WSBK Navarra FT3: Locatelli-Bestzeit, Folger gelingt deutliche Steigerung

Yamaha-Pilot Andrea Locatelli schiebt sich vor der Superpole an die Spitze - Jonas Folger macht große Fortschritte und mischt mit seiner BMW in den Top 10 mit

WSBK Navarra FT3: Locatelli-Bestzeit, Folger gelingt deutliche Steigerung

Beim finalen Freien Training vor der Superpole konnten sich 21 der 22 Fahrer verbessern. Yamaha-Werkspilot Andrea Locatelli holte sich am Samstagmorgen in Navarra die Bestzeit (zum FT3-Ergebnis). Der Italiener fuhr am Ende des FT3 viele schnelle Runden und setzte sich mit einer 1:37.060er-Runde an die Spitze. Dahinter folgten die WM-Favoriten Scott Redding (Ducati), Jonathan Rea (Kawasaki) und Toprak Razgatlioglu (Yamaha).

Nachdem die Rundenzeiten im FT2 langsamer waren als im FT1, konnten die Piloten bereits zu Beginn des FT3 Verbesserungen erzielen. Jonathan Rea schob sich mit einer 1:37.549er-Runde an die Spitze und fuhr die bis dahin schnellste Runde des Wochenendes. Wenig später schraubte der Brite die Bestzeit auf 1:37.489 Minuten herunter.

Im Lager von BMW sah man deutliche Fortschritte. Michael van der Mark schob sich kurz vor der Halbzeit des FT3 auf die dritte Position. Und auch Jonas Folger steigerte sich deutlich und lag zwischenzeitlich in den Top 7. Tom Sykes behauptete sich ebenfalls innerhalb der Top 10.

Yamaha mit drei Fahrern in den Top 5

Yamaha-Pilot Toprak Razgatlioglu setzte sich im finalen Drittel des FT3 mit einer 1:37.429er-Runde an die Spitze und war damit 0,060 Sekunden schneller als Jonathan Rea. Scott Redding war zu diesem Zeitpunkt der einzige Spitzenfahrer, der seine Zeit vom Freitag noch nicht verbessern konnte.

Toprak Razgatlioglu

Auch Toprak Razgatlioglu lag zwischenzeitlich vorn

Foto: Motorsport Images

Fünf Minuten vor dem Ablaufen der Trainingszeit übernahm Yamaha-Pilot Andrea Locatelli die Führung. Der Supersport-Weltmeister war minimal schneller als Teamkollege Toprak Razgatlioglu, doch die Rundenzeit von Locatelli wurde wegen Überschreitung der Streckenlimits gelöscht.

Das hielt den Italiener nicht davon ab, noch einmal nachzulegen und sich mit einer 1:37.060er-Runde deutlich an die Spitze zu setzen. Locatelli fuhr einen beeindrucken Stint mit vielen niedrigen 1:37er-Runden.

Beim finalen Versuch waren einige Fahrer mit absoluten Sektor-Bestzeiten unterwegs. Doch Locatellis Zeit konnte nicht unterboten werden. Somit holte sich der Yamaha-Pilot die Bestzeit im finalen Freien Training.

Alle drei BMW-Piloten in den Top 10

Ducati-Pilot Scott Redding fuhr beim finalen Versuch absolute Sektor-Bestzeiten, scheiterte aber schlussendlich um 0,236 Sekunden an der Zeit von Locatelli. Redding beendete das FT3 auf der zweiten Position vor Weltmeister Jonathan Rea, der mit 0,356 Sekunden Rückstand Dritter wurde.

Jonas Folger

Jonas Folger zeigt einen klaren Aufwärtstrend

Foto: Motorsport Images

Toprak Razgatlioglu und Garrett Gerloff folgten auf den Positionen vier und fünf und bestätigten, dass die Yamaha R1 in Navarra gut funktioniert. Michael van der Mark rutschte in der Schlussphase auf die sechste Position ab und war bester BMW-Pilot. Alex Lowes (Kawasaki), Michael Ruben Rinaldi (Ducati) und Tom Sykes (BMW) folgten auf den Positionen sieben bis neun.

Jonas Folger schob sich am Samstagmorgen in die Top 10. Der Deutsche hatte lediglich 0,956 Sekunden Rückstand auf die Bestzeit. Weniger gut lief es für das Honda-Werksteam. Keiner der beiden HRC-Piloten schaffte den Sprung in die Top 10. Leon Haslam wurde Elfter, Alvaro Bautista landete nur auf der 13. Position.

Die Superpole in Navarra beginnt um 11:10 Uhr. Lauf eins wird am Samstagnachmittag um 14:00 Uhr gestartet (zur TV-Übersicht).

Mit Bildmaterial von Motorsport Images.

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