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NES 2024 eingestellt! Restliche Rennen von NLS-Konkurrenzserie abgesagt

Die Nürburgring-Endurance-Serie (NES) von AvD und NR Holding wird 2024 nicht fortgeführt - NLS-Konkurrent wird weitere Termine nicht in Anspruch nehmen

Nürburgring-Endurance-Serie (NES) wird 2024 nicht fortgesetzt

Nach zwei Rennabsagen, Ärger mit zahlreichen Stakeholdern des deutschen Motorsports und niedrigen Teilnehmerzahlen zieht die Nürburgring-Endurance-Serie (NES) die Reißleine: Die Rennserie des AvD und der NR Holding wird 2024 kein Rennen mehr fahren. Das gab die NES am Freitag bekannt.

Der Machtkampf am Nürburgring in einfachen Bildern erklärt

"Trotz ausreichender Sponsoren, intensiver Bemühungen und einer Vielzahl von Gesprächen zur Durchführung der Rennen sagt die Nürburgring Endurance Serie (NES) sämtliche für das Jahr 2024 terminierten Rennveranstaltungen ab. Zugleich wird sich die NES ab sofort mit Hochdruck auf die Vorbereitung der Rennsaison im Jahr 2025 konzentrieren", heißt es in einer Pressemitteilung.

Die NES bekräftigt, dass es nicht das Ende der Langstreckenserie selbst sei. "Um den Teams eine perfekte Rennsaison 2025 mit idealen Bedingungen zu ermöglichen, wird die NES die verbleibenden Renntermine für 2024 absagen und die Kapazitäten zur Ausbildung weiterer neutraler Sportwarte nutzen", kündigt die Pressemitteilung an.

Der zweite NES-Lauf am 4. Mai musste abgesagt werden, weil es nicht genügend Sportwarte für die Streckenposten gegeben hat. Die NES machte dafür eine "konzertierte Aktion" der Marschalls verantwortlich. In Sportwart-Kreisen wird diese Darstellung bezweifelt

Die NES bekräftigt noch einmal ihren Standpunkt, dass "alle notwendigen Zusagen der Sportwarte" vorgelegen hätten und Reservepersonal im üblichen Maße vorhanden gewesen sei. 88 Sportwarte hätten dann zwischen 12:30 und 14 Uhr am Freitag vor dem Rennen ihre Zusage zurückgezogen. Die NES strebt ein Gerichsverfahren beim Deutschen Motorsport Bund (DMSB) an.

Nürburgring bietet NLS Termine an

Die Nürburgring 1927 GmbH & Co. KG kündigt gleichzeitig an, die von der NES stornierten Termine - den 6. Juli, 14./15. September und 9. November - der konkurrierenden Nürburgring-Langstrecken-Serie (NLS) der VLN anzubieten. Dazu ist sie per Gerichtsurteil verpflichtet.

Ob diese die Termine annehmen wird, ist noch unklar, da die Hälfte der NLS-Saison bereits gelaufen ist. Die NLS ist im Zuge des Machtkampfs am Nürburgring enger mit dem ADAC zusammengerückt. Die 24h-Qualifiers zählten daher zur NLS.

Für weitere Termine besteht damit eigentlich kein Bedarf. Es wäre aber denkbar, dass die NLS den Finallauf am 16. November gegen einen früheren Termin eintauschen wird.

Die NES kündigt derweil an, dass es auch 2025 "eine am Urteil des Oberlandesgerichtes Koblenz ausgerichtete Vergabe der Renntermine geben". Wie der Machtkampf am Nürburgring weitergehen wird und ob der Langstreckensport das Schlachtfeld bleibt, wird sich zeigen.

Mit Bildmaterial von NES.

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