Unfall von BMW M4 GT3 auf der Nürburgring-Nordschleife

Der BMW M4 GT3 hatte bei den Einstellfahrten zum vierten Lauf der Nürburgring-Langstrecken-Serie (NLS, Ex-VLN) einen heftigen Unfall - Start fraglich

Unfall von BMW M4 GT3 auf der Nürburgring-Nordschleife

Schock für BMW und das RMG-Team: Der BMW M4 GT3, der eigentlich am morgigen Samstag einen Testeinsatz beim vierten Lauf zur Nürburgring-Langstrecken-Serie (NLS, ehemals VLN) absolvieren wollte, ist bei den Einstellfahrten am späten Freitagnachmittag verunfallt.

Update Samstag, 8:45 Uhr: Der BMW M4 GT3 konnte nicht repariert werden und wird nicht zum Rennen starten. "Es ist sehr schade, dass unsere bis dahin sehr erfolgreiche Test-Woche mit dem BMW M4 GT3 ein vorzeitiges Ende gefunden hat und wir das Renndebüt des Fahrzeugs, dem wir alle entgegengefiebert haben, verschieben müssen", sagt Mike Krack, Leiter BMW-Motorsport.

"Durch den Aufprall wurde das Fahrzeug beschädigt, und so haben wir entschieden, unsere Teilnahme am NLS-Lauf am Samstag abzusagen. Für uns steht nun im Vordergrund, genau herauszufinden, was die Ursache für den Unfall war."

"Ein technisches Problem kann in der Entwicklungsphase eines neuen Fahrzeugs immer vorkommen. Und genau dazu dienen diese intensiven Testfahrten: In der Entwicklungsphase potentielle Schwachstellen zu identifizieren und diese für die Zukunft zu beheben. Das werden wir nun tun."

Ersten Informationen zufolge soll es einen Abflug im Bereich Hatzenbach gegeben haben, bei dem um die 20 Meter Leitplanke zerstört wurden, wie es aus Kreisen der Streckensicherung heißt. Der BMW wurde anschließend auf einem Abschleppwagen gesichtet, allerdings zugedeckt und entgegen der Richtung, die man eigentlich vermuten würde - nämlich von Start/Ziel weg. RMG hat seinen Sitz in Andernach.

 

Die Probe- und Einstellfahrten wurden vorzeitig mit der Roten Flagge abgebrochen. Allerdings war Informationen von 'Motorsport.com Deutschland' zufolge nicht der BMW-Unfall der Grund dafür.

Ungefähr zeitgleich hat es einen schweren Unfall ausgangs Schwalbenschwanz gegeben, bei dem ein Fahrzeug Feuer gefangen hat. Zunächst gab es Gerüchte, es könnte sich dabei um den M4 GT3 gehandelt haben. Allerdings passen die Stellen nicht zusammen.

Für BMW wäre es ein Rückschlag im Testprogramm, wenn man nicht starten könnte. Der Einsatz bei der 52. Adenauer ADAC Rundstrecken-Trophy wäre das Renndebüt des Fahrzeugs. Bei BMW ist man noch optimistisch und geht auf den Social-Media-Kanälen weiter von einem Start des Fahrzeugs aus. Die Fahrer sind Jens Klingmann und Sheldon van der Linde.

Mit Bildmaterial von SRO/Dirk Bogaerts.

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