Genesis enthüllt mögliches GT3-Projekt auf Basis des Magma GT Concept
Kurz vor dem Debüt bei den 24 Stunden von Le Mans hat Genesis ein GT3-Konzept für die Zukunft präsentiert: Wie die Pläne aussehen, wann der Rennwagen kommen soll
Genesis hat am Freitag in Le Mans ein GT3-Konzept für die Zukunft präsentiert
Foto: Genesis Genesis
Genesis macht den nächsten Schritt für den geplanten Einstieg in den GT-Sport: Nachdem die Hyundai-Marke im vergangenen Jahr mit dem Magma GT Concept bereits eine mögliche Basis präsentiert hatte, wurde im Rahmen der 24 Stunden von Le Mans 2026 nun das erste GT3-Konzeptfahrzeug vorgestellt.
Damit folgt Genesis den Fußstapfen von Mercedes und Toyota, indem ein eigenständiges Modell nach GT3-Reglement entwickelt wird, anstatt das Fahrzeug von bestehender Serienproduktion abzuleiten. Wann das GT3-Fahrzeug kommen wird, bleibt unklar, denn Genesis bezeichnete das aktuelle Konzept lediglich als "mögliches zukünftiges Projekt".
Gleichzeitig stellte das Unternehmen aus dem Hyundai-Konzern zwar klar, dass die beiden Konzeptfahrzeuge "einen potenziellen Weg aufzeigen, die Motorsport-Ambitionen von Genesis zu verbinden", dass man derzeit allerdings keine "konkreten Produktions- oder Rennpläne bestätigen" könne.

Das GT3-Konzept von Genesis basiert auf dem Magma GT Concept
Foto: Genesis
"Das Genesis Magma GT3 Concept ist eine mögliche zukünftige Richtung für Genesis Magma Racing, zusätzlich zu unserem Hypercar-Engagement in der Langstrecken-WM, während wir wachsen, um die gesamte Marke Genesis zu unterstützen", sagt Genesis-Teamchef Cyril Abiteboul.
"Von Anfang an haben wir betont, dass Genesis Magma Racing ein langfristiges Projekt ist, und hier haben wir eine mögliche Richtung, die wir einschlagen können. Wie der Hypercar-Bereich ist auch die GT3-Kategorie eine weitere der jüngsten Erfolgsgeschichten im Motorsport."

Das aktuelle GT3-Konzept von Genesis ist nur "ein mögliches Projekt"
Foto: Genesis
Genesis hatte bereits seit einiger Zeit Hinweise auf eine Ausweitung seines Engagements im Motorsport gegeben. Noch bevor der Genesis GMR-001 im April in der Langstrecken-WM (WEC) sein Debüt gab, kursierten bereits Spekulationen darüber, dass der koreanische Hersteller an einem GT3-Fahrzeug arbeitet.
Auch wenn weiterhin offen ist, wann und ob das GT3-Konzept tatsächlich in den Rennsport überführt wird, macht Genesis in dieser WEC-Saison deutliche Fortschritte: Die beiden V8-angetriebenen LMDh-Prototypen qualifizierten sich in Le Mans auf den Plätzen sechs und neun.
Der Genesis GMR-001 ist zudem für GTP-Einsätze in der IMSA-Serie zugelassen, wo nach dem gleichen Reglement wie in der Hypercar-Klasse der WEC gefahren wird. Genesis hat die Pläne für ein Engagement in der nordamerikanischen Meisterschaft jedoch auf frühestens 2028 verschoben.
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