VLN/NLS 2021 Lauf 9: Verspätetes Quali, verkürztes Rennen, Lambo-Pole

Jordan Pepper fährt mit dem Konrad-Lamborghini beim Saisonfinale der Nürburgring-Langstrecken-Serie auf Pole - Wieder Nebel auf der Nordschleife

VLN/NLS 2021 Lauf 9: Verspätetes Quali, verkürztes Rennen, Lambo-Pole

Mit fast drei Stunden Verspätung ist das Qualifying zum Saisonfinale der Nürburgring-Langstrecken-Serie (NLS, vormals VLN) über die Bühne gegangen. Erneut machte Nebel am Samstagmorgen eine Durchführung des Zeittrainings für lange Zeit unmöglich. Der Rennstart zum "Schinkenrennen" ist daher auf 13:45 Uhr verschoben, das Rennen wird über drei Stunden und 15 Minuten gehen.

Erst um 11:15 Uhr begann die Zeitnahme für das Zeittraining zum 45. DMV Münsterlandpokal. In der auf 45 Minuten verkürzten Session fuhr Jordan Pepper im Konrad-Lamborghini #7 (Jefferies/Pepper; 1.) die Bestzeit gleich zu Beginn in 8:02.930 Minuten. Danach waren keine Zeitenverbesserungen mehr möglich, weil es gleich mehrere Code-60-Zonen gab.

Kurios: Eigentlich sollte Pepper die schnelle Runde gar nicht in Angriff nehmen. Konrad zitierte ihn nach der Aufwärmrunde (die Ampel war wie üblich schon acht Minuten vor Beginn des Trainings auf Grün gesprungen) an die Box, um eine härtere Reifenmischung aufzuziehen. Pepper bekam den Funkspruch allerdings erst mit, als er schon auf die Nordschleife abgebogen war.

Das entpuppte sich als Segen: Der ehemalige Bentley-Werkspilot erwischte im Bereich Bergwerk "nur" eine Gelbe Flagge. Kurz nachdem er durch war, wurde die Code-60-Kette in Gang gesetzt. Die Spannung war dadurch aus dem Qualifying raus. Nur zwei Fahrzeugen - Pepper und dem Frikadelli-Porsche #30 (Abbelen/Laser/T. Müller; 2.) gelang eine Runde ohne Code 60.

 

Folgerichtig steht Frikadelli in der ersten Reihe, gefolgt vom Dinamic-Porsche #38 (Beretta/de Leener/Cairoli; 3.) und dem Landgraf-Mercedes #70 (D. Müller/Trefz; 4.).

Einige Favoriten hatten weniger Glück. Der RMG-BMW #44 (Harper/Hesse/Verhagen) startet hinter dem Huber-Porsche #25 (Thyssen/Rader/Menzel; 5.) nur von Platz sechs. Den beiden Falken-Porsches bleibt lediglich die fünfte Startreihe, der Phoenix-Audi #5 (Stippler/V. Kolb) startet gar nur von P11.

Damit ist natürlich noch nichts verloren, auch wenn die Aufholjagd angesichts der um 45 Minuten verkürzten Renndistanz etwas schneller wird ausfallen müssen. Das Rennen geht bis 17 Uhr MESZ.

Mit Bildmaterial von VLN.

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