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Trainingsbericht

WEC Spa 2026: Drei rote Flaggen am ersten Trainingstag

Freie Trainings bei den 6 Stunden von Spa-Francorchamps 2026: So liefen die drei Sessions im Vorfeld der Generalprobe zu den 24 Stunden von Le Mans

WEC Spa 2026: Drei rote Flaggen am ersten Trainingstag

Die 6 Stunden von Spa sind die Generalprobe für die 24 Stunden von Le Mans

Foto: Getty Images

Mit den 6 Stunden von Spa steigt traditionell die Generalprobe für die 24 Stunden von Le Mans. Beim zweiten Lauf zur Langstrecken-Weltmeisterschaft (WEC) stoßen zahlreiche weitere Piloten hinzu, die zuletzt bei der Kollision zwischen dem IMSA-Rennen Long Beach und Imola in Italien gefehlt haben.

Dazu zählen die BMW-Piloten Sheldon van der Linde und Dries Vanthoor, Jack Aitken und Eduardo "Dudu" Barrichello. Außerdem ersetzt Louis Deletraz Alex Lynn im Cadillac #12 - offiziell aufgrund einer Nacken-Operation, angeblich soll der Brite aber bei McLaren andocken.

Der WRT-BMW #69 (McIntosh/Thompson/Harper), der in Imola die LMGT3-Klasse gewonnen hat, ist mit einem Retro-Design unterwegs, das an den siegreichen BMW 635 CSi von Thierry Tassin, Altfrid Heger und Dieter Quester bei den 24 Stunden von Spa 1986 erinnert.

Es sei erneut angemerkt, dass die Zeiten sich kaum einordnen lassen, weil die WEC die BoP 2026 geheim hält. Allerdings kann jeder sich ein ungefähres Bild anhand der Ergebnisse machen, welche Fahrzeuge wie gut oder schlecht eingestuft sein müssen.

2. Freies Training: Doppelschlag von Alpine: Beide A424 setzten sich im zweiten Training an die Spitze. Es gab zwei Unterbrechungen, einmal wegen Trümmerteilen und einmal wegen des ASP-Lexus #78 (van Rompuy/David/Masson), der in der Bus-Stop-Schikane liegen blieb.

Die Bestzeit von 2:01.816 Minuten war 0,341 Sekunden langsamer als die schnellste FT2-Zeit aus 2025. Erneut hinterlassen neben Alpine Aston Martin und BMW einen starken Eindruck, die beide Fahrzeuge in die Top 10 brachten. Zwei Ferrari, ein Peugeot und diesmal auch ein Toyota schafften ebenfalls den Sprung. (Ergebnis)

Erneut außerhalb der Top 10 landeten beide Cadillacs und beide Genesis. Während es beim Neueinsteiger so zu erwarten war, sieht es für Cadillac bislang nicht gut aus.

Die LMGT3-Bestzeit fuhr Rückkehrer Eduardo "Dudu" Barrichello im Heart-of-Racing-Aston-Martin #23 (Newell/Barrichello/Adam) in 2:17.769 Minuten. Das ist knapp sechs Zehntelsekunden schneller als die Bestzeit aus dem Vorjahr.

1. Freies Training: Vorzeitiger Abbruch in den ersten 90 Minuten: Yasser Shahin flog im Manthey-Porsche #92 (Shahin/Pera/Lietz) in der Fagnes-Kurve (auch bekannt als Pif-Paf) wnige Minuten vor Schluss ab und sorgte so für eine rote Flagge. (Ergebnis)

Zuvor konnten bei 15 Grad Celsius Lufttemperatur alle Vorbereitungen erledigt werden, nur eine Full Course Yellow wegen Reinigungsarbeiten in Les Combes unterbrachen kurzzeitig die Zeitenjagd.

Die Bestzeit fuhr wie im Vorjahr der Ferrari #50 (Fuoco/Molina/Nielsen). Antonio Fuoco war in 2:02.955 Minuten genau 0,120 Sekunden langsamer als 2025. Alle drei Ferrari, beide Aston Martin, beide Alpine, beide BMW und ein Peugeot kamen in die Top 10, Cadillac, Toyota und Genesis blieben außerhalb der Top 10.

Die LMGT3-Bestzeit ging an General Motors: Charlie Eastwood war in der TF-Sport-Corvette #34 (Dempsey/Yoluc/Eastwood) in 2:18.034 Minuten sogar vier Zehntelsekunden schneller als die FP1-Bestzeit aus dem Vorjahr.

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