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Qualifyingbericht

WEC Spa 2026: Erste Pole für Peugeot 9X8

Peugeot gelingt im Qualifying zur WEC in Spa-Francorchamps die erste Poleposition seit dem Einstieg 2022 - Ferrari und Toyota schwer geschlagen

WEC Spa 2026: Erste Pole für Peugeot 9X8

Malthe Jakobsen beschert Peugeot die erste WEC-Pole überhaupt

Foto: Speedpictures Speedpictures

Erste Pole für Peugeot seit den 6 Stunden von Zhuhai 2011: Malthe Jakobsen hat den Peugeot #94 (Duval/Jakobsen/Pourchaire; 1.) zur Bestzeit in der Hyperpole gefahren. Der junge Däne war in 2:00.653 Minuten genau 0,043 Sekunden schneller als Will Stevens im Cadillac #12 (Stevens/Nato/Deletraz; 2.). (Ergebnis)

Jakobsen gelang dabei eine Kehrtwende, nachdem er in der regulären Qualifying-Session noch einen Dreher ganz zu Beginn hatte. Doch er kämpfte sich durch die Quali-Session und traf in der Hyperpole seine Runde auf den Punkt. Stevens rannte mehrmals gegen Jakobsens Zeit an, scheiterte aber um besagte 43 Tausendstelsekunden und einmal um deren 73.

In die zweite Reihe kamen die beiden Alpine A424, die nach dem starken Auftritt bislang sicherlich auf die Pole geschielt haben dürften, gefolgt vom zweiten Cadillac und den beiden aston Martin Valkyrie.

Ferrari brachte lediglich die #50 (Fuoco/Molina/Nielsen; 8.) in die Hyperpole, der zweite Peugeot wurde Neunter und der BMW #15 (Magnussen/Marciello/D. Vanthoor; 10.) komplettierte die Hyperpole. Alle zehn Hypercars lagen innerhalb von 0,664 Sekunden. Die Polezeit von 2025 von 1:59.617 Minuten wurde um über eine Sekunde verfehlt.

Toyota verpasst Hyperpole

Einen Riesenschock erlebte im Qualifying Antonio Giovinazzi, der im Ferrari #51 (Pier Guidi/Calado/Giovinazzi) nicht nur die Hyperpole verpasste, sondern auch 0,667 Sekunden langsamer war als Teamkollege Antonio Fuoco.

Wie es sich in den Freien Trainings abgezeichnet hatte, schieden beide Toyota TR010 Hybrid aus. Kamui Kobayashi kam in der #7 (Conway/Kobayashi/de Vries) beim Heimspiel der in Köln beheimateten Mannschaft auf Startplatz zwölf.

Auch die beiden Genesis schafften es erwartungsgemäß nicht, allerdings ließ Mathieu Jaminet im Genesis #19 (Jaminet/Chatin/Juncadella) den langsameren Ferrari und Toyota hinter sich.

Erste WEC-Pole für Hadrien David

Hadrien David holte sich im ASP-Lexus #78 (van Rompuy/David/Masson; 1. LMGT3) seine erste Pole in der Langstrecken-Weltmeisterschaft. Der amtierende LMP3-Meister im Le-Mans-Cup war 0,194 Sekunden schneller als Zach Robichon im Heart-of-Racing-Aston-Martin #27 (James/Robichon/Drudi; 2. LMGT3).

Der ASP-Lexus #87 (Umbrarescu/Schmid/Lopez; 4. LMGT3) wird von den beiden Proton-Fords eingerahmt, die auf die Plätze drei und fünf kamen. Ein Ferrari, BMW, AMG, Porsche und eine Corvette schafften ebenfalls den Hyperpole-Einzug.

Wie üblich machten die Bronze-Fahrer den Kampf um den Einzug in die Hyperpole aus. Überraschenderweise blieb Imola-sieger Anthony McIntosh im WRT-BMW #69 (McIntosh/Thompson/Harper) als Vorletzter hängen, während Darren Leung den anderen BMW M4 LMGT3 Evo in die Hyperpole brachte.

Auch der Garage-59-McLaren #10 (Au/Fleming/Kirchhöfer), der in Imola die Pole geholt hatte und das Rennen anschließend lange dominierte, schied im Qualifying aus. Start zum Rennen ist am Samstag um 14 Uhr. (Alle Infos zu den 6 Stunden von Spa 2026)

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