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BMW verpflichtet Robin Frijns als neuen Werksfahrer für das LMDh-Programm

BMW verpflichtet einen neuen Werksfahrer für das LMDh-Programm: Robin Frijns wird BMW beim Einstieg in die Langstrecken-Weltmeisterschaft (WEC) unterstützen

Sönke Brederlow

Bearbeitet: 02.08.2023, 13:42

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BMW verpflichtet Robin Frijns als neuen Werksfahrer für das LMDh-Programm

BMW verpflichtet mit Robin Frijns einen neuen Werksfahrer für das LMDh-Programm: Der Niederländer wird ab sofort in die Test- und Entwicklungsarbeit mit dem BMW M Hybrid V8 integriert, mit dem die Münchener ab 2024 in der Langstrecken-Weltmeisterschaft (WEC) starten.

Die Verpflichtung kommt nicht überraschend: Frijns pflegt eine gute Beziehung zu WRT, die für den Renneinsatz des LMDh-Boliden in der WEC verantwortlich sind. Schon zu Audi-Zeiten arbeiteten Frijns und WRT eng zusammen. Auch in der aktuellen Saison startet der Niederländer für das belgische Rennteam in der LMP2-Klasse der WEC.

"Es ist großartig, nach so vielen Jahren zu BMW M Motorsport zurückzukehren, wo damals in der Formel BMW Europe alles angefangen hat", freut sich Frijns, der sich 2010 den Titel in der Formel BMW Europe sicherte und damit der letzte Champion in dieser Nachwuchs-Rennserie war.

Renneinsätze im GT-Programm von BMW?

"Ich freue mich auf die neuen Herausforderungen, zu denen unter anderem das Testprogramm mit dem BMW M Hybrid V8 für den WEC-Einstieg 2024 gehören wird", so Frijns. Ob der Niederländer auch in das GT-Programm der Münchener eingebunden wird, beispielsweise in der DTM, ist offen. Über die ersten Renneinsätze wird zu einem späteren Zeitpunkt entschieden.

"Robin Frijns ist mit seiner Vielseitigkeit und seiner großen Erfahrung im Prototypen-Rennsport eine großartige Verstärkung für unser Werksfahrer-Aufgebot", lobt Andreas Roos, Leiter bei BMW M Motorsport. "Er wird im ersten Schritt am Testprogramm mit dem BMW M Hybrid V8 für den WEC-Einstieg teilnehmen."

Robin Frijns

Bekanntes Gesicht: 2010 krönte sich Frijns zum Formel-BMW-Champion

Foto: BMW

"Er kennt das Team und die Rennserie sehr gut und kann mit Sicherheit einen wertvollen Beitrag zu einer erfolgreichen Vorbereitung auf die Saison 2024 leisten", hofft Roos. "Mit Blick auf seine Erfolge ist klar, dass Robin Frijns auch im GT-Sport ein extrem starker Fahrer ist."

BMW-Vertrag als "große Motivation"

Frijns kann auf große Erfolge zurückblicken: Im Jahr 2021 krönte sich der Niederländer zum Champion in der LMP2-Kategorie der WEC sowie zum Klassensieger bei den 24 Stunden von Le Mans. Hinzu kommen Siege beim 12-Stunden-Rennen in Bathurst (2018) und beim 24h-Rennen auf dem Nürburgring (2022). Auch in der Blancpain-GT-Serie (heute GT-World-Challenge) durfte sich Frijns über Gesamtsiege freuen.

Robin Frijns

Robin Frijns ging drei Jahre lang für Audi in der DTM an den Start

Foto: ITR

Von 2018 bis 2020 ging der 31-Jährige für Audi in der DTM an den Start, wo er drei Rennsiege bejubeln konnte. Zuletzt startete Frijns für Abt-Cupra in der Formel E. Wie und wo es nun weitergeht, ist allerdings unklar. "Über eventuelle Renneinsätze werden wir jedoch erst zu einem späteren Zeitpunkt entscheiden", sagt Roos. "Zunächst einmal sind wir sehr froh, ihn bei uns in der BMW M Motorsport Familie zu haben."

Frijns kann es unterdessen kaum abwarten, den BMW M Hybrid V8 über die Rennstrecken der Welt zu jagen. "Die Aussicht darauf, dieses Auto fahren und damit ein Teil einer neuen goldenen Ära des Motorsports sein zu können, ist eine große Motivation", schmunzelt der neue BMW-Werksfahrer. Frijns ist der 22. Werksfahrer im Aufgebot von BMW M Motorsport.

Mit Bildmaterial von Motorsport Images.

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