Startaufstellung NLS2 2026: Verstappen sichert sich Nordschleifen-Pole
Zur richtigen Zeit der richtige Speed: Max Verstappen persönlich holt die Pole für NLS2 - Code 60 unterbindet Zeitenjagd am Ende
Max Verstappen fährt beim ersten AMG-Einsatz direkt auf die Pole
Foto: Leon Leon
Max Verstappen unterstreicht seine Extraklasse auf der Nürburgring-Nordschleife. Der viermalige Formel-1-Weltmeister stellte den Winward-Mercedes #3 (Verstappen/Juncadella/Gounon; 1.) auf die Poleposition für den 58. ADAC Barbarossapreis der Nürburgring-Langstrecken-Serie (NLS). (Das Rennen hier im kostenlosen Livestream!)
Verstappen hatte das Glück, ein Fenster von etwa 20 Minuten in der letzten halben Stunde zu erwischen, in der keine Code 60 vorherrschte, und lieferte komplett ab. In 7:51.751 Minuten war er 1,974 schneller als Christopher Haase im Scherer-Phx-Audi #16 (Haase/Hantke; 2.). (Verstappen und seine Gegner im Favoriten-Check)
Da die 24,358 Kilometer lange Kombination aus Nürburgring-Sprintstrecke und der Nordschleife ungefähr viermal länger ist als eine normale Grand-Prix-Strecke, entspräche der Vorsprung etwa einer halben Sekunde auf einer "normalen" Strecke. (Ergebnis)
Verstappen bleibt nach der Pole auf dem Boden: "Du brauchst ja immer ein bisschen Glück hier mit Verkehr. Und ich glaube, in meiner Runde dann war nicht so viel Verkehr da drin. Ja, das war eigentlich, glaube ich, die einzige Runde ohne Code 60."
"Das Gefühl im Auto ist jedenfalls sehr gut. Natürlich müssen wir uns als Fahrer erst noch richtig auf den Wagen einschießen, aber ich muss sagen: Gestern war bereits ein sehr guter Tag und jetzt kommt auch noch die Sonne raus - das passt perfekt."
Für das Rennen hat er ein etwas ungewöhnliches Ziel: "Für mich geht es heute vor allem darum, die Boxenstopps zu üben. In der Formel 1 gibt es keine Fahrerwechsel, deshalb fehlt mir da natürlich noch die Routine. Ich brauche einfach noch mehr Erfahrung bei den Abläufen."
Code 60 kurz vor Schluss unterbindet Zeitenfeuerwerk
Kurz nach Verstappens Bestzeit war die Zeitenjagd schon wieder vorbei, weil Code 60 geschaltet wurde. Es war das zweite Mal, dass die Jagd unterbrochen werden musste. Das verhinderte natürlich auch eine weitere Verbesserung von Verstappen, der in seiner letzten Runde nochmal starke Sektoren nachlegte, bevor er auf 60 km/h reduzieren musste.
Das Zeittraining hatte eine lange Anlaufkurve, da es schon frühzeitig einen Unfall in der Hohenrain-Schikane gab, die eine Dreiviertelstunde Leitplankenreparatur unter Code 60 nach sich zog. Danach gab es 20 Minuten freie Fahrt, bevor es in den letzten zehn Minuten zeitgleich im Bereich Aremberg und Hohe Acht Neutralisationen gab.
Verstappen und Haase stehen also in der ersten Reihe, dahinter folgen der Rowe-BMW #98 (Farfus/Marciello/van der Linde; 3.) und der Walkenhorst-Aston-Martin #34 (Krognes/Drudi; 4.).
Der Winward-Mercedes #80 (Schiller/Martin; 5.) und der KCMG-Mercedes #47 (Fukuzumi/Krohn/Pittard/Tsuboi; 6.) teilen sich die dritte Reihe. Der KCMG-Mercedes hatte kurz vor Schluss eine Kollision.
Die Top 10 komplettieren der Rowe-BMW #99 (Harper/Pepper; 7.), der nachgenannt wurde, der Kondo-Ferrari #45 (Perel/Vermeulen/Neubauer; 8.), der HRT-Ford #65 (Haupt/Schumacher/Stippler; 9.) und der Falken-Porsche #44 (S. Müller/Heinemann; 10.). Der Touring-BMW #81 (Klingmann/de Wilde) landete beim Nordschleifen-Debüt auf Startplatz 14.
Mehrere SP9-Pro-Fahrzeuge verpassten das Fenster, um die Pole zu attackieren. Dazu gehörten unter anderem der HRT-Ford #64 (Maini/Scherer/Gjerdrum; 20.), der Dinamic-Porsche #54 (Sturm/Hatog/Beretta; 22.) und der Dunlop-Porsche #17 (Menzel/Boccolacci; 24.). Diese Fahrzeuge aus der SP9 Pro werden in den ersten Runden des Rennens eine Aufholjagd starten müssen.
Der Start zum 58. ADAC Barbarossapreis des MSC Sinzig ist um 12 Uhr.
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