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Qualifyingbericht

WEC Bahrain 2025: Toyota besetzt erste Reihe, Desaster für Estre!

Toyota findet bei den 8 Stunden von Bahrain zu alter Stärke zurück - Aston Martin verpasst Pole-Sensation - Porsche in beiden Klassen Letzter!

WEC Bahrain 2025: Toyota besetzt erste Reihe, Desaster für Estre!

Kamui Kobayashi holte die erste Pole der Saison für Toyota

Foto: FIA FIA

Wie Phoenix aus der Asche meldete sich Toyota Gazoo Racing beim Finale der Langstrecken-Weltmeisterschaft (WEC) zurück: Im Qualifying zum 8-Stunden-Rennen in as-Sachir holte Kamui Kobayashi im Toyota #7 (Conway/Kobayashi/de Vries; 1.) die Poleposition vor Teamkollege Brendon Hartley im Toyota #8 (Buemi/Hartley/Hirakawa; 2.). (Ergebnis)

In der entscheidenden Hyperpole-Session hatten alle Fahrer nur einen realistischen Schuss, der extreme Reifenverschleiß verhinderte Verbesserungen in der zweiten schnellen Runde. Beide Toyota-Fahrer trafen ihre Runde auf den Punkt und verhalfen dem in dieser Saison bislang arg gebeutelten Team zur besten Ausgangssituation, die die GR010 Hybrid in diesem Jahr hatten.

In die zweite Reihe kamen die beiden Peugeot 9X8, die dank ihrer günstigen Einstufung an diesem Wochenende ebenfalls zum Favoritenkreis gezählt werden müssen. Der Cadillac #12 (Lynn/Nato/Stevens; 5.) unterstrich die Stärke von Cadillac über eine Runde, sollte aber im Rennen eine untergeordnete Rolle spielen.

Aston Martin hatte eine realistische Chance auf die Poleposition, nachdem die Valkyries in der Qualifying-Sitzung die Plätze eins und zwei belegt hatten. Doch beide Fahrer bekamen ihre Runden nicht zusammen. Marco Sörensen brachte die #009 (Riberas/Sörensen/De Angelis) auf den sechsten Platz, Ross Gunn bekam seine erste Runde wegen Tracklimits aberkannt und brachte die #007 (Tincknell/Gamble/Gunn) im zweiten Anlauf mit schlechteren Reifen auf Rang neun.

Als einziger realistischer Titelkandidat fuhr der Ferrari #51 (Pier Guidi/Calado/Giovinazzi) auf die siebte Position. Daneben kamen auch noch der Porsche #5 (Andlauer/Jaminet/Heinrich; 8.) und der BMW #15 (D. Vanthoor/Magnussen/Marciello; 15.) in die Hyperpole. (So liefen die Trainings)

Porsche #6 muss Feld von hinten aufrollen

Der Knall des Tages war aber der Porsche #6 (Estre/Campbell/L. Vanthoor; 18.): Kevin Estre kam nicht nur nicht in die Hyperpole, sondern wurde noch hinter dem privaten Proton-Porsche #99 (Jani/Pino/Varrone; 17.) Letzter, während Teamkollege Julien Andlauer die #5 in die Hyperpole brachte. Er verbremste sich auf seiner ersten fliegenden Runde und hatte danach keine guten Reifen mehr.

Neben Estre schaffte auch Robert Kubica im AF-Corse-Ferrari #83 (Kubica/Ye/Hanson; 12.) den Einzug in die Hyperpole nicht. Der Ferrari #50 (Fuoco/Molina/Nielsen; 11.) verpasste den Einzug in die Hyperpole um 0,039 Sekunden.

Als einziger Hersteller kollektiv verpasste Alpine die Hyperpole. In der #36 (Gounon/Makowiecki/Schumacher; 13.) saß diesmal nicht Mick Schumacher, sondern Jules Gounon am Steuer.

Gehrsitz verhindert erste AMG-Pole

Die Mercedes-AMG LMGT3 von Iron Lynx präsentierten sich in den Trainings in Bahrain stark wie nie, am Ende setzte sich jedoch Finn Gehrsitz im ASP-Lexus #78 (Robin/Gehrsitz/Barnicoat) durch und holte sich die zweite Pole der Saison nach Spa-Francorchamps. Die beiden AMG mussten sich mit den Plätzen zwei und drei zufriedengeben.

Dahinter sortierten sich der ASP-Lexus #87 (Umbrarescu/Schmid/Lopez; 4.), der WRT-BMW #31 (Shahin/Boguslawski/Farfus; 5.) und der THOR-Aston-Martin #27 (James/Robichon/Drudi; 6.) ein. Der um den Titel kämpfende AF-Corse-Ferrari #21 (Heriau/Mann/Rovera) kam auf den achten Startplatz.

Eine Riesenüberraschung ereignete sich auch in der LMGT3 schon im Vorfeld der Hyperpole: Beide Porsche verpassten den Einzug deutlich und belegten die letzten beiden Plätze. Der Manthey-Porsche #92 (Hardwick/Pera/Lietz) muss damit die Jagd auf den Titel vom vorletzten Startplatz in Angriff nehmen. Auch beide Corvetten verpassten den Einzug in die Hyperpole.

Start zum Rennen ist am Samstag um 12 Uhr MEZ, was 14 Uhr Ortszeit entspricht. (Alle Infos zu den 8h Bahrain 2025)

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