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WEC-Chef: Fernando Alonso wird bei uns aufblühen
Gerard Neveu ist überzeugt, dass Formel-1-Star Fernando Alonso seinen Weg in der WEC gehen wird und würdig den Spanier als "großen Champion"

Heiko Stritzke
Bearbeitet: 24.02.2018, 17:11
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In schwierigen Zeiten hat die Langstrecken-Weltmeisterschaft (WEC) einen Messias gefunden: Fernando Alonso wird für Toyota zumindest die Rennen im Jahr 2018 bestreiten, mit Aussicht auf alle Läufe in der Saison 2018/19. Für den spanischen Formel-1-Superstar hat die WEC sogar ein ganzes Rennen verlegt, was zu einer Kontroverse geführt hat.
Die große Frage, die sich die ganze Motorsportwelt nun stellt, ist natürlich: Wie schlägt sich der zweimalige Weltmeister, der für viele im Formel-1-Fahrerlager noch immer der beste Fahrer der Gegenwart ist, auf für ihn völlig unbekanntem Terrain? Bei den 24 Stunden von Daytona, die er als Generalprobe nutzte, zeigte er eine tadellose, wenn auch nicht herausragende Leistung. Das war aber auch zum Teil seinem Material geschuldet, das keinen Kampf um die Spitze zuließ.
Für WEC-Chef Gerard Neveu stellt sich diese Frage erst gar nicht. "Was es so anders als die Formel 1 macht, sind die anderen Autos, andere Geschwindigkeiten und die Tatsache, dass man sich das Auto mit anderen Fahrern teilen muss. Aber ich bin mir sicher, dass er einen perfekten Job machen wird, weil er so ein großer Champion ist", sagt der Franzose gegenüber 'Motorsport.tv'.
Alonsos Debüt in der Langstrecken-Szene fällt genau die "Supersaison" der WEC, in der der Terminkalender auf eine Wintersaison umgestellt wird. Somit kann er gleich in einer Saison zweimal Le Mans fahren, sofern er das Programm auch 2019 fortsetzt.
"Wir mussten Wege finden, dieser Meisterschaft neuen Schub zu verleihen", begründet Neveu den Richtungswechsel. "Das war die perfekte Gelegenheit. Wir haben den Kalender umgestellt und Le Mans ans Saisonende gepackt. Jetzt haben wir zweimal Le Mans in der Saison. Das ist eine große Sache und absolut einzigartig!"
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