BMW benennt Entwicklungsfahrer für WEC-Einstieg 2018

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BMW benennt Entwicklungsfahrer für WEC-Einstieg 2018
Stefan Ehlen
Autor: Stefan Ehlen
10.12.2016, 11:16

Der deutsche Hersteller BMW beginnt die Vorbereitungen für den Einstieg in die GT-Klasse der Langstrecken-WM (WEC) und hat nun die Entwicklungsfahrer für das Projekt benannt.

Pit stop Bruno Spengler, BMW Team MTEK, BMW M4 DTM
Paul Di Resta, Mercedes-AMG Team HWA, Mercedes-AMG C63 DTM; Augusto Farfus, BMW Team MTEK, BMW M4 DT
BMW Motorsportchef Jens Marquardt
Augusto Farfus, BMW Team MTEK, BMW M4 DTM
Bruno Spengler, BMW Team MTEK, BMW M4 DTM
Alexander Sims, ROWE Racing, BMW M6 GT3
#99 Rowe Racing, BMW M6: Philipp Eng, Alexander Sims

Man habe eine "breite Verfügbarkeit von Werksfahrern" in seinen Reihen, erklärt BMW-Sportchef Jens Marquardt. "Wir werden aber verstärkt mit Martin Tomczyk, Antonio Felix da Costa und Alexander Sims unterwegs sein."

Sehr wahrscheinlich kommen jedoch auch noch weitere Piloten zum Einsatz.

Und Einsätze soll es nicht wenige geben, meint Marquardt. "Wir gehen immer sehr gut vorbereitet in eine neue Aufgabe. So haben wir das 2012 beim Einstieg in die DTM auch gemacht."

Nun wartet ein ähnliches Szenario auf den MTEK-Rennstall von Ernest Knoors, der zu diesem Zweck aus der DTM abgezogen wurde.

"MTEK wird 2017 ein sehr intensives Vorbereitungsjahr bestreiten", sagt Marquardt. "Es wird sehr viel Testen auf dem Plan stehen. Es steht unter dem Motto Endurance, was lange und intensive Testfahrten bedeutet. Deshalb kommt kein Rennprogramm dazu."

"Das Team soll sich optimal auf die Abläufe und die WEC vorbereiten. Da ist vieles neu. Wir können uns aber auf eine super Basis verlassen. 2016 waren sie das konstant schnellste Boxenteam in der DTM. Da sieht man, was da über die Jahre entstanden und gewachsen ist. Darauf wollen wir für die WEC-Kampagne aufbauen."

"Natürlich ist es auch ein Vorteil für ein neues Auto, dass das Team nah an München dran ist. Daraus lässt sich Effizienz in der Entwicklungsphase schöpfen."

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