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Trainingsbericht

24h Le Mans 2025 FT2: Bestzeit und Schlussunfall von Toyota

Toyota holt sich die erste Bestzeit bei den 24 Stunden von Le Mans 2025 ab, verunfallt aber kurz vor Schluss - Eigentlich war aber ein Ferrari schneller

24h Le Mans 2025 FT2: Bestzeit und Schlussunfall von Toyota

Bestzeit und Crash für den Toyota #8 im ersten von zwei Nachttrainings

Foto: Alexander Trienitz

Das zweite Freie Training zu den 24 Stunden von Le Mans 2025 endete mit einem spektakulären Finale: Der Toyota #8 (Buemi/Hartley/Hirakawa) kollidierte in der allerletzten Minute mit dem Kessel-Ferrari #57 (Kimura/Serra/Stevenson) und drehte sich dabei spektakulär mit Funkenflug weg. Trotz dieses Unfalls sicherte sich das japanische Hypercar mit 3:26.156 Minuten die Bestzeit der Session. (Ergebnis)

Ursprünglich hatte der AF-Corse-Ferrari #83 (Kubica/Ye/Hanson) die schnellste Zeit des Trainings mit einer sensationellen 3:25.1er-Runde gefahren. Diese Marke stand lange, wurde aber dann gestrichen, weil Robert Kubica mit 73 bei erlaubten 60 km/h in der Boxengasse geblitzt wurde.

Die Session verlief bis zum dramatischen Schluss weitgehend unspektakulär. Es ging vor allem darum, dass die Fahrer ihre Pflichtrunden bei Nacht abspulen konnten. Zwei Fahrzeugen gelang das nicht: Der im ersten Training verunfallte Iron-Lynx-Mercedes #63 (S. Grove/B. Grove/Stolz) blieb ebenso in der Garage wie die TF-Sport-Corvette #33 (Keating/Edgar/Juncadella).

Lediglich eine rote Flagge wegen Trümmerteilen auf der Strecke unterbrach das Training kurzzeitig, offenbar von einem Aston Martin. Der Porsche #6 (Estre/L. Vanthoor/Campbell), der die bittere Nachricht der Disqualifikation vom Qualifying während der Session ausgerichtet bekam, war ebenfalls zwischenzeitlich langsam unterwegs, fuhr dann aber wieder.

Bemerkenswert war jedoch das hohe Tempo, das nahezu alle Hypercars in ihren Long-Run-Simulationen zeigten. Die Pace in diesem Jahr ist deutlich höher als 2024, selbst 3:26er-Zeiten sind auf frischen Reifen möglich. Allerdings fällt die Pace danach recht schnell in Richtung 3:30 Minuten ab.

Für die Rennstrategen ist dabei weniger die absolute Bestzeit entscheidend, sondern vielmehr die Konstanz über die Renndistanz. Entschieden wird das Rennen nicht darüber, wer die schnellste Einzelzeit fährt, sondern wer wie häufig unter 3:30 Minuten fahren kann.

In der LMP2-Klasse ging die Bestzeit an den TF-Oreca #199 (Hyett/Cameron/Deletraz) mit einer Zeit von 3:37.515 Minuten. In der LMGT3-Kategorie holte sich Lexus die nächste Bestzeit: Der ASP-Lexus #87 (Umbrarescu/Schmid/Lopez) holte in 3:55.422 Minuten die Bestzeit vor dem Schwesterfahrzeug #78 (Robin/Gehrsitz/Hawksworth). Es war die vierte Lexus-Bestzeit in bislang vier Sessions (Testtag mit eingerechnet).

Am Donnerstag geht es um 14:45 mit dem dritten Training weiter, dem sich die Hyperpole anschließen wird.

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