Zum Hauptinhalt springen

Kostenlos registrieren

  • Direkt zu Deinen Lieblingsartikeln!

  • Benachrichtigungen für Top-News und Lieblingsfahrer verwalten

  • Artikel kommentieren

Trainingsbericht

WEC Bahrain 2025: Abgestürzte Drohne sorgt für Unterbrechung

Freie Trainings bei der Langstrecken-Weltmeisterschaft in Bahrain: Die letzten Vorbereitungen auf das WM-entscheidende WEC-Finale 2025

WEC Bahrain 2025: Aston Martin holt erste Bestzeit

BMW fuhr im FP2 die beste Zeit

Foto: BMW

Mit den 8 Stunden von Bahrain fällt die WM-Entscheidung in der Langstrecken-Weltmeisterschaft (WEC). In den Freien Trainings gibt es die Möglichkeit zur Feinabstimmung der Hypercars und LMGT3-Boliden, bevor am Samstag das 8-Stunden-Rennen in die Nacht hinein auf dem Programm steht. (Ergebnisse WEC Bahrain 2025)

Das Timing der Sitzungen ist daher bei den Teams wenig beliebt, denn zwei Sessions (FT1 und FT3) finden zu Zeiten statt, an denen im Rennen überhaupt nicht gefahren wird. Entsprechend ist das Ganze ein Schuss ins Blaue. Denn selbst das zweite Training endet um 18:30 Uhr Ortszeit - zwar bei Dunkelheit, aber noch immer dreieinhalb Stunden vor dem geplanten Rennende am Samstag. (Alle Infos zu den 8h Bahrain 2025)

Auf der Webseite der WEC steht ein Livetiming zur Verfügung, außerdem wird das dritte Freie Training auf dem YouTube-Kanal der WEC live gestreamt.

So liefen die Trainings

3. Freies Training: Was an europäischen Flughäfen derzeit vermehrt passiert, ereignete sich nun auch beim Abschlusstraining in Bahrain: Eine Full Course Yellow musste ausgerufen werden, weil eine Drohne auf der Strecke abgestürzt war. Ein Marshal schaffte sie schnell beiseite und es ging weiter.

Zuvor musste das Training bereits mit der roten Flagge unterbrochen werden, weil Celia Martin im Manthey-Porsche #85 (C. Martin/Frey/Gatting) verunfallt war. Zunächst blieb der Porsche 911 GT3 R LMGT3 auf der Strecke stehen, sodass Rot gezeigt wurde. Dann aber gelang es der Französin, das Auto der "Iron Dames" wieder an die Box zu bringen.

Die Bestzeiten wurden früh in der Sitzung gefahren, als die Asphalttemperatur noch niedriger war. Der Ferrari #50 (Fuoco/Molina/Nielsen) legte in 1:49.725 Minuten die schnellste Runde hin, 0,282 Sekunden langsamer als die Bestzeit im dritten Training im Vorjahr und 0,955 Sekunden langsamer als die Bestzeit im zweiten Training. (Ergebnis)

Weiterhin positiv überrascht Cadillac mit dem fünften Platz, trotz der deutlich verschlechterten Einstufung des Fahrzeugs. Alpine hingegen findet sich am Ende des Tableaus wieder, was aber daran liegt, dass das Signatech-Team zu Beginn des Trainings auf schnelle Runden verzichtete.

Die LMGT3-Bestzeit geht zum allerersten Mal an einen Mercedes-AMG. Der Iron-Lynx-Mercedes #61 (Berry/Hodenius/M. Martin) holte sich in 2:03.158 Minuten die Bestzeit vor den beiden Lexus RC F LMGT3. Der in der Meisterschaft führende Porsche #92 landete nur auf P15.

Mehrere Fahrzeuge erhielten wegen Verstößen gegen das Prozedere bei roten Flaggen beziehungsweise FCY eine fünfminütige Strafe, in der sie nicht fahren durften. Darunter befand sich der Peugeot #93 (di Resta/Jensen/Vergne) aus der Hypercar-Klasse.

