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Trainingsbericht

WSBK Misano (FT2): Ducati-Duo an der Spitze, Razgatlioglu kommt zu Sturz!

Ducati-Pilot Nicolo Bulega holt sich bei der Superbike-WM in Misano die FT2-Bestzeit - BMW-Speerspitze Toprak Razgatlioglu verliert durch Sturz viel Trainingszeit

WSBK Misano (FT2): Ducati-Duo an der Spitze, Razgatlioglu kommt zu Sturz!

Ducati-Werkspilot Nicolo Bulega hat sich bei der Superbike-WM in Misano (Italien) die Bestzeit im zweiten Freien Training gesichert. Der Lokalmatador schob sich am Nachmittag an die Spitze, scheiterte aber knapp an der Tages-Bestzeit.

Nachdem sich die Ducati-Piloten am Vormittag noch nicht mit Bestzeiten in Szene setzen konnten, lief es im FT2 deutlich besser. Am Ende der 45-minütigen Session landeten drei Ducati-Piloten in den Top 4.

Im FT1 lag BMW-Werkspilot Toprak Razgatlioglu klar vorn. Der Türke umrundete den Kurs in 1:33.448 und notierte als einziger Fahrer 1:33er-Runden. Im Vergleich zum Training am Vormittag war es deutlich wärmer. Der Asphalt hatte sich zu Beginn des FT2 bis auf 44°C erwärmt.

Viele Stürze zu Beginn der Nachmittags-Session

Bereits nach fünf Minuten kam es zum ersten Zwischenfall der Session. Gaststarter Michele Pirro kam zu Sturz, konnte seine Ducati Panigale V4R aber wieder aufrichten und in die Box zurückbringen. Bereits am Vormittag kam Pirro zu Sturz, deutete mit P10 aber an, dass er konkurrenzfähig ist.

 

Nicolo Bulega setzte sich zu Beginn des FT2 mit einer hohen 1:33er-Zeiten an die Spitze. Bereits nach wenigen Minuten hatten viele Fahrer ihre FT1-Zeiten unterboten. Sam Lowes (Marc-VDS-Ducati) kam in Kurve 5 zu Sturz, konnte die Session aber fortsetzen.

 

Wenig später erwischte es Andrea Locatelli. Der Yamaha-Werkspilot landete in Kurve 4 im Kiesbett. Dabei wurde die Verkleidung der Yamaha R1 mit der Startnummer 55 beschädigt und musste ersetzt werden.

Toprak Razgatlioglu landet mit seiner BMW im Kiesbett

Kurz nach der Halbzeit der Session leistete sich Toprak Razgatlioglu einen seiner seltenen Fehler. Im Eingang der letzten Kurve wurde seine BMW M1000RR unruhig. Razgatlioglu klappte im Kurvenscheitel das Vorderrad ein.

 

Beim Sturz blieb Razgatlioglu unverletzt, doch die Session war für den FT1-Spitzenreiter damit vorzeitig beendet. Zu diesem Zeitpunkt lag Razgatlioglu nur auf P4 der Wertung. Als einer der wenigen Spitzenfahrer hatte sich der Ex-Champion noch nicht verbessert.

 

Bereits drei Minuten nach dem Sturz war Razgatlioglu wieder in die BMW-Box zurückgekehrt. Der Türke erklärte seiner Crew und Manager Kenan Sofuoglu, wie es zum Sturz in Kurve 16 kam. Die lädierte BMW kehrte neun Minuten vor dem Ende des FT2 an die BMW-Box zurück. Die Zeit reichte nicht aus, um die M1000RR noch einmal startklar zu machen.

Noch nicht fit: Danilo Petrucci steigt erst im finalen Drittel ein

Danilo Petrucci (Barni-Ducati) wartete eine knappe halbe Stunde ab, bis er die Session aufnahm. Bereits vor dem Wochenende gab es Fragezeichen, was die Belastbarkeit von Petrucci angeht. Vor dem zurückliegenden WSBK-Wochenende in Assen hatte sich der ehemalige MotoGP-Pilot bei einem Motocross-Sturz schwer verletzt.

Petrucci teilte sich seine Kräfte ein und ließ deshalb den Großteil des FT2 aus. Schlussendlich reihte sich "Petrux" auf P12 der FT2-Wertung ein. Auf die Bestzeit verlor der Italiener 0,965 Sekunden.

Ducati-Werksduo am Nachmittag an der Spitze

Spitzenreiter Nicolo Bulega verbesserte seine Bestzeit im finalen Drittel auf 1:33.552 Minuten. Wenig später erlebte der Ducati-Werkspilot eine Schrecksekunde, als er nach Curvone die Strecke verlassen musste. Bulega konnte einen Sturz verhindern und kehrte an die Box zurück.

 

Beim finalen Stint unterbot Bulega seine Bestzeit auf 1:33.511 Minuten und stellte damit die FT2-Bestzeit sicher. Ducati-Teamkollege Alvaro Bautista schob sich auf die zweite Position, lag aber bereits 0,402 Sekunden zurück.

Yamaha in den Top 3, Honda in den Top 6!

Auf der dritten Position folgte mit Remy Gardner die schnellste Yamaha. Gardner verwies Andrea Iannone auf die vierte Position. Toprak Razgatlioglu war als einer von neun Fahrern langsamer als im FT1 und beendete das FT2 auf P5.

 

Iker Lecuona brachte Honda in die Top 6 und bestätigte damit den Aufwärtstrend des HRC-Projekts in der Superbike-WM. Bei den Tests zwischen den WSBK-Events in Assen und Misano testete Honda neue Entwicklungen, die offensichtlich Wirkung zeigen.

Iker Lecuona

HRC-Pilot Iker Lecuona brachte Honda auf P6

Foto: Motorsport Images

Alex Lowes war als Siebter bester Kawasaki-Pilot. Genau wie Teamkollege Axel Bassani, der auf P16 geführt wurde, war Alex Lowes aber langsamer als im FT1. Sam Lowes (Marc-VDS-Ducati), Dominique Aegerter (GRT-Yamaha) und Michael Rinaldi (Motocorsa-Ducati) komplettierten die Top 10.

Schwieriger Auftakt für das Bonovo-Team und Philipp Öttl

Die deutsche Bonovo-BMW-Mannschaft erlebte erneut eine schwierige Session. Scott Redding landete mit 1,321 Sekunden Rückstand auf der 19. Position. Teamkollege Garrett Gerloff reihte sich auf P21 ein.

Philipp Öttl (GMT94-Yamaha) verpasste auf Grund eines Motorschadens beinahe das komplette FT1 und musste den Rückstand im FT2 aufholen. Mit 2,244 Sekunden Rückstand reihte sich der Deutsche auf der 22. Position ein.

Am Samstag folgen das FT3, die Superpole und das erste Rennen (zur TV-Übersicht).

Mit Bildmaterial von WorldSBK.com.

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