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WSBK-Test Jerez (Donnerstag): Sturz und Bestzeit für Razgatlioglu, Aegerter 6.!

Toprak Razgatlioglu sorgt für Schrott und kratzt danach am Pole-Rekord - Rookie Dominique Aegerter mit beeindruckender Leistung - BMW außerhalb der Top 10

WSBK-Test Jerez (Donnerstag): Sturz und Bestzeit für Razgatlioglu, Aegerter 6.!

Yamaha-Werkspilot Toprak Razgatlioglu hat sich am zweiten Tag des WSBK-Tests in Jerez die Bestzeit gesichert. Razgatlioglu umrundete den Circuito de Jerez in 1:38.269 Minuten und kratzte damit am Polerekord aus der Saison 2019 (Jonathan Rea, 1:38.247 Minuten).

Bereits am Mittwoch zum Testbericht führte Toprak Razgatlioglu die Wertung an. Am ersten Testtag fuhr der Türke eine 1:38.597er-Runde und behauptete sich knapp vor Weltmeister Alvaro Bautista (Ducati). Der zweite Tag lief für Razgatlioglu aber nicht ganz nach Plan.

Ein Ausritt in der letzten Kurve bescherte dem Yamaha-Werksteam reichlich Arbeit. Die R1 war nach dem Sturz Schrott, Razgatlioglu musste sich untersuchen lassen, konnte den Tag aber fortsetzen.

Schlussendlich kam Razgatlioglu auf 61 Runden. Yamaha-Teamkollege Andrea Locatelli steigerte sich am Donnerstag deutlich, war aber nicht zweitbester Yamaha-Pilot. Rookie Dominique Aegerter (GRT-Yamaha) behauptete sich direkt vor der zweiten Werks-Yamaha.

Dominique Aegerter

Rookie Dominique Aegerter war bester Nicht-Werksfahrer

Foto: Yamaha

Aegerter katapultierte sich in die Top 6, nachdem er bereits am Mittwoch in den Top 10 lag. Viel besser hätte der erste richtige Test auf trockener Strecke für den Supersport-Weltmeister von 2021 und 2022 nicht laufen können. GRT-Teamkollege Remy Gardner rundete die Top 10 ab.

Erneut beide Werks-Kawasakis in den Top 5

Rekord-Weltmeister Jonathan Rea konnte sich am zweiten Testtag deutlich steigern. Auf die Bestzeit verlor der Brite weniger als eine Zehntelsekunde. Rea drehte nur 56 Runden. Kawasaki-Teamkollege Alex Lowes kam auf 79 Umläufe und reihte sich mit 0,906 Sekunden Rückstand auf der fünften Position ein.

Jonathan Rea

Jonathan Rea musste sich bei der Zeitenjagd nur knapp geschlagen geben

Foto: Kawasaki

Bei Kawasaki wurde im Winter daran gearbeitet, das Team effizienter zu machen. Neues Personal und neue Arbeitsabläufe sollen für bessere Ergebnisse sorgen. Zudem hat Kawasaki das Getriebe der ZX-10RR leicht modifiziert und eine Sperre für den Leerlauf entwickelt.

Ducati nutzt ein derartiges System bereits, um zu verhindern, dass beim Herunterschalten ungewollt der Leerlauf eingelegt wird und dadurch keine Motorbremse zur Verfügung steht. Rea beklagte in der Vergangenheit mehrfach derartige Probleme.

Alvaro Bautista am Donnerstag der fleißigste Fahrer

Mit 86 Runden war Weltmeister Alvaro Bautista am zweiten Tag der Fahrer mit den meisten Kilometern. Bautista konzentrierte sich auf die Arbeit mit der neuen 2023er-Panigale, die sich in einigen Bereichen vom 2022er-Bike unterscheidet.

Alvaro Bautista

Alvaro Bautista lobt die sanftere Motorcharakteristik der 2023er-Ducati

Foto: Ducati

Unterm Strich soll die 2023er-Ducati nicht mehr Leistung haben, doch die Leistungsabgabe wurde laut Bautista deutlich verbessert. Der Motor nimmt sanfter Gas an und soll dadurch bessere Rundenzeiten ermöglichen. Ducati-Teamkollege Michael Rinaldi war den Top 3 dicht auf den Fersen und lag als Vierter gut drei Zehntel zurück.

