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Vorschau NLS/VLN 4: Wer wird Halbzeitmeister 2020?

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Vorschau NLS/VLN 4: Wer wird Halbzeitmeister 2020?

In der verspätetet begonnenen Nürburgring-Langstrecken-Serie 2020 steht bereits das letzte Rennen der ersten Saisonhälfte an: das 43. Grenzlandrennen

Die Saison 2020 in der Nürburgring-Langstrecken-Serie (NLS; ehemals VLN) hat coronabedingt mit Verspätung begonnen. Seit dem Auftaktrennen Ende Juni ging es buchstäblich Schlag auf Schlag.

Am Samstag, den 1. August, steht bereits das vierte Rennen auf dem Programm. Das 43. RCM DMV Grenzlandrennen des Rheydter Club für Motorsport beschließt die erste Saisonhälfte.

Am Ende der gewohnten Vier-Stunden-Distanz stehen die Halbzeitmeister fest. Die vorläufige Teilnehmerliste umfasst 145 Fahrzeuge, die am Samstag ab 12:00 Uhr um Punkte und Pokale kämpfen. Zuschauer vor Ort an der Strecke sind aktuell noch nicht zugelassen, doch der Livestream bringt ab 8:15 Uhr acht Stunden Rennaction auf den heimischen Bildschirm.

In der Gesamtwertung führen die Meister von 2018 die Tabelle an. Christopher Rink, Danny Brink und Philipp Leisen holten im BMW 325i des Teams Adrenalin drei Siege in der V4. Die Klasse der VLN-Produktionswagen bis 2.500 Kubikzentimeter Hubraum war stets gut besetzt, sodass das Trio stets hoch punktete. Gemäß der bewährten Punkteformel der NLS erhält jenes Team die meisten Zähler, das die meisten Teilnehmer in seiner Klasse hinter sich lässt.

Rink/Brink/Leisen führen zwei Wertungen an

Rink/Brink/Leisen führen zudem die VLN-Produktionswagen-Trophäe an. Drei Siege holten auch Thorsten Jung, Moritz Kranz und Peter Terting im Porsche 718 Cayman GT4 CS in der Klasse Cup 3. Allerdings setzten Kranz und Terting, die auf zwei Fahrzeugen starteten, auf das falsche Pferd. Doppelstarter müssen sich vor dem Rennen entscheiden, mit welchem Fahrzeug sie gewertet werden möchten. So liegt Jung aktuell allein auf Rang zwei der Gesamtwertung. Dritter ist Maro Engel, der in der mit vielen Fahrzeugen besetzten GT3-Klasse SP9 zwei Siege holte und einmal Zweiter wurde.

In der VLN-Junior-Trophäe führt Sindre Setsaas das Tableau an. Der 22-jährige Norweger holte mit dem BMW 240i Racing des Adrenalin-Teams einen Klassensieg und zwei zweite Plätze in der Klasse Cup 5. Auf Platz zwei liegt Timo Hochwind, der mit dem Volkswagen Scirocco R des Mathilda-Teams konstant punktete. Dritter ist Marcel Marchewicz, der in der Cup 5 für Schnitzelalm startet.

In der Speed-Trophäe, der Sonderwertung für die Top-Fahrzeuge der NLS, liegt Walkenhorst mit dem BMW M6 GT3 mit der Startnummer 34 an der Spitze. David Pittard, Mikkel Jensen und Christian Krognes räumten in den bisherigen drei Rennen mit den Plätzen eins, zwei und drei einen kompletten Medaillensatz ab. Auf den Positionen zwei und drei liegen die beiden Mercedes-AMG GT3 von HRT (#16) und GetSpeed (#2). Den Markenmix an der Spitze der Speed-Trophäe komplettiert Car-Collection mit dem Audi R8 LMS GT3 (#32).

