1.000 Kilometer von Suzuka: Jenson Button beim größten Rennen Japans

Wir blicken auf das größte Autorennen Japans: Die 1.000 Kilometer von Suzuka. Erstmals dabei ist Ex-Formel-1-Pilot Jenson Button.

Einführung

Einführung
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Das 1.000-Kilometer-Rennen von Suzuka ist der längste und prestigeträchtigste Lauf im Super-GT-Kalender. Seit 1966 wird dieses große Rennen jährlich ausgetragen. In der Vergangenheit war es Teil der FIA Sportwagen-Meisterschaft und der GT1-Meisterschaften.

Die Größenordnung der 1.000 Kilometer von Suzuka

Die Größenordnung der 1.000 Kilometer von Suzuka
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Auch wenn die 1.000 Kilometer von Suzuka hierzulande nicht sehr bekannt sind, haben das Rennen und die Super GT in Japan viele Anhänger. In den vergangenen Jahren hat das Rennen viele verschiedene internationale Motorsport-Stars angelockt wie beispielsweise Mark Webber und Andre Lotterer.

Die Klassen

Die Klassen
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Die Super GT ist hauptsächlich in 2 Kategorien aufgeteilt: Die GT500 und GT300. Die GT500 Autos sind von den Herstellern auf ein bestimmtes Reglement maßgeschneidert. Angetrieben werden sie von einem 2 Liter Turbo-Motor mit 4 Zylindern, der rund 650 Pferdestärken leistet. Honda und Lexus (Toyota) nutzen denselben Motor in der Super Formula. Die GT300-Kategorie ist etwas komplizierter als ihr großer Bruder. Insgesamt gibt es 3 völlig verschiedene Fahrzeugtypen. Neben den FIA-GT3-Boliden starten noch die JAF-GT300 (stark modifizierte Straßenautos) und Mother Chassis (Fahrzeuge, die auf ein Einheitschassis basieren) in der Klasse.

Jenson Button, Team Mugen

Jenson Button, Team Mugen
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Alle Augen werden auf den ehemaligen F1-Weltmeister Jenson Button gerichtet sein, der sein Super-GT-Debüt in seinem Honda NSX GT geben wird. Der 37-Jährige fährt zusammen mit Ex-GT300-Champion Hideki Mutoh und Daisuke Nakajima, Bruder des ehemaligen F1-Fahrers Kazuki. Wie für jeden Piloten, der aus dem Formelsport kommt, wird es für ihn eine Herausforderung, sich an die geschlossen Cockpits und Fahrerwechsel zu gewöhnen.

Andere wichtige Fahrer

Andere wichtige Fahrer
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Während die Aufmerksamkeit Button gilt, gibt es auch andere sehr bekannte Fahrer die an dem Rennen teilnehmen. Darunter sind Super-GT-Champion Heikki Kovalainen, Ex-F1-Pilot Kamui Kobayashi und Nakajima. Mit Jann Mardenborough und James Rossiter gibt es gleich mehrere britische Piloten in der GT500-Klasse. In der GT300-Klasse werden Augusto Farfuß und Ex-F1-Star Christian Klien antreten.

GT500-Hersteller

GT500-Hersteller
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In der GT500-Kategorie gibt es Fahrzeuge von 3 großen Herstellern aus Japan: Honda, Toyota (unter dem Namen Lexus) und Nissan.

Lexus

Lexus
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Aufgrund der neuen Regeln hat Lexus den RC F mit dem brandneuen LC 500 ersetzt. Das Auto hat in Okayama ein dominantes Debüt gegeben und die ersten 6 Plätze eingenommen. Bisher hat Lexus alle bis auf ein Rennen mit dem neuen Fahrzeug gewonnen. Bei den 1.000 Kilometern von Suzuka wird das Zusatzgewicht für Lexus aber sicher ein Nachteil sein. Trotzdem gilt die Toyota-Marke als absoluter Favorit auf den Rennsieg.

Lexus-Teams

Lexus-Teams
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Es gibt einige Topteams, die auf die Dienste von Lexus vertrauen. Yuhi Sekiguchi und LMP1-Pilot Kobayashi haben im WedsSports-Lexus gute Chancen auf den Sieg. Die Titelverteidiger Kovalaien und Kohei Hirate gelten in diesem Rennen ebenfalls als Favoriten. Yuji Tachikawa und Hiroaki Ishiura, die für Zent Cerumo fahren, haben in Vergangenheit schon 2 Mal die 1.000 Kilometer von Suzuka gewonnen. Auch Rossiter holte schon 2 Mal die begehrte Trophäe. Er teilt sich sein TOM'S-Lexus mit Nakajima.

Honda

Honda
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Honda hat in diesem Jahr den neuen NSX-GT eingeführt, der auf der 2. Generation des Serienautos basiert. Obwohl Honda ein völlig neues Fahrzeug hat, hat der Hersteller es schwer, mit Lexus mitzuhalten. Der Sieg in Fuji gibt den Honda-Teams jedoch Hoffnung. Die japanische Marke hat das Rennen in Suzuka seit dem Jahr 2013 nicht mehr gewonnen.

Honda-Teams

Honda-Teams
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ARTA ist mit seinen Fahrern Takashi Kobayashi und Tomoki Nojiri das Honda-Topteam. Das Duo gewann zuletzt das Rennen in Fuji. Der Rennstall Kunimutsu mit den Piloten Takuya Izawa und Naoki Yamamoto werden sicherlich ebenfalls vorne mithalten können. Das Team Mugen, für das Button starten wird, hat aufgrund des geringen Gewichts einen großen Vorteil.

Nissan

Nissan
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Nissan hat im Gegensatz zu Honda und Lexus in diesem Jahr nur ein umfangreiches Update seines GT-R eingeführt. Deshalb ist der Hersteller zurzeit in der Rangordnung ganz hinten. Trotzdem haben es die Nissan-Teams geschafft, mehrmals aufs Podium zu gelangen. Aufgrund eines Motorenupdates schien Nissan in Fuji etwas stärker geworden zu sein. Die Chancen auf einen Sieg bei den 1.000 Kilometern von Suzuka sind jedoch gering.

Nissan-Teams

Nissan-Teams
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Für Mola werden der dreimalige Suzuka-Sieger Satoshi Motoyama und Blancpain-Endurance-Cup-Champion Katsumasa Chiyo antreten. Sie haben es in dieser Saison schon geschafft, auf dem Podium zu landen. Ein weiteres Team, das schon auf dem Treppchen stand, ist NISMO, das mit Ex-Super-GT-Champion Ronnie Quintarelli und Tsugio Matsuda ins Rennen gehen wird. Es wird ebenfalls interessant sein, wie sich GT-Akademie-Abgänger Mardenborough schlagen wird. Er teilt sich das Cockpit mit Hironobu Yasuda.

Die letzten 1.000 Kilometer von Suzuka

Die letzten 1.000 Kilometer von Suzuka
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Nach 46 Jahren werden die 1.000 Kilometer von Suzuka durch ein 10-Stunden-Rennen für die GT3- und GT300-Fahrzeuge ersetzt. Das Rennen ist dann nicht mehr Teil der Super GT. Trotzdem wird es noch ein Super-GT-Rennen in Suzuka geben, das jedoch nur 300 Kilometer lang ist.

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Über diesen Artikel
Rennserien Super-GT
Veranstaltung Suzuka
Rennstrecke Suzuka International Racing Course
Artikelsorte Vorschau
Tags 1.000, japan, jenson button, kilometer, suzuka