WSBK Magny-Cours FT3: Redding vor Razgatlioglu und Gerloff, Folger auf P14

Scott Redding und Toprak Razgatlioglu hinterlassen vor der Superpole den stärksten Eindruck - Defekt bei BMW - Jonas Folger mit knapp zwei Sekunden Rückstand

WSBK Magny-Cours FT3: Redding vor Razgatlioglu und Gerloff, Folger auf P14

Ducati-Werkspilot Scott Redding hat sich bei der Superbike-WM in Magny-Cours die FT3-Bestzeit gesichert. Der Brite verdrängte Toprak Razgatlioglu (Yamaha) in der Schlussphase der Session von der Spitze. Weltmeister Jonathan Rea (Kawasaki) beendete das FT3 auf Position vier. Jonas Folger (Bonovo-BMW) landete auf der 14. Position.

Am Freitag war Yamaha-Pilot Toprak Razgatlioglu der schnellste Fahrer. Der Türke umrundete den Circuit de Nevers im FT2 in 1:37.138 Minuten. Bereits zu Beginn des FT3 fuhren die Spitzenfahrer mittlere 1:37er-Zeiten. Nach acht Minuten kratzte Kawasaki-Pilot Alex Lowes an der ersten 1:36er-Zeit des Wochenendes und übernahm mit einer 1:37.056er-Runde die Spitzenposition.

Nach neun Minuten kam es zu einem Zwischenfall der beiden GRT-Yamaha-Piloten. Die Motorräder von Garrett Gerloff und Teamkollege Kohta Nozane lagen aufeinander. Das Yamaha-Duo kehrte mit den lädierten Maschinen an die GRT-Box zurück und konnte die Session fortsetzen.

Jonas Folger zwischenzeitlich in den Top 12

Jonathan Rea schob sich zwölf Minuten vor dem Ende des FT3 mit einer 1:37.004er-Runde an die Spitze. Die beiden Werks-Kawasakis führten die Wertung an. Dahinter folgten die beiden Werks-Yamahas von Andrea Locatelli und Toprak Razgatlioglu. Zur Halbzeit der Session behauptete sich Jonas Folger mit seiner BMW auf der zwölften Position. Der Deutsche kam bis auf 1,1 Sekunden an die Bestzeit heran.

Jonas Folger

Jonas Folger rutschte am Ende auf die 14. Position zurück

Foto: Motorsport Images

Acht Minuten vor dem Ende des FT3 schob sich Yamaha-Pilot Toprak Razgatlioglu mit der ersten 1:36er-Zeit des Wochenendes an die Spitze der Wertung. Der Türke setzte in der Schlussphase zu einer beeindruckenden Zeitenjagd an und fuhr konstant 1:36er-Zeiten. Beim schnellsten Umlauf blieb die Uhr bei 1:36.678 Minuten stehen.

Doch Ducati-Pilot Scott Redding hatte noch eine Antwort parat. Der Brite übernahm beim finalen Versuch mit einer 1:36.393er-Runde die Spitzenposition. Damit war Redding 0,285 Sekunden schneller als Razgatlioglu.

Tom Sykes erneut bester BMW-Pilot

Garrett Gerloff schob sich in der Schlussphase des FT3 auf die dritte Position und verdrängte Weltmeister Jonathan Rea auf Position vier. Alex Lowes rundete die Top 5 ab. Dahinter komplettierten Andrea Locatelli, Chaz Davies (GoEleven-Ducati), Tom Sykes (BMW), Leon Haslam (Honda) und Michael Ruben Rinaldi (Ducati) die Top 10.

Jonas Folger rutschte in der Schlussphase des FT3 auf die 14. Position ab. Der Deutsche konnte sich in den finalen Minuten nicht weiter steigern. Dadurch vergrößerte sich der Rückstand auf 1,743 Sekunden. Damit war Folger zweitbester BMW-Pilot. Tom Sykes war als Achter etwa acht Zehntelsekunden schneller.

BMW-Werkspilot Michael van der Mark konnte im FT3 keine einzige gezeitete Runde drehen. Bereits am Freitag kämpfte der Niederländer mit der Technik und musste seine BMW vorzeitig abstellen. Zuvor zeigte Van der Mark im FT1 und im FT2 starke Rundenzeiten. Umso ärgerlicher war der Verlust der Trainingszeit am Samstagvormittag.

Die Superpole beginnt um 11:10 Uhr. Lauf eins wird um 14:00 Uhr gestartet (zur TV-Vorschau).

Mit Bildmaterial von Motorsport Images.

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