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Supercars 12h Bathurst

Strittige AMG-Kollision: Für Bathurst-Sieg "würdest du deine Mutter verkaufen!"

Maro Engel gibt sich nach der Kollision bei den 12h Bathurst als fairer Verlierer - Sieger Jules Gounon gibt sich eine Teilschuld am Mercedes-AMG-Clash

Strittige AMG-Kollision: Für Bathurst-Sieg "würdest du deine Mutter verkaufen!"

Das Mercedes-AMG-Lager hat es wieder getan: Markeninterne Kollision im Kampf um einen prestigeträchtigen Titel! Waren es im Oktober noch Jules Gounon und Dani Juncadella, als es für Juncadellas Teamkollegen Raffaele Marciello um die Meisterschaft im ADAC GT Masters ging, so geriet Gounon in der Schlussphase der 12h Bathurst im Kampf um den Sieg mit Maro Engel aneinander.

Dieser und seine GruppeM-Teamkollegen Marciello und Mikael Grenier schienen das Rennen im Griff zu haben, doch ein Sensorwechsel an der #999 sowie der Verzicht auf einen frischen Reifensatz am SunEnergy1-Mercedes #75 (Gounon/Stolz/Habul) sorgten dafür, dass die #75 in der letzten Stopprunde plötzlich in Führung lag.

Es bahnte sich ein "Grandstand-Finish" an, bis Engel Gounon in "The Chase" seinen Markenkollegen umdrehte. "Ich denke, das war unser Rennen. Wir hatten alles unter Kontrolle, bis wir beim letzten Boxenstopp aufgefordert wurden, einen Datenlogger anzubringen. Dadurch sind wir zurückgefallen", sagte Engel nach dem Rennen.

Raffaele Marciello braucht Zeit zum Verarbeiten

"Von da an wusste ich, dass ich etwas tun musste, und sie waren auf den Geraden einfach so schnell, dass es ... Obwohl ich frische Reifen hatte und gut aus den Kurven kam, war es schwierig, auf den Geraden mitzuhalten. Also versuchte ich es und es war unglücklich, dass wir kollidierten." Die fällige Durchfahrtsstrafe habe er akzeptiert, so Engel.

Sie brachte den GruppeM-Mercedes #999 auf die dritte Position hinter dem SunEnergy1-Mercedes #75 und dem EMA-Porsche #912 (Campbell/Jaminet/Preining). Engel startete noch einmal eine grandiose Aufholjagd und kam bis auf 1,4 Sekunden an den Sieger heran. Doch am Ende blieb es beim dritten Platz im engsten Top-3-Feld der Bathurst-Geschichte.

Während die Strafe für Engel in Ordnung geht, tut sich Teamkollege Marciello schwerer. Er schreibt auf seinem Twitter-Profil, dass er empört sei und einige Zeit brauche, um diesen Tag zu verarbeiten. Marciello steht zu seinem Team und seinen Teamkollegen. Es gibt aber auch Stimmen, die Gounons Rolle bei der Kollision kritisch sehen.

Jules Gounon: Es liegt auch an mir

Mikael Grenier, der den von der Rennleitung angeordneten Sensorwechsel als "nicht fair" bezeichnete, nahm Teamkollege Engel noch während des Rennens im Livestream in Schutz: "Für mich war Jules schon am Ende der Bremszone, also weiß ich nicht, was Maro machen sollte. Er hatte schon zum Überholen angesetzt."

Auch Gounon selbst gibt sich eine Teilschuld am Unfall der beiden Mercedes-AMG: "Die Chance, Bathurst zu gewinnen, ist sehr gering, also hat Maro es versucht und ich habe mich verteidigt. Es lag nicht nur an ihm, sondern auch an mir, dass ich versucht habe, die Kurve zu kriegen. Ich denke, es war ein Rennunfall."

Jules Gounon, Luca Stolz

Zieleinlauf in Bathurst: Gounon knapp vor Engel und dem EMA-Porsche #912

Foto: Edge Photographics

Dass es ausgerechnet mit Engel passierte, sei "eine unangenehme Situation, denn er ist ein Freund. Ich wäre lieber mit jemand anderem kollidiert, aber am Ende des Tages ist das Rennsport. Es ist wirklich hart für mich, mit ihm in dieser Situation zu sein. Um Bathurst zu gewinnen, würdest du deine Mutter verkaufen, und das ist mir heute so ein wenig passiert!"

Passiert für ihn ist auch, dass sich Gounon nun endgültig in die Annalen des Bathurst 12 Hour eingetragen hat. Zum dritten Mal in Folge gewann der Franzose mit andorranischer Lizenz den australischen Langstreckenklassiker. Das hat noch keiner geschafft!

Mit Bildmaterial von Edge Photographics.

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