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Beschlossen: WRX fährt ab 2020 rein elektrisch!

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Beschlossen: WRX fährt ab 2020 rein elektrisch!
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07.06.2018, 13:58

Die Rallycross-Weltmeisterschaft (WRX) wird ab der Saison 2020 rein elektrisch fahren: Einheitschassis von Oreca, Batterien von Williams, Allradantrieb mit 500 kW

Die Rallycross-Weltmeisterschaft wird sich zur Saison 2020 ganz neu aufstellen. Der Motorsport-Weltrat der FIA verabschiedete bei seiner heutigen Sitzung in Manila ein entsprechendes Maßnahmenpaket. Der Plan sieht vor, dass die WRX in zwei Jahren rein elektrisch fahren wird. Die Antriebe mit je einem E-Motor an Vorder- und Hinterachse (Gesamtleistung 500 kW) können von Herstellern selbst entwickelt werden, in allen anderen Bereichen gibt es strenge Vorgaben.

Die WRX-Autos werden ab 2020 auf Basis eines Einheitschassis aufgebaut. Die Basis wird vom französischen Hersteller Oreca entworfen und gebaut, die Hersteller können eigene Silhouetten homologieren, um den Fahrzeugen ein "Markengesicht" zu verpassen. Die Einheitsbatterien werden von Williams geliefert. Bei der Entwicklung der Antriebe geht man den Weg der Formel E. Hersteller müssen ihre Pakete zu einem Fixpreis an interessierte Kunden abgeben.

Am Rennformat der Rallycross-WM mit Training, vier Qualifikationsdurchgängen, zwei Halbfinals und einem Finale wird sich nichts ändern. Es werden zwei Weltmeistertitel ausgeschrieben mit je einer Wertung für Fahrer und Hersteller. Der Rennkalender soll auch ab 2020 einen ähnlichen Umfang haben wie aktuell, also mit zwölf bis maximal 14 Veranstaltungen. Teams bestehen generell aus zwei Fahrzeugen und zwei Fahrern.

Auch für private Engagements hat die FIA ausreichend Platz geschaffen. Die Teams können eigene Bodyworks-Pakete homologieren, allerdings müssen auch die privaten Fahrzeuge auf dem Einheitschassis von Oreca basieren und die Williams-Batterie verwendet werden. Jene Teams bekommen eine eigene Wertung innerhalb der WRX ("Team Trophy"). Die neuen Regeln sind für den Zeitraum 2020 bis 2023 festgeschrieben.

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Rennserie Rallycross-WM
Urheber Roman Wittemeier