WEC 2018: LMP1-Auto von Ginetta steht erstmals im Windkanal

Der neue LMP1-Hersteller Ginetta, der in der Langstrecken-WM (WEC) 2018 mit seinen Eigenbau-Fahrzeugen vertreten sein will, hat seinen Prototyp nun erstmals im Windkanal getestet.

Ginetta nutzte dazu die Windkanal-Anlage des Formel-1-Teams Williams in Grove. Die dabei erzielten Ergebnisse sollen sich mit den zuvor berechneten Werten gedeckt haben und wurden vom Team als "positiv" bezeichnet.

Zudem sei es durch die Arbeit im Windkanal gelungen, das Abtriebsniveau des Fahrzeugs zu verbessern und den Luftwiderstand zu reduzieren.

Ginetta-Aerodynamik-Chef Andy Lewis spricht von einem "unheimlich positiven 1. Test" für seine Marke. "Unsere Aerodynamik-Entwicklung hat einen guten Start hingelegt. Wir haben auch die Effizienz verbessert."

Für Technikchef Ewan Baldry war die 1. Testwoche ebenfalls ein "großer Erfolg". Er meint: "Das Team verfügt nun über eine fantastische Grundlage, um das LMP1-Projekt weiter voranzutreiben."

Schon in Kürze soll eine 2. Testwoche im Williams-Windkanal folgen.

Wie Ginetta-Boss Lawrence Tomlinson gegenüber Motorsport.com erklärte, operiere seine Mannschaft "wie ein komplettes Werksteam".

"Wir haben schon große Fortschritte mit dem Auto gemacht und die Zahlen aus dem Windkanal sind vielversprechend."

Mit Informationen von Robert Ladbrook

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Rennserien WEC
Veranstaltung Präsentation: Ginetta LMP1
Artikelsorte News
Tags aerodynamik, andy lewis, ewan baldry, ginetta, grove, langstrecken-wm, le mans, lmp1, prototyp, technikchef, wec, wec 2018, williams, windkanal