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600-PS-V8 plus Hybrid: Supercars stellen Weichen für die Zukunft

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600-PS-V8 plus Hybrid: Supercars stellen Weichen für die Zukunft
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Co-Autor: Andrew van Leeuwen

Die Supercars Australia machen ab 2022 einen Schritt Richtung GT: Chevrolet Camaro statt Holden Commodore, neue Silhouette, in Zukunft auch mit Hybrid

Die australischen Supercars haben dringend benötigte Maßnahmen ergriffen, um die populäre Tourenwagenserie für die Zukunft aufzustellen. Die Meisterschaft wird sich 2022 stark wandeln: Marken, Fahrzeuge, Optik und Antrieb werden sich ändern. Der Kern bleibt aber unangetastet.

Der V8-Motor bleibt als Primärantrieb erhalten, obschon die Supercars bereits 2017 das "V8" aus dem Namen gestrichen haben. Die Motoren werden jedoch Neuentwicklungen sein; die althergebrachten und recht komplexen OHV-Aggregate werden 2021 in ihre letzte Saison gehen.

"Die Autos werden ihr Erkennungsmerkmal, den V8-Motor, behalten. Wir stellen damit sicher, dass sie laut und schnell sind", verspricht Supercars-Chef Sean Seamer. Die Supercars Australia verwenden seit 2009 umweltfreundlichen E85-Sprit.

Die Leistung des Verbrennungsmotors wird bei 600 PS liegen. Das sind 50 weniger als aktuell. Dafür sind die neuen Chassis Hybrid-kompatibel. Wann und wie diese Komponente eingeführt wird, steht aber noch nicht fest. Aktuell wird überlegt, sie zumindest teilweise als "Push-to-Pass" einzuführen.

Jamie Whincup, Triple Eight Race Engineering, Chevrolet Camaro ZL1

Jamie Whincup, Triple Eight Race Engineering, Chevrolet Camaro ZL1
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Foto: V8 Supercars

Shane van Gisbergen, Triple Eight Race Engineering, Chevrolet Camaro ZL1

Shane van Gisbergen, Triple Eight Race Engineering, Chevrolet Camaro ZL1
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Foto: V8 Supercars

Rick Kelly, Kelly Racing, Ford Mustang GT

Rick Kelly, Kelly Racing, Ford Mustang GT
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Foto: V8 Supercars

Rick Kelly, Kelly Racing, Ford Mustang GT

Rick Kelly, Kelly Racing, Ford Mustang GT
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Foto: V8 Supercars

David Reynolds, Erebus Motorsport, Chevrolet Camaro ZL1

David Reynolds, Erebus Motorsport, Chevrolet Camaro ZL1
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Foto: V8 Supercars

Anton de Pasquale, Erebus Motorsport, Chevrolet Camaro ZL1

Anton de Pasquale, Erebus Motorsport, Chevrolet Camaro ZL1
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Foto: V8 Supercars

Cameron Waters, Tickford Racing, Ford Mustang GT

Cameron Waters, Tickford Racing, Ford Mustang GT
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Foto: V8 Supercars

Cameron Waters, Tickford Racing, Ford Mustang GT

Cameron Waters, Tickford Racing, Ford Mustang GT
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Foto: V8 Supercars

Chaz Mostert, Walkinshaw Andretti United, Chevrolet Camaro ZL1

Chaz Mostert, Walkinshaw Andretti United, Chevrolet Camaro ZL1
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Foto: V8 Supercars

Chaz Mostert, Walkinshaw Andretti United, Chevrolet Camaro ZL1

Chaz Mostert, Walkinshaw Andretti United, Chevrolet Camaro ZL1
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Foto: V8 Supercars

"Das Chassis ist so designt, dass es ein dickes Batterie-Paket aufnehmen kann.", sagt John Casey, Projektleiter Gen3 bei den Supercars. Außerdem ist Platz für eine Motor-Generator-Unit (MGU) hinter den Vorderreifen. Dieser Bereich wird in den Renderings von den Auspuffrohren eingenommen.

Chevrolet beerbt Holden

Während sich die Änderungen beim Motor für die heutige Zeit also in Grenzen halten, tut sich einiges bei der Optik. Durch den Wegfall der Marke Holden müssen die Supercars eine schwierige Lücke füllen. Als direkter Konkurrent des Ford Mustang war der Chevrolet Camaro von Anfang an Favorit bei der Rennserie und den Fans.

Chevrolet übernimmt nun auch und schickt den Camaro ins Rennen. Für 2021 muss eine Übergangslösung her - voraussichtlich wird der Holden Commodore umbenannt. Ab 2022 werden damit nur noch Coupes zum Einsatz kommen. Die Supercars entfernen sich ein Stück weit von der Tourenwagen-Philosophie, die sie seit 1993 hatten, und unternehmen einen Schwenk in Richtung GT.

Dadurch ergibt sich nun die Chance, einen optischen Fehler zu korrigieren. Der aktuelle Ford Mustang wirkt mit den aktuellen Maßen, die mit hohem Dach und schmaler Silhouette auf viertürige Tourenwagen ausgelegt sind, nicht gerade ästhetisch.

Scott McLaughlin

Der gegenwärtige Ford Mustang ist kein Augenschmaus

Foto: Motorsport Images

Die neuen Fahrzeuge werden wieder das Breite-Höhe-Verhältnis der Serienfahrzeuge aufweisen und wesentlich schnittiger aussehen. Sie werden 100 Millimeter niedriger und 100 Millimeter breiter sein. Türen, Dach, Motorhaube und Fenster müssen dieselben Maße aufweisen wie das Serienpendant.

50 Prozent weniger Abtrieb, 40 Prozent weniger Kosten

Das alles ist Teil eines Prozesses, bei dem die aktuellen Aerodynamik-Exzesse wieder eingebremst werden. Die Flügel sind über die Jahre immer größer geworden, sodass es mittlerweile sogar einen leichten "Dirty-Air"-Effekt gibt.

Das neue Paket reduziert den Abtrieb radikal um bis zu 50 Prozent. Dafür werden die Fahrzeuge 200 Kilogramm leichter sein als bisher - zumindest solange der Hybridantrieb draußen bleibt.

Auch das ewige Thema Kosten wird angegangen. Diese sollen mit dem neuen Reglement dank Standardteilen um 30 bis 40 Prozent sinken. Das wird über ein einheitliches Chassis erzielt. Von den Herstellern kommen der Motor und die Karosserie.

Momentan sind lediglich Silhouetten von Chevrolet und Ford bestätigt. Im Supercars-Kommunique heißt es, dass man sich darum bemühe, die Rechte an zweitürigen Modellen von weiteren Herstellern zu sichern. Darüber hinaus ist ein unabhängiger V8-Motor im Gespräch, sodass interessierte Hersteller nicht einmal mehr diesen selbst entwickeln müssten.

Mit Bildmaterial von Supercars.

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