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Coronavirus: VLN1 findet ohne Fahrerbesprechung statt

Die VLN bestätigt, dass der Saisonauftakt der Nürburgring Langstrecken-Serie ungeachtet von CoViD-19 stattfindet - Allerdings ohne Fahrerbesprechung

Heiko Stritzke

Heiko Stritzke

Bearbeitet: 09.03.2020, 16:57

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Die 66. Westfalenfahrt der Nürburgring Langstrecken-Serie (VLN) wird am 21. März wie geplant über die Bühne gehen. Beim Ablauf wird es jedoch etwas anders zugehen als gewöhnlich.

Auf Empfehlung des Robert-Koch-Instituts und den Gesundheitsbehörden verzichten die Organisatoren auf die Fahrerbesprechung. Den Teilnehmern wird stattdessen eine Präsentation im Vorfeld zugesendet. Außerdem wird auf die "Track Notes" verwiesen, die es auch sonst als Ergänzung zur Fahrerbesprechung zum Mitnehmen gibt. Der Schritt wurde auch mit dem Deutschen Motor Sport Bund (DMSB) angesprochen.

"Der Empfehlung, große Menschenansammlungen in geschlossenen Räumen zu vermeiden, kommen wir mit der Absage der Fahrerbesprechungen nach. Die Fahrer sind beim ersten Rennen von der Pflicht zur persönlichen Teilnahme an der Fahrerbesprechung befreit", sagt Michael Bork, Sportleiter und Renndirektor der Nürburgring Langstrecken-Serie.

"Die Fahrer und Bewerber werden jedoch aufgefordert, die Inhalte und Bestimmungen der schriftlichen Briefing-Notes und der Briefing-Präsentation vorab zur Kenntnis zu nehmen und sich mit diesen vertraut zu machen."

Auch bei der Dokumentenabnahme und Technischen Abnahme der Rennfahrzeuge werden Maßnahmen ergriffen. So soll die Zahl der involvierten Personen soll auf ein Minimum reduziert werden.

"Damit sollten wir für die sportlichen Abläufe bei der Veranstaltung einige Risikofaktoren für die Fahrer und Teilnehmer sowie für den Veranstalter und unser Organisations-Personal vermeiden können. Wichtig ist, dass unsere Bewerber, Fahrer und Teams mitmachen und sich entsprechend vorbereiten und organisieren", sagt Bork.

Noch keine Garantien kann die VLN für die weiteren Läufe abgeben. Derzeit wird am Nürburgring aber vom normalen Kalender ausgegangen. Nürburgring-Geschäftsführer Mirco Markfort sagt gegenüber 'Motorsport.com': "Zurzeit gibt es überhaupt keine Veranlassung, auch nur über irgendwas [also Absagen] nachzudenken. Wir gehen davon aus, dass alles planmäßig stattfindet."

Mit Bildmaterial von VLN.

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