Porsche: Pascal Zurlinden tritt als Leiter der Werksprogramme zurück

Porsche sucht einen neuen Verantwortlichen für die Werkseinsätze im Motorsport, nachdem Pascal Zurlinden den Posten auf eigenen Wunsch freigegeben hat

Porsche: Pascal Zurlinden tritt als Leiter der Werksprogramme zurück

Seit 2018 bekleidete Pascal Zurlinden bei Porsche des Amt des Gesamtprojektleiters für Werksmotorsport. Damit war er hauptverantwortlich für die Werkseinsätze des Stuttgarter Automobilherstellers in diversen internationalen Rennserien. Nun aber gibt Zurlinden diesen Posten aus eigener Entscheidung heraus frei.

"Als Porsche Motorsport bedauern wir seine Entscheidung, müssen seinen Wunsch aber akzeptieren", beruft sich 'Daily Sports Car' auf ein Statement eines Porsche-Sprechers, indem Zurlindens Rücktritt als Leiter der Werksprogramme bestätigt wird.

In Zurlindens Zeitraum in besagter Rolle fielen unter anderem die GT-Programme in der als WEC bekannten Langstrecken-Weltmeisterschaft (noch laufend) und der in IMSA-Sportwagenserie in Nordamerika (bis Ende 2020) sowie das Programm in der Formel E (noch laufend). Abgesehen davon fiel auch die derzeit laufende Vorbereitung auf das LMDh-Programm ab 2023 in sowohl WEC als auch IMSA in seinen Zuständigkeitsbereich.

"Bei Porsche wissen wir alle, mit welchem Engagement Pascal seine Rolle einnahm und wie engagiert er mit Teams, Fahrern und unterschiedlichen Rennserien auf der ganzen Welt zusammenarbeitete. Dafür können wir ihm nicht genug danken", so das Statement.

Im Hause Porsche Motorsport ist Zurlindens Entscheidung die zweite Personalentscheidung mit Tragweite innerhalb weniger Wochen. Erst Mitte September hatte Fritz Enzinger den Posten als Porsche-Motorsportchef geräumt. Dieses Amt wird seitdem von Thomas Laudenbach bekleidet.

Mit Bildmaterial von Porsche Motorsport.

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