Startaufstellung NLS3 2026: KCMG-AMG sichert sich Pole
David Pittard lässt es mit dem Mercedes-AMG GT3 richtig fliegen und holt die Poleposition für KCMG - HWA EVO.R erstmals im Wettbewerb auf der Nordschleife
David Pittard stellte den KCMG-Mercedes bei seinem erst zweiten Einsatz auf die Pole
Foto: Speedpictures Speedpictures
Die Poleposition für die 57. Adenauer ADAC Rundstrecken-Trophy (hier im Livestream!) geht an den KCMG-Mercedes #47 (Kobayashi/Krohn/Pittard/Liberati; 1.). David Pittard legte in der Frühphase des Zeittrainings zwei Runden unter acht Minuten hin und sicherte sich letztlich die Bestzeit in 7:52.393 Minuten. (Ergebnis)
An die Quali-Bestzeit von Max Verstappen vom zweiten NLS-Lauf von 7:51.751 Minuten kam er damit knapp nicht heran, wobei die Bedingungen natürlich anders waren als vor drei Wochen. "Zweites Rennen mit dem Auto und gleich Poleposition. Mega", sagt der Polesetter.
"Wir haben ein kleines Fenster zu Beginn der Session gefunden. Das lange Warten nach der Runde war dann aber wirklich Folter. Mit dem AMG darf man nicht zu hart attackieren, sondern muss sauber fahren. Es ist ein interessantes Auto, gegen das ich ja lange gekämpft habe. Jetzt fahre ich es selbst."
Die Bestzeiten wurden in der Anfangsphase der 90-minütigen Session erzielt. Die Strecke war von Anfang an in einem guten Zustand, was vier Fahrzeuge zu einer Zeit unter acht Minuten nutzten.
Neben dem Polesetter waren das der Schubert-BMW #77 (Wittmann/Eng/Frijns; 2.), der KKrämer-Audi #33 (Vazquez-Garcia/Leib/di Martino; 3.) und der Gamota-BMW #23 (Zsigo/Kranz/Jahn; 4.).
Über der Teilnahme des KKrämer-Audis am Rennen schwebt aber ein Fragezeichen, da er im weiteren Verlauf des Zeittrainings mit viel Wasserdampf auf der Döttinger Höhe strandete. Teamchef Karsten Krämer zufolge war ein Wasserschlauch geplatzt, das Team befindet sich nun in einem Rennen gegen die Zeit. Update: Der Audi ist nicht ins Rennen gestartet.
Nach den anfänglichen Bestzeiten gab es keine Chance mehr auf Zeiten unter acht Minuten, weil es mehrere Code-60-Zonen gab. Gerade der Einschlag eines Porsche Cayman in den Reifenstapel im Hatzenbach zog lange Arbeiten nach sich.
Zehn Minuten vor Schluss waren die Arbeiten beendet. Allerdings war durch den Einschlag und die Reparaturarbeiten in den Reifenstapeln eingelagertes Wasser auf die Strecke geflossen, auf dem gleich nach der Freigabe weitere Fahrzeuge an der Stelle ausrutschten. So gab es keine Möglichkeit mehr auf Verbesserungen.
Der Konrad-Lamborghini #7 (Engelhart/Lefterow/Stalidzane; 5.) war eines der wenigen Autos, denen noch eine Verbesserung in den letzten Minuten gelang, gefolgt vom Black-Falcon-Porsche #5 (Kaya/Arrow/Stursberg; 6.), dem Falken-Porsche #44 (Bachler/Leuchter; 7.), dem Max-Kruse-Audi #75 (D. Fugel/M. Fugel/Leuchter; 8.), dem Renazzo-Lamborghini #786 (Nana/Breuer/"Schmidtmann"/Mutsch; 9.) und dem neuen Juta-Audi #9 (Blank/Kaffer/Großmann; 10.).
Einige namhafte Fahrzeuge verpassten die Gelegenheit, bei freier Strecke eine schnelle Runde zu setzen. Dazu zählt unter anderem der Manthey-Porsche #911 (Campbell/Güven; 15.) "Grello" und der HRT-Ford #65 (Olsen/Vervisch/Mies/Kolb; 19.). Der Ford Mustang GT3 hatte ein Problem mit der Benzinpumpe und musste nach deren Tausch wegen eines Benzinlecks erneut an die Box. Erst ganz am Ende fuhr Christopher Mies noch eine Runde mit Code 60.
Das Rennen sah auch das Wettbewerbs-Debüt des HWA EVO.R, der sich nach einer langen Erprobungsphase nun erstmals dem Feld stellt. Die beiden Hommagen an den Mercedes 190E 2.5-16 Evo II der frühen 1990er-Jahre landeten auf den Positionen 26 und 28 mit Zeiten von knapp über 8:20 Minuten.
Der Start zum Rennen ist traditionell um 12 Uhr.
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