2. Freies Training: Die einzige Session unter wirklich aussagekräftigen Bedingungen geht an BMW. Rene Rast fuhr im BMW #20 (Rast/Wittmann/S. van der Linde) bereits früh eine Zeit von 1:48.780 Minuten - 0,523 Sekunden langsamer als die FT2-Bestzeit aus dem Vorjahr, die damals Markenkollege Dries Vanthoor aufgestellt hatte (1:48.257). (Ergebnis)

Es folgen der wieder starke Aston Martin #009 (Riberas/Sörensen/De Angelis) und der Peugeot #93 (di Resta/Jensen/Vergne) auf den Plätzen zwei und drei. Für ein buntes Bild sorgen auf den Plätzen vier bis sechs der Toyota #7 (Conway/Kobayashi/de Vries), der Porsche #5 (Andlauer/Jaminet/Heinrich) und der Ferrari #51 (Pier Guidi/Calado/Giovinazzi).

Trotz der schlechten Einstufung schaffte es auch der Cadillac #12 (Lynn/Nato/Stevens) auf Platz acht, während der Alpine #36 (Gounon/Makowiecki/Schumacher) auf Rang zehn dafür sorgte, dass alle acht Marken in den Top 10 vertreten waren. Alle Zeiten wurden in frühen Qualifying-Simulationen erzielt, danach ging es auf Longruns.

Der ASP-Lexus #78 (Robin/Gehrsitz/Barnicoat) holte die LMGT3-Bestzeit in 2:02.613 Minuten (Bestzeit 2024: 2:02.246), gefolgt vom Manthey-Porsche #85 (C. Martin/Frey/Gatting) und der TF-Sport-Corvette #33 (Keating/Edgar/Juncadella). Auch bei den GT-Boliden gibt es ein buntes Bild, es kamen ebenfalls alle acht verschiedenen Marken in die Top 10.

Nur kurz zu Beginn der Session wurde eine FCY-Phase ausgerufen, weil der ASP-Lexus #87 (Umbrarescu/Schmid/Lopez) stehen geblieben war. Der Proton-Porsche #99 (Jani/Pino/Varrone) drehte wegen Elektronikproblemen keine einzige Runde.

1. Freies Training: Zum zweiten Mal in Folge geht ein Freies Training an Aston Martin: Nach FT3 auf dem Fuji Speedway fuhr Marco Sörensen im Aston Martin #009 (Riberas/Sörensen/De Angelis) die Bestzeit auf dem Bahrain International Circuit. (Ergebnis)

Die Bestzeit von 1:49.697 Minuten dürfte eine Quali-Simulation gewesen sein, denn das nächstbeste Fahrzeug, der private AF-Corse-Ferrari #83 (Kubica/Ye/Hanson), hatte schon 1,455 Sekunden Rückstand. Zudem war die Zeit 1,140 Sekunden schneller als die FT1-Bestzeit des Vorjahres, während sich alle anderen Fahrzeuge etwa im Vorjahresbereich einordneten.

Dahinter sortierte sich der Aston Martin #007 (Tincknell/Gamble/Gunn) ein, gefolgt vom Peugeot #93 (di Resta/Jensen/Vergne) und dem Ferrari #51 (Pier Guidi/Calado/Giovinazzi). Das Ergebnis würde so dem Werks-Ferrari zum Gewinn des Fahrertitels reichen.

Die beiden Toyota folgen auf den Plätzen sechs und sieben, der Alpine #36 (Gounon/Makowiecki/Schumacher) kam als Achter ebenfalls in die Top 10. Trotz der schlechten Einstufung schaffte es der Porsche #5 (Andlauer/Jaminet/Heinrich) auf den zehnten Rang, während Cadillac nach der BoP-Keule mit den Plätzen 16 und 17 ziemlich abgeschlagen wirkt.

Der BMW #15 (D. Vanthoor/Magnussen/Marciello) stand längere Zeit an der Box, war am Ende der Sitzung aber wieder unterwegs. Kurz vor Schluss wurde einmal FCY geprobt, ansonsten gab es keine nennenswerten Zwischenfälle.

Der Proton-Ford #77 (Sousa/Tuck/Barker) holte sich die LMGT3-Bestzeit in 2:02.681 Minuten, gefolgt von beiden Lexus aus dem ASP-Rennstall, beiden WRT-BMW und dem Manthey-Porsche #92 (Hardwick/Pera/Lietz), der die Tabelle anführt.

Vorheriger Artikel 2026 kein Porsche 963 mehr in der WEC? Proton fehlt Geld für zweites Auto
Nächster Artikel WEC Bahrain 2025: Toyota besetzt erste Reihe, Desaster für Estre!