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Etappenbericht

WEC-Finale Bahrain: Button räumt LMGT3-Ferrari ab - Safety-Car

Jenson Button kollidiert beim WEC-Finale in Bahrain mit Francois Heriau aus der LMGT3-Klasse - Safety-Car annulliert alle Abstände

WEC-Finale Bahrain: Button räumt LMGT3-Ferrari ab - Safety-Car

Thomas Flohr wurde unsanft von Jenson Button in die Barriere befördert

Foto: FIA FIA

Kurz vor Halbzeit wurden die 8 Stunden von Bahrain praktisch einem Reset unterzogen: Button verursachte in seinem letzten Rennen als Profirennfahrer einen mittelschweren Unfall: Er berührte den AF-Corse-Ferrari #54 (Flohr/Castellacci/Rigon), der daraufhin heftig in die Bande einschlug.

Der Vorfall zog ein virtuelles Safety-Car nach sich, was in der WEC bedeutet, dass sich ein reales Safety-Car anschließt. Das Rennen wurde also kurz vor Hälfte auf null gesetzt, der Restart erfolgte nach drei Stunden und 42 Minuten Fahrzeit.

Button erhielt für das Manöver eine 30-Sekunden-Stop-and-Go-Strafe aufgebrummt, die den Cadillac #38 nach dem Restart hoffnungslos zurückwarf. Das Fahrzeug bewegte sich ohnehin schon zuvor im hinteren Feld.

Ironie des Schicksals: Schon bei seinem letzten Formel-1-Rennen war Button in eine Kollision mit dem Sauber von Pascal Wehrlein verwickelt. Auch damals wurde er schuldig gesprochen und kassierte eine formelle Gridstrafe, die faktisch natürlich ohne Konsequenzen blieb. Zufälligerweise hatte auch der Sauber damals einen Ferrari-Motor.

An der Spitze lagen die beiden Toyota GR010 Hybrid, als die Safety-Car-Phase ausgerufen wurde. Toyota hatte beim Boxenstopp zuvor nach drei Stunden die Reifen gewechselt. Nach dem Restart wurden sie von einem furios fahrenden Alex Riberas überholt, der zuvor auch noch den Ferrari #51 (Pier Guidi/Calado/Giovinazzi) überholt hatte.

Riberas brannte auf frischen Reifen ein wahres Feuerwerk ab, fuhr über zehn Sekunden Vorsprung auf die Toyota heraus - nur um eine Durchfahrtsstrafe für ein VSC-Vergehen zu kassieren. Damit ist die Toyota-Doppelführung erst einmal wiederhergestellt.

Mehrere Fahrzeuge gingen nach dem Restart "off sequence" und kamen nach vier Stunden zum Reifenwechsel rein, während der Großteil des Feldes draußen blieb. Zum Stopp kamen unter anderem beide Werks-Porsche, beide Peugeot und der Ferrari #50 (Fuoco/Molina/Nielsen). Es bleibt abzuwarten, wie sich das langfristig auswirkt.

Für den Porsche #6 (Estre/Campbell/L. Vanthoor) könnte die alternative Strategie die letzte Hoffnung auf den WM-titel sein. Der private AF-Corse-Ferrari #83 (Kubica/Ye/Hanson) liegt auf Rang sechs, hat aber schon das gesamte Rennen über nicht die Pace der #51.

In der LMGT3 hat sich der Manthey-Porsche #92 (Hardwick/Pera/Lietz) bis in die Spitzengruppe vorgearbeitet und dabei sogar seinen Titelrivalen überholt, den AF-Corse-Ferrari #21 (Heriau/Mann/Rovera). Es führt der ASP-Lexus #87 (Umbrarescu/Schmid/Lopez).

Das Rennen läuft noch bis 20 Uhr MEZ, was 22 Uhr Ortszeit entspricht. Soltle sich Jenson Button zum Unfall im Fernsehen äußern, werden wir diesen Artikel updaten.

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