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Benjamin Leuchter fährt NLS-Double-Header auf Falken-Porsche

Premiere im GT3-Auto: Benjamin Leuchter wird beim NLS-Double-Header erstmals einen Falken-Porsche fahren - Auch Joel Sturm neu im Team

Benjamin Leuchter fährt NLS-Double-Header auf Falken-Porsche

Benjamin Leuchter startet erstmals mit einem GT3-Auto auf der Nordschleife

Foto: Falken Falken

Brandheißer Wechsel an der Spitze der Nürburgring-Langstrecken-Serie (NLS): Benjamin Leuchter wird den "Double-Header" auf der Nürburgring-Nordschleife an diesem Wochenende (13.+14.09.) auf dem Falken-Porsche #4 bestreiten. Zweiter Fahrer auf dem Auto ist Stammpilot Tim Heinemann. (beide Rennen im Livestream)

Der Volkswagen-Werksfahrer und Teammitbesitzer von Max-Kruse-Racing wird damit erstmals im Porsche 911 GT3 R Platz nehmen. Sein Volkswagen-Vertrag ist dabei kein Hindernis, da Porsche zum VW-Konzern gehört.

Auch ist Porsche bei weitem kein Neuland für Leuchter. Obschon er einen Ruf als TCR-Spezialist hat und dort zu den Schnellsten seiner Zunft gehört, hat er auch Erfahrung im Umgang mit Cup-Porsches.

Leuchter mit Erfahrung im Cup-Porsche

2023 gehörte er mit Nico Otto sogar zu den Titelkandiaten in der Porsche-Endurance-Trophy-Nürburgring (PETN), bis es beim vorletzten Lauf zur Eskalation und einer Kollision mit einem Fahrzeug des gegnerischen Teams KKrämer Racing kam.

Klaus Bachler

Falken feierte zuletzt beim 6-Stunden-Rennen der NLS einen Doppelsieg

Foto: Jan Brucke/VLN

Mit reinrassigen GT3-Fahrzeugen hat Leuchter noch keine Erfahrung, deshalb geht er demütig an die Sache heran. "Ich freue mich natürlich sehr auf mein GT3-Debüt auf der Nordschleife", sagt Leuchter gegenüber Motorsport-Total.com.

"Ich habe natürlich schon viele Fahrzeuge bewegen dürfen, von Straßenfahrzeugen bis hin zum Cup 2. Es freut mich sehr, dass mir die Chance gegeben wird, mit einem langjährigen Partner wie Falken", so Leuchter, der bei Max-Kruse-Racing in diesem Jahr einen TCR-Audi im türkis-blauen Design des Reifenherstellers einsetzt.

Joel Sturm zweiter Neuzugang bei Falken

"Wir hatten in der Vergangenheit immer mal wieder darüber gesprochen und leider hat sich die Situation zeitlich oder eben terminlich bei mir nie ergeben. Jetzt passt es endlich. Ich freue mich mit der Falken-Truppe rund um Sven Schnabl und Steffi Olbertz anzugreifen und bin gespannt, was das Wochenende für uns bereithält", so Leuchter weiter.

Leuchter ist beim NLS-Double-Header nicht der einzige Neuzugang bei Falken. Im Schwesterauto mit der #3 kommt an der Seite von Julien Andlauer erstmals Joel Sturm zum Einsatz. Der Deutsche kennt den Porsche 911 GT3 R gut und hatte mit Manthey in der vergangenen Saison den Titel in der LMGT3-Wertung in der Langstrecken-Weltmeisterschaft (WEC) gewonnen.

Nach dem Doppelsieg beim 6-Stunden-Rennen Anfang August reist Falken mit Rückenwind in die Eifel und will die Saisonsiege drei und vier einfahren. Die beiden 4-Stunden-Rennen starten am Samstag und Sonntag jeweils um 12:00 Uhr.

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