Antonio Felix da Costa Schnellster beim WEC-Test in Bahrain für Alpine
Der Portugiese setzt in seinem ersten öffentlichen Auftritt als Alpine-Werksfahrer die Bestzeit - Feuer bei Lexus sorgt für längere Unterbrechung
Antonio Felix da Costa fuhr beim Abschlusstest der Saison die Bestzeit
Foto: FIA FIA
Antonio Felix da Costa hat beim Rookie-Test der Langstrecken-Weltmeisterschaft (WEC) in Bahrain die Zeitenliste angeführt. Der ehemalige Porsche-Pilot, der im kommenden Jahr für Alpine an den Start gehen wird, erzielte am Nachmittag im Alpine A424 #36 eine Bestzeit von 1:49.214 Minuten. (Ergebnis)
Damit war er 0,159 Sekunden schneller als der aktuelle Alpine-Stammfahrer Frederic Makowiecki, der am Vormittag einige Installationsrunden drehte, bevor er das Auto an da Costa übergab.
Neuzugang Nick Cassidy, der 2025 für Peugeot antritt, absolvierte insgesamt 59 Runden in den beiden 9X8 und belegte mit einer Zeit von 1:49.376 Minuten den dritten Rang. Der Neuseeländer war damit der schnellste "echte" Rookie des Tests, während da Costa bereits 2023 eine Hypercar-Saison mit dem Jota-Porsche bestritten hatte.
Marco Sörensen belegte im Aston Martin Valkyrie #009 den vierten Platz, nur gut vier Zehntel hinter der Bestzeit. Lilou Wadoux überzeugte mit Rang fünf im Ferrari #51 und setzte damit ihre schrittweise Eingewöhnung in die Hypercar-Klasse fort, nachdem sie zuvor bereits Testeinsätze für Toyota und Ferrari bestritten hatte.
Direkt dahinter folgte der frischgekrönte Weltmeister James Calado im selben Fahrzeug, dahinter gab Charles Weerts bei seinem Hypercar-Debüt im BMW #20 mit Platz sieben einen starken Einstand. Antonio Fuoco landete im zweiten Ferrari (#50) auf Rang acht. Die Top 10 komplettierten Cassidy, der zusätzlich auch im #93-Peugeot fuhr, sowie Brendon Hartley im #8-Toyota.
Da auch einige Stammpiloten am Test teilnahmen, reihten sich mehrere Neueinsteiger weiter hinten im Klassement ein. Mattia Drudi wurde im Aston Martin 13. Kelvin van der Linde wurde bei seinem ersten Einsatz im BMW M Hybrid V8 16.
Den Toyota #7 teilten sich Sacha Fenestraz, bekannt aus Super GT und Super Formula und IMSA-Pilot Ben Barnicoat. Fenestraz fuhr mit 1:51.302 Minuten die bessere Zeit des Duos und war zwei Zehntel schneller als Barnicoat.
In der LMGT3-Klasse setzte sich Hadrien David im ASP-Lexus #87 nur einen Tag nach dem Rennsieg des Teams bei den 8 Stunden von Bahrain an die Spitze. Allerdings sorgte ASP am Vormittag auch für eine längere Unterbrechung: Der Lexus #78 fing mit Tom van Rompuy am Steuer in der letzten Kurve Feuer und löste damit eine längere Rotphase aus.
Zweiter wurde Tom Fleming im Manthey-Porsche #92, der am Vorabend den Titel geholt hatte, Jose Maria Lopez wurde im ASP-Lexus #87, den er sich mit David teilte, Dritter.
Nicola Lacorte belegte im AF-Corse-Ferrari #54 Rang vier, gefolgt von Ex-Formel-1-Pilot Logan Sargeant, der im Proton-Ford #77 mit einer Zeit von 2:02.717 Minuten Fünfter wurde.
Für die zweite rote Flagge des Tages sorgte Matias Zagazeta am Nachmittag, als er seinen AF-Corse-Ferrari #21 auf der Strecke abstellen musste.
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