WEC fährt in Monza vor Zuschauern, Zweifel an Fuji

Zuschauer werden bei den 6 Stunden von Monza zugelassen werden - Wie viele, steht noch zur Debatte - Werden die 6h Fuji stattfinden?

WEC fährt in Monza vor Zuschauern, Zweifel an Fuji

Zum ersten Mal seit 18 Monaten wird die Langstrecken-Weltmeisterschaft (WEC) wieder vor Zuschauern fahren. Das ist zuletzt bei den 6 Stunden von Austin 2020 der Fall gewesen, als das Coronavirus zwar schon bekannt, aber noch keine Pandemie ausgerufen war.

Wie viele es genau werden, steht momentan noch nicht fest. Sie sollen auf der Haupttribüne untergebracht werden. Die DTM musste bei ihrem Auftakt in die GT3-Ära an diesem Wochenende im Königlichen Park noch vor leeren Rängen fahren.

Fest steht momentan, dass Zuschauer nur für den Renntag am 18. Juli zugelassen werden. ACO-Präsident Pierre Fillon sprach im Rahmen der 8 Stunden von Portimao von "weniger als 10.000" Zuschauern. Die endgültige Zahl wird zusammen mit den örtlichen Behörden festgelegt werden.

WEC-Chef Frederic Lequien sagt: "Wir sind sehr zufrieden, zumindest einige unserer treuen Fans wieder begrüßen zu dürfen. Ich möchte allen im Autodromo Nazionale di Monza und den italienischen Behörden dafür danken, das möglich gemacht zu haben. Und natürlich auch den Fans für ihre Geduld und Unterstützung."

Tickets können im Voraus bestellt werden. Sie werden für einen fixen Platz gebucht. Sollten sich die Regulierungen ändern und Zuschauer doch keinen Zutritt erhalten, werden die Eintrittskarten erstattet.

Bei den 24 Stunden von Le Mans im August werden 50.000 Zuschauer zugelassen werden. Ein Fragezeichen schwebt allerdings noch über den 6 Stunden von Fuji, die für den 26. September anberaumt sind.

Zwar werden die Olympischen Sommerspiele in Tokio bis dahin vorbei sein. Doch die Ausnahmeregelungen von den strengen Quarantäneregeln in Japan, die für Olympioniken gelten, werden nicht für Motorsportevents erteilt.

In einem WEC-Statement heißt es, dass man weiterhin mit den lokalen Behörden in Kontakt stehe, aber dass die andauernde COVID-19-Pandemie Herausforderungen aufwerfe. Der japanische Promoter würde mit der WEC und der FIA weiter zusammenarbeiten, um das Event wie geplant stattfinden zu lassen.

Sollte das nicht möglich sein, wird es wie bei den 1.000 Meilen von Sebring (Ersatz waren die 8 Stunden von Portimao) einen Ausweichtermin in Europa geben. Das Rennen müsste in jedem Fall nachgeholt werden, weil der WEC-Kalender aus mindestens sechs Rennen bestehen muss, um als FIA-Weltmeisterschaft gewertet zu werden.

Mit Bildmaterial von ELMS.

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