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"Klar, dass ich es versuchen musste": So schlug Martin Haase bei NLS3

Maxime Martin und Christopher Haase lieferten sich bei NLS3 einen spannenden Kampf um Platz zwei - Und natürlich hält jeder den anderen geradeaus für schneller

"Klar, dass ich es versuchen musste": So schlug Martin Haase bei NLS3

"Es war ein schöner Kampf. - "Das hat Spaß gemacht." - Die GT3-Profis Maxime Martin und Christopher Haase lieferten sich bei der 54. Adenauer ADAC Rundstrecken-Trophy einen sehenswerten Kampf um den zweiten Platz hinter dem siegreichen RMG-BMW #44 (Harper/Hesse/Verhagen).

Am Ende setzte sich der Belgier im Rowe-BMW #99 (Wittmann/Martin) durch. Zunächst entschied er ein Duell nach dem finalen Boxenstopp auf der Döttinger Höhe für sich, dann setzte er sich von Martin ab. 'Motorsport.com Deutschland' sprach nach dem Rennen mit beiden Piloten.

"Es war ein schöner Kampf. Ich wusste, wenn ich eine Chance habe, muss ich sie nutzen. Das hat funktioniert", sagt Martin. "Danach musste ich die Position verteidigen und das Rennen zu Ende fahren. Es war hart, aber gutes Racing."

Haase bezeichnete den Zweikampf als "anspruchsvoll. Auf der Döttinger Höhe hat er mich überholt. Leider konnte ich in den letzten Runden auf der Döttinger Höhe nicht mehr aufschließen. Dann ist die Lücke durch den Verkehr auf der Nordschleife etwas größer geworden. Ab da kam ich nicht mehr an ihn heran und der dritte Platz war besiegelt. Aber es hat viel Spaß gemacht."

Zweimal im Rennen versuchte er, einen Rowe-BMW im Kesselchen zu überholen. Doch beide Male machten die M4 dicht. Es bleibt bei der alten Wahrheit: Wenn der Vordermann nicht will, dass man auf der Nordschleife vorbeikommt, kommt man auch nicht vorbei. "Er hat es gut und clever verteidigt. Daher blieb mir keine Chance", bestätigt Haase.

Naturgemäß sehen sich beide Piloten auf der Geraden im Nachteil - mit einem freundlichen Wink an den Technikausschuss des ADAC Nordrhein, der die Balance of Performance (BoP) festlegt. "Wir haben ein gutes Auto und sind in vielen Bereichen stark. Aber die Gerade ist momentan etwas unsere Schwachstelle. Wir müssen schauen, dass wir auf den Geraden schneller werden", meint Martin.

Vorteile für BMW sieht er wiederum in den vielen schnellen und mittelschnellen Kurven der Nürburgring-Nordschleife. "In den engen Ecken sind sie etwas stärker als wir, aber insgesamt ist es sehr ausgeglichen."

Land-Motorsport zeigte viel Potenzial

Land-Motorsport zeigte viel Potenzial für das 24h-Rennen

Foto: VLN

Haase: Boxenstopps noch ausbaufähig

Haase antwortet: "Es ist immer schwer zu sagen, aber ich würde die Döttinger Höhe als Vorteil für den BMW sehen. Ich dachte, die Döttinger Höhe sei meine Chance. Aber am Ende hat es nicht so geklappt, wie ich mir das vorgestellt habe."

Unterm Strich ist der Topspeed aber nicht das größte Thema, das bei Land-Motorsport im Zuge des Nordschleifen-Comebacks diskutiert wird: "Wir haben an der Box etwas Zeit verloren. Daran müssen wir arbeiten, um dort besser zu werden."

"Es geht einfach um Abläufe. An der Box geht es hier ziemlich wild zu. Das hat im Rennen nicht immer funktioniert und wir hatten auch ein kleines Funkproblem. Man muss sich wieder daran [an die Abläufe auf der Nordschleife] gewöhnen und Feintuning betreiben. Deshalb ist es so wichtig, hier bei der NLS zu sein. Wir wissen jetzt, was wir besser machen müssen."

Immerhin war der Land-Audi das einzige Fabrikat, das mit den starken BMWs an der Spitze mithalten konnte: "Wir haben ihnen zumindest ein bisschen Paroli bieten können".

Mit Bildmaterial von VLN.

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