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Fahrer-Chaos bei Peugeot: Stoffel Vandoorne bleibt jetzt doch, dafür ...

Während Stoffel Vandoorne nun doch für die WEC-Saison 2026 bei Peugeot bleibt, verlässt Mikkel Jensen das Team - Jean-Eric Vergne rückt ins zweite Glied

Fahrer-Chaos bei Peugeot: Stoffel Vandoorne bleibt jetzt doch, dafür ...

Stoffel Vandoorne bleibt dem Hypercar-Programm von Peugeot nun doch erhalten

Foto: Getty Images

Entgegen der ursprünglichen Planung hat Peugeot nun bestätigt, dass Stoffel Vandoorne auch in der Saison 2026 Teil des Werksteams in der Hypercar-Klasse der Langstrecken-Weltmeisterschaft (WEC) bleiben wird. Gleichzeitig übernimmt Jean-Eric Vergne innerhalb des Peugeot-Programms eine neue Rolle, während nun Mikkel Jensen die Marke komplett verlässt.

Auf dem umkämpften Markt für Hypercar-Fahrer für die WEC-Saison 2026 ist Peugeot seit Wochen einer der wichtigsten Akteure. Zunächst hatte der französische Hersteller die Verpflichtung von Nick Cassidy bekanntgegeben, dann die Beförderung von Theo Pourchaire, und in dieser Woche nun den Abschied von Mikkel Jensen.

Jensen war einer der dienstältesten Peugeot-Fahrer. Der Däne gehörte seit dem Renndebüt des 9X8 (Monza 2022) zum Fahreraufgebot. In 25 Rennen für die französische Marke hat Jensen drei Podestplätze erzielt. Zuletzt belegte er zusammen mit Vergne und Paul di Resta den zweiten Platz bei den 6h Fuji. Für 2027 rechnet sich Jensen Chancen aus, dem derzeit im Aufbau befindlichen Hypercar-Programm von McLaren beizutreten.

Unterdessen hatte Peugeot bekanntgegeben, dass auch Stoffel Vandoorne das Aufgebot verlassen werde. Vor den 6h Fuji, die sein letztes Rennen für Peugeot hätten sein sollen, wurde Vandoorne von Sportscar365 mit den Worten zitiert: "Ich finde, dieses Jahr war insgesamt besser als das vergangene Jahr. Aber ich glaube, wir hatten uns insgeheim etwas mehr erhofft. Leider haben wir das nicht erreicht, aber ich bereue nichts."

Nun hat Vandoorne dem Vernehmen nach seine Entscheidung rückgängig gemacht, weil er im Hypercar-Programm von Genesis keinen Platz gefunden hat. Deshalb bleibt Vandoorne nun doch bei Peugeot als Stammfahrer an Bord. Das Finalrennen der WEC-Saison 2025, die 8h Bahrain an diesem Wochenende, wird er allerdings nicht bestreiten. Stattdessen gibt Theo Pourchaire an der Seite von Malthe Jakobsen und Loic Duval sein Renndebüt im Peugeot 9X8 mit der Startnummer 94.

Im Schwesterauto (Startnummer 93) geht indes Jean-Eric Vergne in sein vorerst letztes WEC-Rennen. Der 35-jährige Franzose rückt für 2026 ins zweite Glied. Während er für den Stellantis-Konzern auf Vollzeitbasis für Citroen in der Formel E an den Start geht, übernimmt er bei Peugeot die Rolle des Entwicklungsfahrers im WEC-Programm.

Vergnes Rolle im Entwicklungsprogramm könnte ein Hinweis sein auf ein möglicherweise völlig neues Auto von Peugeot, das in der WEC-Saison 2027 debütieren könnte. Wie Vandoorne, so ist auch Vergne seit Peugeots WEC-Einstieg im Jahr 2022 Teil des Teams.

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