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Etappenbericht

Tempoverstoß in der Box vor dem Start: Strafe für WEC-Titelkandidat

Der gelbe Ferrari, der um den WM-Titel kämpft, bekam schon vor dem Start eine Strafe aufgebrummt - Toyota führt nach zwei Stunden

Tempoverstoß in der Box vor dem Start: Strafe für WEC-Titelkandidat

Die 8 Stunden von Bahrain 2025 sind gestartet

Foto: FIA FIA

Phil Hanson muss eine Strafe von 1.000 Euro zahlen, nachdem er beim Verlassen der Boxengasse in Richtung Startaufstellung das Tempolimit um 9,62 km/h überschritten hat. Eine sportliche Strafe bleibt dem AF-Corse-Ferrari #83 (Kubica/Ye/Hanson), der bei den 8 Stunden von Bahrain um die Fahrer-Weltmeisterschaft kämpft, erspart.

Doch auch sportlich lief es in den ersten beiden Stunden des Rennens nicht unbedingt für die #83. Zwar gelang es Phil Hanson, sich zu Beginn des Rennens direkt ans Heck des direkten Konkurrenten zu heften, Antonio Giovinazzi im Ferrari #51 (Pier Guidi/Calado/Giovinazzi).

Doch für diesen lief es von da an immer besser. Giovinazzi machte zwei Positionen in der ersten Stunde gut und gewann beim ersten Boxenstopp weiter an Boden. So fand sich der ehemalige Formel-1-Pilot in der zweiten Stunde an dritter Stelle wieder.

Die beiden führenden Toyota GR010 Hybrid splitteten beim ersten Stopp die Strategien. Kamui Kobayashi, der in der ersten Stunde das Rennen im Toyota #7 (Conway/Kobayashi/de Vries) anführte, nahm zwei frische Reifen, während die zweitplatzierte #8 (Buemi/Hartley/Hirakawa) gleich zu Beginn des Rennens ihren Doppelstint einlegte.

Dadurch führte sie die erste Hälfte des zweiten Stints an, musste aber bis zum zweiten Stopp die #7 und den Ferrari #51 durchlassen und wurde bereits vom Peugeot #93 (di Resta/Jensen/Vergne) für Platz drei attackiert und kam frühzeitig an die Box.

Die beiden Peugeots tauschten zwischenzeitlich die Plätze. Die #93 ist trotz eines zwischenzeitlichen Drehers von Paul di Resta schneller als die #94 (Duval/Jakobsen/Pourchaire), die sich Attacken des Ferrari #50 (Fuoco/Molina/Nielsen) erwehren musste. Die Aston Martin konnten ihre Trainings-Performance erwartungsgemäß nicht halten; die #009 (Riberas/Sörensen/De Angelis) liegt auf Platz sieben.

Erst auf der achten Position folgt das beste LMDh-Fahrzeug mit dem Cadillac #12 (Lynn/Nato/Stevens), für den es aber seit der Startphase sukzessive bergab geht. Will Stevens kam in der Startphase bis auf Platz vier vor, seitdem aber geht es nur rückwärts. Bemerkenswert: Die #12 startete auf vier Medium-Reifen ins Rennen.

Porsche #6 auf dem Vormarsch, doch der Weg ist weit

Vom letzten Startplatz aus kämpfte sich Laurens Vanthoor im Porsche #6 (Estre/Campbell/L. Vanthoor) sukzessive nach vorn. Am Porsche 963 leuchtet nach einer Berührung in der Startphase ein LED-Scheinwerfer deutlich heller. Das Penske-Werksteam glaubt aber derzeit nicht, dass dies Probleme mit der Rennleitung geben könnte. Bislang hat es auch keine Anweisung keine Hinweise seitens der Rennleitung gegeben.

Vanthoor verlor in den ersten 50 Minuten viel Zeit in einer Gruppe, die von Kevin Magnussen im BMW #15 (D. Vanthoor/Magnussen/Marciello) angeführt wurde. Vanthoor arbeitete sich mühsam durch den Pulk hindurch und knackte Magnussen kurz vor dem ersten Boxenstopp. Die #6 hat über 40 Sekunden Rückstand auf die Spitze, Tendenz steigend.

Für BMW geht es seit dem Start abwärts. Die Probleme, die sich in den Longruns bereits abgezeichnet hatten, konnten auch über Nacht nicht abgestellt werden. Derzeit kämpft BMW mit Alpine und dem Cadillac #38 (Bamber/Bourdais/Button).

Das Rennen läuft noch bis 20 Uhr MEZ, was 22 Uhr Ortszeit entspricht.

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