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Testbericht

WSBK-Test Portimao (Dienstag): Ducati-Pilot Rinaldi knapp vor Rea und Bautista

Michael Rinaldi kratzt bereits am ersten Testtag in Portimao am Polerekord - Ducati, Kawasaki, Yamaha und Honda eng beisammen, BMW mit Rückstand

WSBK-Test Portimao (Dienstag): Ducati-Pilot Rinaldi knapp vor Rea und Bautista

Ducati-Werkspilot Michael Rinaldi hat sich beim Vorsaisontest der Superbike-WM in Portimao (Portugal) die Bestzeit am ersten Tag gesichert. Im Laufe des Tages wechselte die Spitze mehrfach zwischen Weltmeister Alvaro Bautista (Ducati), Ex-Champion Toprak Razgatlioglu (Yamaha) und Rekord-Champion Jonathan Rea (Kawasaki).

Bei der Schlussoffensive in den finalen Minuten gab es einige Zeitenverbesserungen. Zuerst übernahm Rea mit einer 1:39.700er-Runde auf die erste Position. Titelverteidiger Bautista ging ebenfalls noch einmal auf Zeitenjagd und scheiterte hauchdünn an der Zeit von Rea. Lediglich 0,007 Sekunden lagen zwischen Rea und Bautista.

Kurz vor dem Ende des ersten Testtages übernahm Rinaldi mit einer 1:39.639er-Runde die Führung. Damit demonstrierte Rinaldi bei nahezu idealen Bedingungen, dass 2023 mit ihm zu rechnen ist.

Mit seiner Dienstags-Bestzeit kratzte Rinaldi am Polerekord aus dem Vorjahr (Jonathan Rea, 1:39.610 Minuten). Auf eine Runde lagen die Spitzenfahrer eng beisammen. Weniger als eine Zehntelsekunde trennte Rinaldi, Rea und Bautista. Razgatlioglu lag als Vierter in Schlagdistanz und hatte gut zwei Zehntelsekunden Rückstand.

Für die erste Schrecksekunde des Testtags sorgte Kawasaki-Werkspilot Alex Lowes. Der Brite kam in Kurve 10 zu Sturz und beschädigte seine Kawasaki Ninja ZX-10RR stark. Lowes selbst hatte sich keine ernsten Verletzungen zugefügt und konnte den Test mit dem zweiten Motorrad fortsetzen.

Axel Bassani trifft auf seine WSBK-Rivalen

Im Vergleich zum Jerez-Test gab es einige neue Gesichter zu sehen. Motocorsa-Ducati-Pilot Axel Bassani, der sich im vergangenen Jahr regelmäßig in Szene setzen konnte, nahm die Arbeit mit seiner Crew auf.

Axel Bassani

Axel Bassani musste aus Kostengründen auf den Jerez-Test verzichten

Foto: Motorsport Images

Der Test in Portimao ist Bassanis einziger Test vor der Reise nach Australien. Der Italiener konnte bereits mit dem Serien-Superbike testen, musste aber aus Kostengründen auf den WSBK-Test in Jerez verzichten. Beim Testauftakt in Portimao fand sich Bassani nur auf der 18. Position wieder.

Der BSB-Champion mischt sich unter die WSBK-Elite

Ebenfalls aus Kostengründen nicht beim Jerez-Test dabei sein konnte WSBK-Rookie Bradley Ray. Der BSB-Champion der Saison 2022 fährt in diesem Jahr für das Motoxracing-Yamaha-Team mit einer R1, kann aber nur die Europarennen bestreiten.

Bradley Ray

Neues Gesicht im WSBK-Paddock: BSB-Champion Bradley Ray

Foto: Motoxracing Yamaha

Somit muss er die beiden ersten WSBK-Events auslassen und startet erst im April beim Wochenende in Assen (Niederlande) in die Saison 2023. Beim ersten Test mit der WM-Yamaha schlug sich Ray beachtlich und ließ Lorenzo Baldassarri (GMT94-Yamaha) hinter sich, der bereits in Jerez zwei Tage lang testen konnte.

