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Yamaha möchte Ducati-Philosophie in der Superbike-WM nicht kopieren

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Yamaha möchte Ducati-Philosophie in der Superbike-WM nicht kopieren
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Klares Bekenntnis für die Zukunft: Die radikale Herangehensweise von Ducati animiert Yamaha nicht, mit der R1 in der WSBK einen ähnlichen Weg einzuschlagen

Ducati hat mit der radikalen Panigale V4R die Superbike-WM verändert. Das basierend auf den MotoGP-Erfahrungen entwickelte V4-Superbike aus Bologna hat zusammen mit Alvaro Bautista die WSBK im Sturm erobert. Einige Hersteller tüfteln bereits an extremeren Serienmaschinen, um in Zukunft mithalten zu können. Yamaha zeigt aber kein Interesse daran, das Reglement so sehr auszureizen wie es die Konkurrenz aus Bologna macht.

"Wir nehmen nicht an der Superbike-WM teil, um Rennmotorräder zu entwickeln. Das machen die Hersteller in der MotoGP", stellt Yamaha-Superbike-Projektleiter Andrea Dosoli im Gespräch mit 'Corsedimoto' klar. "Yamaha engagiert sich in der Superbike-WM, um Motorräder zu promoten, die für die Bedürfnisse des Marktes und für die Bedürfnisse unserer Kunden gebaut wurden. Das war in der Vergangenheit immer so in der Superbike-WM, zumindest in den vergangenen Jahren."

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Marco Melandri, Aruba.it Racing-Ducati SBK Team, mit Andrea Dosoli, Yamaha

Marco Melandri, Aruba.it Racing-Ducati SBK Team, mit Andrea Dosoli, Yamaha
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Foto: Gold and Goose / Motorsport Images

Alex Lowes, Pata Yamaha; Neil Hodgson, Andrea Dosoli

Alex Lowes, Pata Yamaha; Neil Hodgson, Andrea Dosoli
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Foto: Gold and Goose / Motorsport Images

Race winner Michael van der Mark, Pata Yamaha, Andrea Dosoli, third place Jonathan Rea, Kawasaki Racing

Race winner Michael van der Mark, Pata Yamaha, Andrea Dosoli, third place Jonathan Rea, Kawasaki Racing
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Foto: Gold and Goose / Motorsport Images

Denning, Dosoli

Denning, Dosoli
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Foto: Gold and Goose / Motorsport Images

Podium: race winner Michael van der Mark, Pata Yamaha, Andrea Dosoli

Podium: race winner Michael van der Mark, Pata Yamaha, Andrea Dosoli
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Foto: Gold and Goose / Motorsport Images

Andrea Dosoli

Andrea Dosoli
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Foto: Gold and Goose / Motorsport Images

"Wir werden kein 40.000 Euro teures Serienmotorrad bauen", betont Dosoli, den das Ungleichgewicht bei den Homologationsmodellen nicht passt: "Vielleicht sollten wir zusammen mit der Dorna und der FIM überlegen, wie wir die unterschiedlichen Preise der Homologationsmodelle als zusätzlichen Punkt in der Balance der Maschinen unterbringen."

Für die Leistungen von WM-Leader Alvaro Bautista hat Dosoli ein Lob übrig: "Bautista zeigt eine fantastische Saison. Nur wenige Fahrer wechseln in die Superbike-WM und sind dann von Beginn an so erfolgreich", erkennt der Italiener an.

"Es wird nicht einfach, ihn zu besiegen, doch wir versuchen es bis zum letzten Rennen der Saison, weil wir fest daran glauben, dass unsere Fahrer und unsere Teams das Potenzial haben, um zu gewinnen", so Dosoli.

Ab Jerez gehen fünf Yamaha-Piloten an den Start. Neben Alex Lowes, Michael van der Mark, Sandro Cortese und Marco Melandri greift Loris Baz für Ten Kate ins Geschehen ein. Für Yamaha ist es kein Problem, zusätzliche Fahrer auszurüsten.

"Unsere Philosohphie ist, dass sich das Team auf die Rennvorbereitungen konzentrieren soll, während der Hersteller für die Entwicklung der Maschine verantwortlich ist. Mit diesem Modell ist es meiner Meinung nach möglich, mehr Teams auszurüsten und ordentlich planen zu können sowie vertretbare Lieferzeiten anzubieten", kommentiert Dosoli.

Mit Bildmaterial von Ducati.

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Rennserie Superbike-WM
Urheber Sebastian Fränzschky