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Trotz Bestzeit im FT2: Toyota-Fahrer sehen starke Konkurrenz

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Trotz Bestzeit im FT2: Toyota-Fahrer sehen starke Konkurrenz
Autor:
Co-Autor: Jamie Klein
30.08.2019, 23:13

Toyota konnte zwar im zweiten Freien Training das Bild wieder geraderücken, doch die Fahrer erwarten starke Konkurrenz - Ginetta-Pilot wittert Chance auf Siege

Wenig überraschend hat Toyota im zweiten Freien Training bei den 4 Stunden von Silverstone die Bestzeit von Rebellion Racing aus dem ersten Training wieder getoppt. In 1:36.847 Minuten fuhr Kamui Kobayashi im Toyota #7 (Conway/Kobayashi/Lopez) eine deutliche Bestzeit heraus, 0,826 Sekunden vor Sebastien Buemi im Toyota #8 (Buemi/Nakajima/Hartley).

Obwohl der Rebellion #1 (Senna/Menezes/Nato) bereits 1,029 Sekunden Rückstand hatte, will man Toyota dem Braten nicht trauen. Sind die Privaten schon im ersten Rennen bei dem noch kein Erfolgsballast greift, bereits dran?

"Es gibt harte Konkurrenz", findet Mike Conway aus dem TS050 Hybrid #7. "Gerade das Qualifying dürfte sehr interessant werden. Ich freue mich drauf und hoffe, dass die Fans diese Show genießen werden.

 

Toyota setzt auf neue Aero und neue Reifen

Sein Teamkollege Jose-Maria Lopez kann "definitiv sehen, dass die Gegner deutlich näher gekommen sind und uns einen schönen Kampf liefern." Auch Sebastien Buemi spricht von "starker Konkurrenz an diesem Wochenende."

Doch genau damit habe man gerechnet, fügt Lopez hinzu. "Deshalb arbeiten wir hart daran, das Beste aus unserem Auto zu holen." Toyota hat mit der überarbeiteten Aerodynamik des Toyota TS050 Hybrid nur wenig getestet und musste deshalb noch einige Dinge aussortieren.

Neben der Aero hat sich in Silverstone auch der Asphalt geändert. Michelin lieferte für den Toyota TS050 Hybrid neue Reifenspezifikationen, die aussortiert wurden. Auch musste aufgrund des höheren Grips durch die drei Komponenten Aero, Reifen und Asphalt die Booststrategie angepasst werden.

Guy Smith: Erst testen, später siegen?

Auch bei der LMP1-Konkurrenz ist man guter Dinge. Von Rebellion Racing lagen am Freitagabend noch keine Stimmen vor. Aber Guy Smith von Ginetta ist sehr optimistisch, dass mit dem G60-LT-P1 einiges möglich sein wird.

"Ich denke, Siege sind [im Laufe der Saison] absolut möglich", sagt der Rückkehrer, der seinen Helm eigentlich nach dem Blancpain-Rennen in Silverstone 2018 an den Nagel gehängt hat. "Es braucht etwas Glück. Toyota ist schon sehr stark und wahrscheinlich müssen sie Probleme haben, damit es für uns klappt. Aber ich habe lange genug Motorsport betrieben, um zu wissen, was passieren kann."

Die 4 Stunden von Silverstone werde er aber mehr als Testsession betrachten: "Das Auto hat sehr viel Potenzial. Es ist aber noch nicht so weit entwickelt wie der Toyota oder der Rebellion. Aber es fährt sich sehr gut und ist sehr beeindruckend."

"Mit dem Bentley (Speed 8) sind wir 3:30er-Runden in Le Mans gefahren. Diese Autos schaffen 3:17 bis 3:15 Minuten. Sie haben etwa 20 Prozent mehr Abtrieb. Die Aero ist unglaublich. Deshalb war es so verlockend, zurückzukehren."

Die LNT-Ginettas hatten im Nachmittagstraining einen Rückstand von 2,753 und 3,047 Sekunden. Beim Prolog lagen die beiden von einem AER-Motor angetriebenen Boliden fast auf Augenhöhe mit Rebellion Racing.

Mit Bildmaterial von Toyota.

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