Keine Zurückhaltung bei BMW: „Wir haben gezeigt, was mit dem M6 möglich ist“

BMW-Team Schubert Motorsport hat bei der „Generalprobe“ zum 24-Stunden-Rennen auf der Nordschleife offenbar bereits alle Karten auf den Tisch gelegt.

 

 

Der werksunterstützte Rennstall hatte am Samstag den dritten Saisonlauf der VLN Langstrecken-Meisterschaft 2016 regelrecht dominiert. Das Ergebnis: Pole-Position, schnellste Runde und ein Doppelsieg in Rekordzeit.

Bildergalerie: 58. ADAC ACAS H&R-Cup

„Wir haben alles gegeben, um die Fahrzeuge optimal auf das 24-Stunden-Rennen vorzubereiten“, sagt Teamchef Torsten Schubert. Seine beiden M6 seien „ohne Probleme“ gelaufen. Und das, obwohl man bewusst ans Limit gegangen sei, um auszutesten, „welches Tempo wir im Renntrimm gehen können“, so Schubert.

Man habe sich eben „optimal“ auf den Saisonhöhepunkt an der Nordschleife vorbereiten wollen, ergänzt Martin Tomczyk. „Dazu gehört für uns auch zu sehen, was das Fahrzeug leisten kann. Deshalb haben wir gezeigt, was mit dem M6 möglich ist.“

 

„Die Generalprobe“, so der DTM-Champion von 2011 weiter, „ist für uns erfolgreich gelaufen. Jetzt sind wir gespannt, wo wir beim 24-Stunden-Rennen im Vergleich zu unseren Konkurrenten stehen.“

Denn Tomczyk vermutet: Das wahre Kräfteverhältnis war beim dritten VLN-Rennen des Jahres nicht zu erkennen, weil nur bei BMW „volle Pulle“ angesagt war. „Ich glaube“, so Tomczyk, „das hat nicht jeder Hersteller gemacht.“

Die Auflösung gibt’s schon in knapp zwei Wochen, wieder am Nürburgring.

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Über diesen Artikel
Rennserien VLN
Veranstaltung VLN 3
Unterveranstaltung Rennen, Samstag
Rennstrecke Nürburgring
Fahrer Martin Tomczyk
Teams Schubert Motorsport
Artikelsorte News
Tags AJFFC, bmw, nordschleife