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Test im GT3-Rennwagen: Fußballer Lukas Podolski vor Wechsel in den Motorsport?

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Test im GT3-Rennwagen: Fußballer Lukas Podolski vor Wechsel in den Motorsport?
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Fußballstar Lukas Podolski fuhr in der vergangenen Woche auf dem Nürburgring einen Mercedes-AMG GT3 von GetSpeed: Folgt eine Motorsport-Karriere?

Am vergangenen Freitag war ein ungewöhnlicher Gast auf dem Nürburgring unterwegs. Lukas Podolski, einer der bekanntesten deutschen Fußballspieler, tauschte das Trikot gegen einen Rennanzug und fuhr auf der Sprintstrecke des Eifelkurses - und das in einem Mercedes-AMG GT3 des Teams GetSpeed!

Wie es zu dieser Testfahrt des 130-maligen deutschen Nationalspielers kam, erklärt Teamchef Adam Osieka: "Wir kommen beide aus Polen und kennen uns ein wenig. Die meisten Fußballer sind ohnehin auto-ambitioniert, und so war das halt das erste Kennenlernen auf einer Rennstrecke", sagt er. "Auch für Poldi. Er war noch nie mit einem Auto auf einer Rennstrecke auf Slicks unterwegs."

Und so nutzte das Team die Testfahrten am Freitagvormittag vor dem vierten Saisonlauf der Nürburgring-Langstrecken-Serie, um Podolski bei besten Wetterbedingungen und wenig Verkehr auf der Strecke seine ersten Runden auf dem Nürburgring zu ermöglichen.

"Wir haben erst einmal mit einem Porsche [911] GT3 RS, einem Straßenfahrzeug, die Strecke erkundet. Denn er war vorher noch nie hier", sagt Osieka. Dass man den blutigen Anfänger Podolski anschließend direkt mit dem mehr als 500 PS starken GT3-Boliden fahren ließ, hatte laut dem Teamchef ganz praktische Gründe.

 

"Da wir aktuell kein GT4-Auto im Portfolio haben, haben wir es gewagt und ihn im GT3-Auto rausgeschickt", sagt Osieka. Und Podolski zahlte das Vertrauen zurück und behielt das Auto bei insgesamt 30 Runden auf der Strecke.

"Er hat einen super Job gemacht, das Auto kam ohne einen Kratzer zurück, was auch für ihn sehr wichtig war", lobt Osieka seinen prominenten Schüler. "Er hatte sehr viel Spaß." Doch war der Test nur ein einmaliges Vergnügen für den Fußballer?

Oder erwägt der 35-Jährige, der noch bis Juni 2021 beim türkischen Club Antalyaspor unter Vertrag steht, tatsächlich eine zweite Karriere als Rennfahrer, sollte er die Fußballschuhe in absehbarer Zeit an den Nagel hängen?

Durchaus, wenn man den Worten von Osieka Glauben schenken darf: "Wir haben diesen Schritt gewagt darüber nachzudenken, was passiert, wenn er nicht mehr Fußball spielt", sagt er. "Wir schauen mal, was daraus wird."

Mit Bildmaterial von GetSpeed (Facebook).

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