Ford macht ernst: Erster Test für neuen WEC-Boliden erfolgreich absolviert
Ford bringt seinen neuen WEC-Boliden erstmals ausführlich auf die Strecke: In Le Castellet wechseln sich vier Fahrer am Steuer des LMDh ab
LMDh-Auto von Ford bei Testfahrten in Le Castellet
Foto: Ford/Fromeiras
Ford hat die ersten Testfahrten mit seinem brandneuen LMDh-Boliden abgeschlossen, der in der Saison 2027 der Langstrecken-Weltmeisterschaft (WEC) sein Debüt feiern wird.
Der Prototyp auf Oreca-Chassis, der im nächsten Jahr in der Hypercar-Klasse antreten wird, spulte mehr als 1.000 Kilometer auf dem Circuit Paul Ricard in Le Castellet ab. Auf einen erfolgreichen Shakedown folgte ein dreitägiges Testprogramm.
Logan Sargeant, Matt Campbell, Tom Blomqvist und Mike Rockenfeller wechselten sich am Steuer des LMDh-Renners ab, der von einem 5,4-Liter-V8-Motor angetrieben wird. Sebastian Priaulx und Nick Yelloly, die weiteren Fahrer des WEC-Programms von Ford, waren in Südfrankreich ebenfalls anwesend.
"Unseren LMDh in Paul Ricard zum ersten Mal auf die Strecke zu bringen, ist ein enorm wichtiger Moment für das gesamte Team", sagt Ford-Rennsportchef Mark Rushbrook. "Jeder Kilometer, den wir mit diesem Auto zurücklegen, bringt uns Le Mans näher - und unserem Ziel, unseren Platz an der Spitze des Langstreckensports zurückzuerobern."
"Das ist erst der erste Schritt auf einer langen und anspruchsvollen Entwicklungsreise. Aber die Tatsache, dass alle sechs unserer Fahrer vor Ort waren, zusammengearbeitet und dieses Programm vorangetrieben haben, sagt alles über den Teamgeist aus, den wir hier aufbauen", so Rushbrook weiter.
Nach dem Test in Le Castellet setzt Ford das Entwicklungsprogramm mit drei Testtagen im Simulator am Hauptsitz in North Carolina fort, um die Korrelation aller in Südfrankreich gesammelten Daten und Informationen zu überprüfen.
Anfang September steht für Ford der nächste Test in Portimao auf dem Programm, ehe weitere Testfahrten in Silverstone, Monza, Imola, Alcaniz, Austin und Sebring geplant sind.
"In Paul Ricard anzukommen, den Shakedown des Autos sowie drei volle Testtage zu absolvieren - genau das war der Meilenstein, den wir uns gesetzt hatten", sagt Dan Sayers, Leiter des WEC-Hypercar-Programms von Ford.
"Alles, was wir in der Vorbereitungsphase getan haben - die Arbeit auf dem Prüfstand in Dearborn, das Starten des Motors in Frankreich, die unzähligen Stunden im Simulator -, war darauf ausgerichtet, sicherzustellen, dass wir sofort einsatzbereit sind, sobald wir auf die Strecke gehen."
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