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Letztes NLS-Rennen für Abbelen! Das steckt hinter dem Frikadelli-Start

Klaus Abbelen fährt in der NLS an diesem Wochenende sein letztes Rennen - Zusätzlicher Start bei NLS7 - Kein Verstappen-Einsatz am Sonntag

Letztes NLS-Rennen für Abbelen! Das steckt hinter dem Frikadelli-Start

Klaus Abbelen feiert auf dem Frikadelli-Ferrari am Sonntag seinen Nordschleifen-Abschied, das Team wird bleiben

Foto: Gruppe C Photography

Klaus Abbelen bestreitet an diesem Wochenende seinen letzten Einsatz in der Nürburgring-Langstrecken-Serie (NLS). Der Teamchef von Frikadelli Racing tritt im Ferrari 296 GT3 "Bella" an. Ursprünglich nur für das Sonntagsrennen vorgesehen, entschied er sich nach einem Defekt jedoch kurzfristig, den siebten Lauf der Saison als Test mitzunehmen.

Eigentlich wollte Abbelen nur einige Runden bei den Probe- und Einstellfahrten am Freitag drehen, um sich für NLS 8 vorzubereiten. Doch ein technisches Problem veränderte die Planung. (NLS-Double-Header hier im Livestream!)

"Wir hatten gestern nur ein paar Runden auf der Nordschleife drehen wollen, aber da waren die Stoßdämpfer gebrochen beziehungsweise kaputt", schildert er. "Das kennen wir schon vom 24-Stunden-Rennen, nur diesmal war es vorne. Deshalb haben wir heute kurzfristig entschieden, den Lauf vor NLS8 noch als Test mitzunehmen."

Der Plan für Samstag ist entsprechend zurückhaltend: ein paar Pflichtrunden im Qualifying, ein kurzer Stint im Rennen, um die Abstimmung zu überprüfen - und danach das Auto abstellen, um es für den eigentlichen Höhepunkt vorzubereiten. Denn am Sonntag will Abbelen noch einmal die vollen vier Stunden am Stück fahren.

Kaffee beim Boxenstopp

Dafür probte er auch ein interessantes Experiment bei den Einstellfahrten: So versuchte er, während der Pflicht-Standzeit auszusteigen und einen Kaffee zu trinken, bevor es wieder ins Auto ging, um weiterzufahren.

Der Termin ist bewusst gewählt: Am Montag feiert der Unternehmer und Rennstallgründer seinen 65. Geburtstag. "Ich wollte das Fahrzeug einfach mal vier Stunden alleine bewegen und nochmal richtig Spaß haben", sagt Abbelen. Damit endet ein langes Kapitel seiner eigenen Karriere, die ihn über verschiedene Motorsport-Disziplinen schließlich dauerhaft an den Nürburgring führte.

Ganz verabschieden wird sich Abbelen vom Motorsport allerdings nicht. Für die kommende Saison kündigt er an, ein neues Teamprogramm aufzubauen: "Wir versuchen, fürs nächste Jahr wieder ein tolles Team zusammenzukriegen, um dann wieder an einigen Rennen der NLS und auch beim 24-Stunden-Rennen teilzunehmen."

Abseits des Motorsports hat Abbelen ohnehin keine Langeweile zu befürchten. "Mein Hobby ist ja auch das Fliegen", erklärt er mit einem Augenzwinkern. "Solange es mir gesundheitlich gut geht, werde ich das weitermachen. Hobbys finde ich genug."

Was nicht passieren wird: Dass Max Verstappen, sollte er bei NLS7 sein Permit einfahren, am Sonntag auf dem Frikadelli-Ferrari sitzen wird, ist ein Social-Media-Gerücht, das aus der Luft gegriffen ist.

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