Melandri blieb unverletzt. Im dritten Training fuhr er seine persönlich schnellste Runde. Trotzdem fehlten 0,354 Sekunden auf die Rea-Bestzeit.

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Und auch Tom Sykes konnte das Tempo seines Kawasaki-Teamkollegen nicht mitgehen und landete an der dritten Stelle. Direkt dahinter meldete sich das Milwaukee-Aprilia-Duo Lorenzo Savadori und Eugene Laverty auf den Plätzen vier und fünf. Chaz Davies, der in Laguna Seca schon drei Siege gefeiert hat, einen davon im Vorjahr, zeigte am Freitag keine Spitzenzeiten. Mit einer halben Sekunde Rückstand belegte der zweite Ducati-Werksfahrer den sechsten Platz.

Licht und Schatten gab es bei Yamaha. Während Brünn-Sieger Alex Lowes den siebten Rang belegte, landete sein Teamkollege nur an der elften Stelle. Damit verpasste Michael van der Mark die direkte Qualifikation für Superpole 2, denn er konnte seine Zeit von FP1 nicht mehr verbessern. In die Top 10 schafften es noch Leon Camier (Honda), Jordi Torres (MV Agusta) und Xavi Forres (Barni-Ducati). Insgesamt sind in den USA an diesem Wochenende 20 Fahrer am Start.

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Für eine Schrecksekunde sorgte Roman Ramos im zweiten Freien Training. Zwölf Minuten vor Ablauf der Zeit flog der Spanier spektakulär in Kurve 3 ab. Seine Pedercini-Kawasaki landete in der Streckenbegrenzung und beschädigte einen Airfence. Aus Sicherheitsgründen wurde die Session unterbrochen und später fortgesetzt. Ramos konnte im letzten Training nicht mehr fahren, weil seine Ninja noch nicht fertig repariert war.

Drei Fahrer aus den USA nehmen an ihrem Heimrennen teil, doch keiner qualifizierte sich direkt für Superpole 2. Honda-Pilot Jake Gagne, der vor einem Jahr in Laguna Seca sein Debüt gegeben hat, war deutlich langsamer als Camier und klassierte sich nur als 14. Direkt dahinter folgte Wildcard-Starter Josh Herrin (Attack-Yamaha), der nach seinem erfolglosen Moto2-Abenteuer wieder MotoAmerica fährt. PJ Jacobsen (TripleM-Honda) wurde 18. Dahinter folgten nur noch Karel Hanika, der für Guandalini-Yamaha sein SBK-Debüt gibt, und Yonny Hernandez (Pedercini-Kawasaki).

Die Superpole findet am Samstag um 20:00 Uhr MESZ statt. Anschließend ist der Start des ersten Rennens für 23:00 Uhr vorgesehen.

Direkt für Superpole 2 qualifiziert:
Jonathan Rea (Kawasaki)
Marco Melandri (Ducati)
Tom Sykes (Kawasaki)
Lorenzo Savadori (Milwaukee-Aprilia)
Eugene Laverty (Milwaukee-Aprilia)
Chaz Davies (Ducati)
Alex Lowes (Yamaha)
Leon Camier (Honda)
Jordi Torres (MV Agusta)
Xavi Fores (Barni-Ducati)

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