Toyota nähert sich Porsche, „aber es ist noch nicht nah genug“

geteilte inhalte
kommentare
Toyota nähert sich Porsche, „aber es ist noch nicht nah genug“
André Wiegold
Autor: André Wiegold , Redakteur
27.03.2016, 15:20

Toyota-LMP1-Fahrer Anthony Davidson sieht den japanischen Hersteller noch immer hinter dem WEC-Titelverteidiger Porsche, obwohl sie in der Winterpause große Fortschritte gemacht haben.

#5 Toyota Racing, Toyota TS050 Hybrid: Anthony Davidson, Sébastien Buemi, Kazuki Nakajima
Anthony Davidson
#5 Toyota Racing, Toyota TS050 Hybrid: Anthony Davidson, Sébastien Buemi, Kazuki Nakajima
Sébastien Buemi, Renault e.Dams
#5 Toyota Racing, Toyota TS050 Hybrid: Anthony Davidson, Sébastien Buemi, Kazuki Nakajima
#5 Toyota Racing, Toyota TS050 Hybrid: Anthony Davidson, Sébastien Buemi, Kazuki Nakajima
#5 Toyota Racing, Toyota TS050 Hybrid: Anthony Davidson, Sébastien Buemi, Kazuki Nakajima
#5 Toyota Racing, Toyota TS050 Hybrid: Anthony Davidson, Sébastien Buemi, Kazuki Nakajima

Toyota setzte während der Tests in Frankreich eine Rundenzeit von 1:38,273 Minuten. Damit befinden sich die Japaner knapp vor Audi und nur noch acht Zehntelsekunden hinter Porsche. In der Saison 2015 lag Toyota deutlich hinter den beiden deutschen Herstellern.

„Wir sind schon näher dran als im vergangenen Jahr, aber es ist noch nicht nah genug“, sagte Davidson gegenüber Motorsport.com.

Fotostrecke: Die schönsten Bilder vom WEC-Test in Paul Ricard

„Wir sind konstant die schnellsten im mittleren Sektor und das zeigt, dass wir auf der Geraden eine gute Geschwindigkeit erreichen. In diesem Sektor hatten wir im Vorjahr massive Probleme. Im vergangenen Jahr verloren wir rund eine Sekunde auf der Geraden.“

„Was die Aerodynamik betrifft, scheint das Fahrzeug effizienter als das Fahrzeug aus dem Vorjahr zu sein. Porsche ist wieder sehr stark. Sie sind es mit dem Ziel auf dem Rücken. Jeder versucht sie einzuholen“, fügte er hinzu.

Fotogalerie: Die Präsentation des neuen Toyota TS050 Hybrid

Teamkollege Sebastien Buemi sagte: „Das ist das erste Mal, dass wir sehen können, wo wir ungefähr stehen. Wir können während der Tests noch nicht erkennen, ob wir konkurrenzfähig sind, aber wir sind definitiv stärker als im vergangenen Jahr.“

Das Gespräch führte Erwin Jaeggi
 Mit Informationen von Basile Davione

Nächster WEC Artikel