Danilo Petrucci

Danilo Petrucci lag am zweiten Testtag gut eine Sekunde zurück

Foto: WorldSBK.com

Rookie Danilo Petrucci (Barni-Ducati) will das 2023er-Bike erst beim kommenden Test in Portimao testen. Bisher beschränkte der Italiener seine Arbeit auf die bewährte 2022er-Version und wollte damit eine Art Basisabstimmung erarbeiten. Petrucci lag am Donnertag gut eine Sekunde zurück und wurde als Achter gewertet. Markenkollege Philipp Öttl (GoEleven-Ducati) beendete den Tag auf der 14. Position.

Keine der vier BMWs in den Top 10

Im Lager von BMW konnte man am zweiten Testtag keinen spürbaren Schritt in Richtung Spitze machen. Bonovo-Pilot Loris Baz, der am Mittwoch noch einen großen Rückstand hatte, war als Elfter bester BMW-Pilot.

Scott Redding

Scott Redding hatte mit der neuen BMW M1000RR etwa 1,4 Sekunden Rückstand

Foto: BMW Motorrad

Werkspilot Scott Redding folgte auf der zwölften Position, lag aber mehr als 1,4 Sekunden zurück. Teamkollege Michael van der Mark hatte knapp zwei Sekunden Rückstand und reihte sich direkt hinter Neuzugang Garrett Gerloff (Bonovo-BMW) auf der 16. Position ein.

Und auch von den beiden Honda-Werkspiloten sah man keine besonders starken Rundenzeiten. Iker Lecuona hatte als Neunter gut eine Sekunde Rückstand. Teamkollege Xavi Vierge lag 1,591 Sekunden zurück.

Tom Sykes kann sich noch nicht in Szene setzen

Überhaupt nicht rund lief der Tag für Ex-Weltmeister Tom Sykes (Puccetti-Kawasaki). Nachdem der WSBK-Rückkehrer am Mittwoch durch ein technisches Problem zurückgeworfen wurde, bekam er auch am zweiten Tag nicht viele Runden zusammen und reihte sich schlussendlich mit 2,481 Sekunden Rückstand auf der 17. Position ein.

Tom Sykes

Puccetti-Pilot Tom Sykes kam nur auf 36 Runden

Foto: Kawasaki

Der finale Test vor der Reise nach Australien findet am 31. Januar/1. Februar in Portimao statt.

Die Rundenzeiten vom Jerez-Test (Donnerstag):

1. Toprak Razgatlioglu (Yamaha) - 1:38.269 Minuten (61 Runden)

2. Jonathan Rea (Kawasaki) +0,083 Sekunden (56)

3. Alvaro Bautista (Ducati) +0,180 (86)

4. Michael Rinaldi (Ducati) +0,377 (67)

5. Alex Lowes (Kawasaki) +0,906 (79)

6. Dominique Aegerter (GRT-Yamaha) +0,924 (71)

7. Andrea Locatelli (Yamaha) +1,011 (69)

8. Danilo Petrucci (Barni-Ducati) +1,042 (54)

9. Iker Lecuona (Honda) +1,068 (68)

10. Remy Gardner (GRT-Yamaha) +1,195 (76)

11. Loris Baz (Bonovo-BMW) +1,248 (61)

12. Scott Redding (BMW) +1,441 (71)

13. Xavi Vierge (Honda) +1,591 (79)

14. Philipp Öttl (GoEleven-Ducati) +1,754 (77)

15. Garrett Gerloff (Bonovo-BMW) +1,832 (52)

16. Michael van der Mark (BMW) +1,952 (77)

17. Tom Sykes (Puccetti-Kawasaki) +2,481 (36)

18. Lorenzo Baldassarri (GMT94-Yamaha) +2,706 (65)

19. Oliver König (Orelac-Kawasaki) +3,326 (63)

Mit Bildmaterial von Yamaha.

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