präsentiert von:

Gewissheit: VLN/NLS-Saison 2021 findet wie geplant statt!

Grünes Licht auf der Nordschleife: Die Nürburgring-Langstrecken-Serie kann in ihre Saison 2021 starten - VLN und Behörden haben sich einigen können

Gewissheit: VLN/NLS-Saison 2021 findet wie geplant statt!

Es ist geschafft: Der Saisonauftakt zur Nürburgring-Langstrecken-Serie (NLS, ehemals VLN) 2021 kann stattfinden. Das gaben die Serienorganisatoren am Samstag offiziell bekannt.

Damit werden die Probe- und Einstellfahrten am 20. März und das erste Rennen, die 66. Westfalenfahrt, am 27. März wie geplant stattfinden können. Die Teams haben nun entsprechend Zeit, sich vorzubereiten. Allerdings sind bis auf weiteres keine Zuschauer bei den Rennen zugelassen.

"Das bedeutet Planungssicherheit für unsere Teams und einer Vielzahl an Unternehmen rund um den Nürburgring, die direkt oder indirekt vom Motorsport leben", sagt VLN-Geschäftsführer Christian Stephani. "Die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren und wir freuen uns auf eine möglichst reibungslose Saison."

Nur mit negativem Corona-Test Zutritt zum Fahrerlager

Grundlage für die Ausrichtung der Veranstaltungen ist das Hygienekonzept der VLN, das im Vergleich zum vergangenen Jahr nochmal angepasst wurde sowie die Einhaltung der Corona-Arbeitsschutzverordnung. Um das Infektionsrisiko weiter zu minimieren, ist der Zutritt zum Fahrerlager künftig Personen vorbehalten, die einen negativen Corona- Test nachweisen können.

Im kompletten Fahrerlager - unter freiem Himmel und in allen Räumen - ist das Tragen von medizinischen Masken (FFP2- oder OP-Masken) vorgeschrieben. Weiterhin werden Kontakte weitestgehend minimiert und die Abläufe dementsprechend angepasst. Änderungen am Konzept sind situationsabhängig jederzeit möglich. Vorerst nicht mehr zum Einsatz kommt in diesem Jahr die Corona-Boxengasse.

Nach Absage der letzten drei NLS-Rennen 2020 hat die VLN-Führung sich intensiv mit den entsprechenden Behörden der Landesregierung Rheinland-Pfalz sowie der Kreisverwaltung Ahrweiler besprochen, um die neue Saison möglich zu machen.

Knackpunkt bis den Diskussionen: Profi- oder Amateursport?

Dabei ging es um die Frage, ob die NLS als Amateur- oder Profisport anzusehen ist. Anders als Rennserien wie die DTM oder das GT-Masters, die ihre Hauptrennserie als Aushängeschild haben und amateurbasierte Rahmenserien im Fahrwasser mitschleppen, starten Profis und Amateure in der NLS Seite an Seite.

Die VLN musste den Verantwortlichen also klarmachen, dass auf der Nürburgring-Nordschleife nichts weiter passiert als beispielsweise bei der DTM, nur dass es in diesem Falle alles zeitgleich stattfindet und nicht in getrennten Rennen.

Das war im Herbst 2020, als die Anzahl der Neuinfektionen stark in die Höhe schoss, nicht so schnell möglich. So wurden die letzten drei NLS-Rennen gestrichen, während GT-Masters und DTM ihre Finalrennen abhalten konnten und die Formel 1 sogar auf dem Nürburgring starten durfte.

Weiteren Auftrieb gab es vergangene Woche, als der deutsche Sport-Dachverband DOSB (Deutscher Olympischer Sport Bund) Motorsport als Individualsportart deklariert hat. Damit winken dem Motorsport Privilegien in Coronazeiten, die Mannschaftssportarten nicht zustehen. Auch das verhalf zu der Entscheidung, die NLS fahren zu lassen. Das bisher letzte Rennen der NLS war das 6-Stunden-Rennen am 29. August 2020.

Mit Bildmaterial von VLN/Jan Brucke.

geteilte inhalte
kommentare
Wiedersehen: Wochenspiegel und Frikadelli treffen mit LMP3 aufeinander

Vorheriger Artikel

Wiedersehen: Wochenspiegel und Frikadelli treffen mit LMP3 aufeinander

Nächster Artikel

Nürburgring 2009: Ex-Finanzminister Deubel behält vorerst Beamtenpension

Nürburgring 2009: Ex-Finanzminister Deubel behält vorerst Beamtenpension
Kommentare laden

Artikel-Info

Rennserie VLN
Urheber Heiko Stritzke