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Testbericht

Genesis GMR-001: Neues Hypercar meistert ersten WEC-Test

Genesis hat seinen neuen GMR-001 für die WEC 2026 getestet: Der Prototyp legte in Le Castellet 3000 Kilometer zurück und überzeugt das Team

Genesis GMR-001: Neues Hypercar meistert ersten WEC-Test

Das Genesis GMR-001 Hypercar beim Test in Le Castellet

Foto: Genesis Genesis

Genesis hat die ersten umfangreichen Testfahrten mit seinem neuen Hypercar für die Langstrecken-Weltmeisterschaft (WEC) 2026 erfolgreich abgeschlossen. Der künftige LMDh-Prototyp mit der Bezeichnung GMR-001 legte Ende August auf dem Circuit Paul Ricard im französischen Le Castellet rund 3000 Kilometer zurück.

Das Werksteam Genesis Magma Racing absolvierte in den letzten beiden Augustwochen über 500 Runden an fünf Testtagen. Zum Einsatz kamen dabei die beiden Stammfahrer Andre Lotterer und Pipo Derani, die für die WEC-Saison 2026 verpflichtet wurden.

Der Test begann am 19. August mit einem dreitägigen Einsatz, bevor der Wagen am 28. August für zwei weitere Tage auf die Strecke zurückkehrte. Zuvor hatte der GMR-001 Anfang des Monats bereits einen Shakedown auf dem Trainingskurs in Le Castellet absolviert.

Nur kleinere Probleme beim ersten Härtetest

Im Fokus der ersten Testfahrten stand die Abstimmung der mechanischen und elektrischen Systeme sowie des Hybridsystems. Herzstück des GMR-001 ist ein neu entwickelter 3,2-Liter-V8-Biturbomotor, der in Eigenregie von Genesis entwickelt wurde. Technischer Partner beim Aufbau des Fahrzeugs ist Oreca Motorsport, das das Chassis liefern

GMR-001 Hypercar

Das Genesis GMR-001 Hypercar beim Test in Le Castellet

Foto: Genesis

Technikdirektor Francois-Xavier "FX" Demaison zeigte sich nach Abschluss der Testfahrten zufrieden: "Wir hatten ein klar definiertes Programm, das wir wie geplant umsetzen konnten. Das ist sehr vielversprechend für das gesamte Team." Laut Genesis traten während der ersten Tests lediglich "kleinere Probleme" auf, die in Zusammenarbeit mit Oreca noch während der Testphase behoben werden konnten.

Demaison betonte: "Es ist ein neues Auto mit einem neuen Motor. Solche Herausforderungen sind normal. Dafür haben wir ein starkes Ingenieursteam, das Lösungen schnell umsetzt. Genau dafür geht man testen."

Lotterer: GMR-001 "spaßig zu fahren"

Auch die ersten Abstimmungsarbeiten am Fahrzeug-Set-up konnten bereits begonnen werden. Chefingenieur Justin Taylor erklärte: "Wir sind schon an dem Punkt, an dem wir über die Performance des Autos sprechen können, was ich zu diesem frühen Zeitpunkt nicht erwartet hätte. Die Fahrer liefern uns wertvolles Feedback zu allen Systemen und arbeiten bereits daran, das Auto schneller zu machen."

Lotterer beschrieb den GMR-001 als "sehr gelungen" und "spaßig zu fahren", während Derani von "einer guten Basis für die weitere Entwicklung" sprach.

Der Test in Paul Ricard war der Auftakt zu einem umfangreichen, europaweiten Testprogramm, das bis zur Homologation des Fahrzeugs Ende des Jahres führen soll. Der erste Renneinsatz des GMR-001 ist für das WEC-Saisonauftakt-Rennen in Katar im März 2026 geplant.

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