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Randy Krummenacher gesteht: "Meine Aussagen waren zu aggressiv"

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Randy Krummenacher gesteht: "Meine Aussagen waren zu aggressiv"
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01.11.2019, 08:15

Nach dem Gewinn des WM-Titels rudert Randy Krummenacher zurück und bereut die Aussagen, die er vor dem Saisonfinale der Supersport-WM von sich gab

Supersport-Weltmeister Randy Krummenacher machte vor dem entscheidenden Rennen in Doha (Katar) mit kontroversen Äußerungen auf sich aufmerksam. Beim teaminternen WM-Duell mit Federico Caricasulo witterte der Yamaha-Pilot eine Verschwörung (was passiert war).

"Es ist offensichtlich, dass sie mich einbremsen. Mein Motor läuft überhaupt nicht. Ich kann mich nicht im Windschatten behaupten. Sie wollen, dass Caricasulo gewinnt", gab der Schweizer im Gespräch mit 'Eurosport' von sich. Nach dem Titelgewinn entschuldigt sich Krummenacher für diese Anfeindungen.

"Ich stimme zu, dass meine Aussagen zu aggressiv waren. Das tut mir leid. Ich möchte aber nicht zurückschauen. Ich bin für die Unterstützung sehr dankbar. Wir haben zusammen gewonnen", bemerkt der Supersport-Weltmeister, der das Bardahl-Evan-Bros-Team verlässt und 2020 für MV Agusta fahren wird.

Neue Herausforderung in der Saison 2020

Dann wird er mit der Nummer 1 antreten. "Ich liebe die Nummer 21 - es ist eine Familienangelegenheit. Ich werde diese Nummer weiterhin mitnehmen, habe aber viel darüber nachgedacht. Man weiß nie, wie oft man im Leben mit der Nummer 1 fahren kann. Ich werde das genießen und mit der Nummer 1 antreten", erklärt er.

MV Agusta F3

MV Agusta F3: Randy Krummenachers neues Arbeitsgerät für 2020

Foto: LAT

Die Saison 2019 begann für Krummenacher extrem positiv mit Siegen und regelmäßigen Podestplätzen, doch nach der Sommerpause lief es nicht mehr so rund. "Die beiden vergangenen Monate waren sehr schwierig für mich. Der Sturz in Portimao raubte mir sehr viel Kraft", schildert er.

"Es war kein perfektes Jahr. Die finalen Rennen waren schwierig. Doch schlussendlich ist es am wichtigsten, dass ich den Titel holen konnte", stellt Krummenacher klar. "Ich nie aufgehört, daran zu glauben. Es ist fantastisch, dieses Ziel erreicht zu haben, das ich mir im Alter von zarten fünf Jahren gesetzt habe."

Happy-End in der Wüste von Katar

"Als ich in diesem letzten Rennen die Linie überquerte, dachte ich, es sei ein Traum, und dann sah ich meine Freundin, meinen Manager und meinen Schwager - ich werde diese Umarmungen nie vergessen, so wie ich die glücklichen Gesichter und leuchtenden Augen meines Teams im Parc Ferme nie vergessen werde. Mir fehlen die Worte, um allen zu danken, angefangen bei meiner Familie, meiner Freundin und unseren Kindern, die mir die Kraft gaben, auch in den schwierigen Momenten zu kämpfen", so der Supersport-Weltmeister.

Randy Krummenacher

Beim Saisonfinale fuhr Krummenacher ein cleveres Rennen und holte sich den Titel

Foto: LAT

"Ein riesiger Dank geht an mein Team, da es die ganze Saison über so hart gearbeitet hat und immer an mich geglaubt hat. Danke an meine Sponsoren, ohne die all das nicht möglich gewesen wäre, danke an meinen Fanclub und an meine Freunde, die mich immer unterstützt haben und die auf uns gewartet haben, bis wir gestern nach Hause kamen um gemeinsam zu feiern."

"Vielen Dank an das Team Bardahl Evan Bros. und an alle, die an diesem fantastischen Abenteuer teilgenommen haben. Ich habe immer noch einen starken Siegeswillen und hoffe, dass dies nur der Anfang einer langen Reihe aufregender Erfolge ist", so der ehemalige Grand-Prix-Pilot.

Mit Bildmaterial von Yamaha.

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Artikel-Info

Rennserie Supersport-WM
Fahrer Randy Krummenacher
Urheber Sebastian Fränzschky