Die am stärksten besetzte Klasse beim 43. RCM DMV Grenzlandrennen ist die V4 mit 19 Fahrzeugen. 17 Renntourenwagen gehen in der VT2 (VLN-Produktionswagen bis 2.000 Kubikzentiemter Hubraum mit Turbo) an den Start und deren 16 in der SP9. Je zwölf Rennboliden sind in den Cup-Klassen Cayman GT4 Trophy und BMW M240i Racing Cup dabei.

Premiere in der TCR-Klasse: Mathilda setzt auf neuen Cupra

Mathilda war 2016 das erste Team, das einen Cupra auf der Nürburgring-Nordschleife eingesetzt hat. Im gleichen Jahr hat das Team rund um Michael Paatz aus Köln beim 24-Stunden-Rennen die TCR-Klasse für sich entschieden. Mit dem neuen Cupra Leon Competición möchte man diese Erfolgsgeschichte gerne wiederholen.

"Wir sind stolz, dass wir das erste Team in Deutschland und eines der wenigen Teams überhaupt sind, die den neuen Renner einsetzen können", so Teamchef Paatz und weiter: "Cupra unterstützt das Langstreckendebüt in Form von zwei erfahrenen Ingenieuren sowie Werksfahrer Mikel Azcona, der auch seine Nordschleifen-Permit bei uns absolvieren wird. Mikel wird den vierten Lauf der Nürburgring-Langstrecken-Serie mit dem Mathilda-Scirocco in der VT2 bestreiten, ehe er künftig im Cupra TCR an den Start gehen darf."

Während der vergangenen Tage wurde das Auto für den Nordschleifen-Einsatz vorbereitet. Die Auspuffanlage wurde modifiziert, um die Lärmgrenzen in der NLS einzuhalten, und ein Langstreckentank wurde verbaut. Die ersten Rennen müssen von den Fahrern übrigens noch ohne ABS absolviert werden. Dieses System wird erst Ende des Jahres für den Cupra verfügbar sein.

In der TCR-Klasse wartet auf den Neuling starke Konkurrenz, wie der Audi RS3 LMS von Bonk, der Opel Astra TCR von Lubner und der Hyundai i30 von Engstler. Alle Fahrzeuge sind in der Tourenwagenklasse auf Reifen von Exklusivausrüster Goodyear unterwegs.

"Oranje Boven": starke Niederländer in der NLS

Eine Reihe von starken Niederländern gibt sich beim vierten NLS-Saisonrennen die Ehre. Jeroen Bleekemolen startet zusammen mit Klaus Abbelen im Porsche 911 GT3 R des Frikadelli-Teams. Im BMW M6 GT3 von Rowe bilden zum ersten Mal Nick Catsburg und Stef Dusseldorp gemeinsam ein Team. Und zusammen mit Benjamin Leuchter bereitet sich Tom Coronel im Volkswagen Golf TCR des Teams von Max Kruse auf den Lauf der WTCR im Rahmen des 24-Stunden-Rennens vor.

"Die Nürburgring-Nordschleife ist etwas ganz Besonderes für mich. Ich sage immer, man braucht zum Leben nur Wasser, Brot und die Nordschleife. Das reicht schon", lacht Coronel und sagt: "Deswegen freue ich mich ganz besonders, mit Benny Leuchter und Max Kruse Racing in der NLS an den Start gehen zu können."

Abgerundet wird das Aufgebot der Niederländer von Milan Dontje im Audi R8 LMS GT3 von Car-Collection, Marco van Ramshorst in einem Porsche 911 GT3 Cup in der SP7, Job van Uitert im Cup-5-BMW von Walkenhorst und Chris Rothoff im BMW 325i des MC Roetgen in der V4.

Das 43. RCM DMV Grenzlandrennen beginnt am Samstag um 12:00 Uhr über die Distanz von vier Stunden. Zuvor werden im Zeittraining von 8:30 bis 10:00 Uhr die Positionen in der Startaufstellung vergeben.

Mit Bildmaterial von VLN.

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