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Neuer Versuch: Klaus Abbelen bei NLS9 wieder im Frikadelli-Ferrari am Start

Klaus Abbelen startet einen neuen Anlauf für seinen perfekten Abschied von der Nordschleife: Der 65-Jährige fährt am Samstag noch einmal im Frikadelli-Ferrari

Neuer Versuch: Klaus Abbelen bei NLS9 wieder im Frikadelli-Ferrari am Start

Klaus Abbelen startet einen erneuten Anlauf für seinen Abschiedsrennen

Foto: VLN

Eigentlich wollte Klaus Abbelen bereits vor zwei Wochen sein letztes Rennen in der Nürburgring-Langstrecken-Serie (NLS) bestreiten. Doch ein Getriebeschaden machte die erhoffte Zielankunft - und damit den perfekten Schlusspunkt - zunichte. Deshalb kehrt das Urgestein am kommenden Samstag noch einmal zurück!

Wie schon beim letzten Versuch wird Abbelen den Ferrari 296 GT3 von Frikadelli Racing im Alleingang pilotieren. "Es hat mir unglaublich viel Spaß gemacht, endlich einmal so lange am Stück zu fahren", grinst der 65-Jährige. "Vier Stunden allein auf der Nordschleife zu absolvieren ist eine Herausforderung und ein Traum, den ich mir erfüllen möchte."

"Beim letzten Mal war es leider nicht möglich, aber gerade die Unterstützung unserer Fans hat mir gezeigt, wie viel Freude dieser Weg noch bereiten kann", erklärt Abbelen, dessen Ausfall beim vergangenen Rennen für große Aufmerksamkeit im Livestream gesorgt hatte.

Unglücklicher Ausfall beim letzten Rennen

Rund 40 Minuten vor Schluss rollte der Ferrari-Pilot mit Getriebeproblemen in der Klostertalkurve aus. Der Jubel vor den Bildschirmen und in der Kommentatorenkabine war groß, als Abbelen den italienischen Sportwagen nach mehreren Versuchen wieder zum Laufen brachte und zurück an die Box schleppte.

Doch die Schäden am Getriebe waren zu gravierend, um das Rennen erneut aufnehmen zu können, weshalb die erhoffte Zielankunft verwehrt blieb. "Genau deshalb will ich es noch einmal versuchen", kündigt Abbelen an, der beim NLS-Lauf vor zwei Wochen immerhin noch als "Fahrer des Rennens" ausgezeichnet wurde.

Die neue Ehrung wird seit diesem Jahr bei allen Rennen vergeben. "Wir sind enorm dankbar gegenüber den Organisatoren und Verantwortlichen der ILN und NLS, dass Klaus trotz des vorzeitigen Ausfalls eine besondere Ehre zuteilwurde", sagt sein Sohn und Frikadelli-COO Sven Kohnen.

Klaus Abbelen wurde zum

Abbelen wurde zum "Fahrer des Rennens" gewählt und bekam die Zielflagge geschenkt

Foto: VLN

"Die Auszeichnung als 'Driver of the Day' sowie das Geschenk der erstmals ausgetauschten Start/Ziel-Flagge, mit der auch 2023 unsere Bella beim Sieg der 24h Nürburgring abgewunken wurde, bedeuten ihm und uns allen enorm viel. Ebenso möchten wir den Fans danken, die ihm mit ihrer Begeisterung noch einmal den Rücken gestärkt haben."

"Nun setzen wir alles daran, ihm seinen Traum zu erfüllen", ergänzt Kohnen. Sollte Abbelen am Samstag tatsächlich die Zielflagge sehen, würde er sich mit einem Rekord aus der NLS verabschieden: Der 65-Jährige wäre der erste GT3-Pilot überhaupt, der ein komplettes 4-Stunden-Rennen auf der Nordschleife im Alleingang bestritten und beendet hätte.

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