MIE-Honda-Duo langsamer als die schnellsten Supersport-Bikes

Das MIE-Honda-Team zeigte sich in Portimao zum ersten Mal in diesem Jahr. Das Honda-Kundenteam von Midori Moriwaki erhält in diesem Jahr deutlich mehr Unterstützung von HRC und verwendet die 2022er-Bikes. Hafizh Syahrin erhält mit Eric Granado einen neuen Teamkollegen.

Beim ersten Test hatte das MIE-Honda-Duo einen großen Rückstand. Granado und Syahrin fuhren mehr als vier Sekunden langsamer als die WSBK-Spitze und waren somit langsamer als die schnellsten Supersport-Bikes.

Philipp Öttl schneller als Dominique Aegerter

Aus deutschsprachiger Sicht gab es am ersten Testtag keine Top-10-Resultate zu vermelden. Philipp Öttl (GoEleven-Ducati) beendete den Dienstag auf der 13. Position. Nachdem es in Jerez einige Probleme mit der Ergonomie der 2023er-Ducati gab, konzentrierte sich das Team auf diesen Aspekt.

Philipp Öttl

Philipp Öttl arbeitet weiter an der Anpassung zur 2023er-Ducati

Foto: Team Go Eleven

Dominique Aegerter (GRT-Yamaha) erlebte einen schwierigen Start in den Portimao-Test. Der Schweizer reihte sich auf der 16. Position ein und lag 1,793 Sekunden zurück. Teamkollege Remy Gardner schaffte den Sprung in die Top 10.

BMW-Quartett liegt über eine Sekunde zurück

BMW sucht mit der neuen M1000RR weiter nach dem Anschluss. Während Honda dank Xavi Vierge bis auf 0,414 Sekunden ans die Spitze herankam, lagen alle vier BMW-Piloten mehr als eine Sekunde zurück. Die beiden Bonovo-Piloten behaupteten sich vor den Werksfahrern.

Scott Redding

Scott Redding kann sich mit der neuen BMW noch nicht in Szene setzen

Foto: WorldSBK.com

Neuzugang Garrett Gerloff war als Zehnter bester BMW-Pilot. Der US-Amerikaner war minimal schneller als Teamkollege Loris Baz und Werkspilot Scott Redding, die auf den Positionen elf und zwölf landeten. Michael van der Mark lag auf der 14. Postion.

Am Mittwoch können die WSBK-Piloten noch einmal auf der MotoGP-Piste in Portimao testen. Die Wetteraussichten sind gut. Es werden bis zu 16 Grad und Sonnenschein vorausgesagt.

Die Rundenzeiten vom Portimao-Test (Dienstag):

1. Michael Rinaldi (Ducati) - 1:39.639 Minuten

2. Jonathan Rea (Kawasaki) +0,061 Sekunden

3. Alvaro Bautista (Ducati) +0,068

4. Toprak Razgatlioglu (Yamaha) +0,212

5. Andrea Locatelli (Yamaha) +0,348

6. Xavi Vierge (Honda) +0,414

7. Alex Lowes (Kawasaki) +0,625

8. Iker Lecuona (Honda) +0,942

9. Remy Gardner (GRT-Yamaha) +1,028

10. Garrett Gerloff (Bonovo-BMW) +1,059

11. Loris Baz (Bonovo-BMW) +1,098

12. Scott Redding (BMW) +1,110

13. Philipp Öttl (GoEleven-Ducati) +1,207

14. Michael van der Mark (BMW) +1,236

15. Danilo Petrucci (Barni-Ducati) +1,682

16. Dominique Aegerter (GRT-Yamaha) +1,793

17. Tom Sykes (Puccetti-Kawasaki) +1,939

18. Axel Bassani (Motocorsa-Ducati) +2,343

19. Bradley Ray (Motoxracing-Yamaha) +2,761

20. Lorenzo Baldassarri (GMT94-Yamaha) +2,811

21. Eric Granado (MIE-Honda) +4,311

22. Hafizh Syahrin (MIE-Honda) +4,603

Mit Bildmaterial von WorldSBK.com.

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