Eilmeldung
WEC
Aston Martin würde mit Valkyrie 24h Le Mans fahren
Die Suche nach einem Nachfolger für das im Sterben befindliche LMP1-Hybridreglement ist im vollen Gange. Die FIA hat das Zepter in die Hand genommen und spielt derzeit mit einem riskanten Gedankengang.

Heiko Stritzke
Bearbeitet: 12.12.2017, 18:17
Link kopieren
Auf Viber teilen
Als bevorzugte Quelle hinzufügen









Hypercar-Derivate könnten in den 2020er-Jahren durchaus die Speerspitze bilden. Aston-Martin-Chef Andy Palmer hat eigenen Angaben zufolge eine Anfrage von FIA-Chef Jean Todt bekommen, der unlängst eine "neue Vision" für die Topklasse der Langstrecken-Weltmeisterschaft (WEC) gefordert hat.
Und Palmer steht der Sache sehr offen gegenüber. Die britische Nobelmarke wäre bereit, mit einem Derivat ihres Überautos Valkyrie am Langstreckenklassiker teilzunehmen. Das von Formel-1-Stardesigner Adrian Newey kreierte Hypercar ist im Serientrimm über 1.100 PS stark, 400 km/h schnell und wird ab 2018 175 Mal produziert werden. Von diesen 175 Fahrzeugen sollen 25 in einer Extrem-Version für den reinen Rennstreckeneinsatz gebaut werden, die einen Wert von drei Millionen Euro pro Exemplar hätten.
Palmer bekundet im Gespräch mit Autocar großes Interesse an einem Le-Mans-Start des Valkyries: "Meine persönliche Meinung ist unmissverständlich: Aston Martin wird niemals in einer Prototypenkategorie an den Start gehen, weil so etwas für uns nicht relevant ist. Aber wenn sie uns gestatten, mit Derivaten von Straßenfahrzeugen an den Start zu gehen, wäre das für uns sehr interessant - und auch für die Fans."
Er gerät ins Schwärmen, wenn er an die Option einer möglichen Hypercar-Topklasse denkt: "Straßenderivate, die um den Le-Mans-Sieg kämpfen, sind mit der Geschichte der Sportwagen und Le Mans in Einklang zu bringen. Und die Perspektive, dass ein Valkyrie gegen einen McLaren P1, LaFerrari und andere kämpft, wäre nicht nur für mich interessant, denke ich."
Der Traum von der Hypercar-Klasse mit über 1.000 PS ist bisher nur ein Gedankenkonstrukt. Gefahren lauern vor allem bei den Kosten. Als Stolperstein könnten sich zudem die Sicherheitsbestimmungen der FIA erweisen, schließlich hat der Circuit de la Sarthe nur eine Grade-2-Zertifizierung. Vorteile des Konzepts wären, dass die Hybridtechnik an Bord bleibt. Sollten Prototypen an der Seite von Hypercars erlaubt sein, könnte man so auch Toyota halten, wo man auf Hybrid besteht.
Wir wollen Deine Meinung!
Was würdest Du gerne auf Motorsport.com sehen?
An unserer 5-Minuten-Umfrage teilnehmen
- Das Motorsport.com-Team
Weiterlesen :
Diese Story teilen oder speichern
Link kopieren
Auf Viber teilen
Vorheriger Artikel Wolfgang Ullrich geht in Rente: "LMP1 war die Spitze!"
Nächster Artikel Automatisierte BoP: Wenn keiner meckert, ist es gut

Mehr von
Heiko Stritzke

Laudenbach (Porsche): "Sind wir happy, wie es gehandhabt wurde? Nein!"
IMSA
IMSA 9 h
Laudenbach (Porsche): "Sind wir happy, wie es gehandhabt wurde? Nein!"

WEC 2027: Updates zu Herstellern, Teams und Fahrern
WEC
WEC 1 T.
WEC 2027: Updates zu Herstellern, Teams und Fahrern

Philipp Eng verlässt BMW nach elf Jahren als Werksfahrer
IMSA
IMSA 1 T.
Philipp Eng verlässt BMW nach elf Jahren als Werksfahrer

Mehr von
Aston Martin

Die Qualifying-, Sprint- und Rennduelle der Formel-1-Saison 2026
Formel 1
Formel 1 11 T.
Die Qualifying-, Sprint- und Rennduelle der Formel-1-Saison 2026

Aston Martin und Cadillac: Singapur als letzte Punktechance der Saison 2026?
Formel 1
Formel 1
Singapur
14 T.
Aston Martin und Cadillac: Singapur als letzte Punktechance der Saison 2026?

Honda: ADUO2-Turbo soll Fahrbarkeit verbessern und hilft beim Management
Formel 1
Formel 1 15 T.
Honda: ADUO2-Turbo soll Fahrbarkeit verbessern und hilft beim Management
Aktuelle News

MotoGP-Liveticker Australien: Der Trainingsfreitag auf Phillip Island
MotoGP
MGP MotoGP
Phillip Island
6 Min.
MotoGP-Liveticker Australien: Der Trainingsfreitag auf Phillip Island

Beeindruckendes Comeback: Wie hat Red Bull seine Saison 2026 gerettet?
Formel 1
F1 Formel 1 2 h
Beeindruckendes Comeback: Wie hat Red Bull seine Saison 2026 gerettet?

Ferrari-Duell bei Haas: Bearman und Camara kämpfen um Scuderia-Cockpit
Formel 1
F1 Formel 1 2 h
Ferrari-Duell bei Haas: Bearman und Camara kämpfen um Scuderia-Cockpit

Sainz skeptisch: Formel 1 kann Finale im Nahen Osten noch nicht garantieren
Formel 1
F1 Formel 1
Abu Dhabi
3 h
Sainz skeptisch: Formel 1 kann Finale im Nahen Osten noch nicht garantieren
Registrieren und Motorsport.com mit Adblocker genießen!
Von Formel 1 bis MotoGP berichten wir direkt aus dem Fahrerlager, denn wir lieben unseren Sport genau wie Du. Damit wir dir unseren Fachjournalismus weiterhin bieten können, verwendet unsere Website Cookies. Dadurch wird Dein Nutzererlebnis optimiert und die Werbung auf Deine Interessen zugeschnitten. Wir wollen dir aber natürlich trotzdem die Möglichkeit geben, eine werbefreie Website zu genießen.
Du hast 2 Optionen:
- Registrieren
- Deaktiviere bitte Deinen Adblocker.
Jetzt registrieren Schon registriert? Dann hier einloggen!
Adblocker deaktiviert?
Dann versuche es mit Seite neu laden
Benachrichtigungs-Einstellungen
Registrieren